Archiv der Kategorie: KrimsKrams

Klappschlüssel FFB Tester

Dezember 2013.

In vier von unserer fünf Familienautos (3 x Polo 6N1, 1 x T4) ist eine Klappschlüssel-Funkfernbedienung verbaut.
Und da ich auch an anderen Orten (z.B. Zuhause) die Klappschlüssel-Funkfernbedienung vom T4 / Golf3/4Cabrio für völlig andere Sachen zum Einsatz kommen lasse, treffen auch immer wieder mal die entsprechenden Empfänger aus Fahrzeugschlachtungen bei mir ein.
Um u.a. diese neu eingetroffenen Funkfernbedienungsempfänger ausgiebig und 100%ig komplett zu testen, fummelte ich in der Vergangenheit immer wieder mit einem 12V- Netzteil, den Messspitzen eines Multimeters und dem Multimeter selber herum, und testete so alle Ein- und Ausgänge und somit alle Funktionen.
Um einen Klappschlüssel zu testen oder über Diagnose in das Innenleben des Empfängers zu gelangen, musste zudem noch das OBD Diagnosetool provisorisch angeschlossen werden.
Das war immer ein riesiger und unübersichtlicher Versuchsaufbau im Bastelkeller.
Dem wollte ich ein Ende setzen, indem ich mir einen FFB Tester baute, speziell für das von mir präferierte FFB Empfangsteil.
Ich wollte es weiterhin im Keller an einem 12V- Netzteil betreiben, und somit autark von einem Fahrzeug. Es sollte mir auf einfache Art alle möglichen Ausgänge anzeigen, und mir auf einfache Art erlauben auch Eingänge zu setzen, im Fahrzeug wären es die AUF- und ZU- Leitungen. Außerdem wollte ich zusätzlich ohne Aufwand ein OBD Diagnosetool anschließen können.
Ich machte mir Gedanken und besorgte bei Conrad die passenden Teile.
Das waren eigentlich nur ein Leergehäuse, verschiedene Led’s und passende Widerstände, der Rest fand sich in meinem Fundus.

Dieses Leergehäuse fand ich passend für meine Zwecke.

Am Computer zeichnete ich auf, wie die Bedienoberfläche aussehen soll.
Ein erster Ausdruck auf selbstklebendem Etikettenpapier diente als Bohr- und Feilschablone.

Eine Schablone für die Aussparung der OBD Diagnosebuchse aus einem 6N. 🙂

Die Löcher waren ruckzuck angefertigt, die Schalter wurden zur Anprobe eingesteckt.

Die endgültige Bedienoberfläche aus selbstklebendem Etikettenpapier bekam nach dem Ausdruck die Löcher für die Led’s.
Dafür stanzte ich mit einer Aderendhülse auf einer Telefonzange alle Löcher mit 2,5 mm exakt aus.

Die 3 mm Led’s sind oben flach, ich wollte diese bündig mit der Gehäuseoberfläche haben.
Sie hielten schon von alleine in den exakt gebohrten Löchern, ein Tropfen Heißkleber gabt ihnen zusätzlichen Halt.

Der endgültige Ausdruck der Bedienoberfläche auf selbstklebendem Etikettenpapier mit allen gestanzten und ausgeschnittenen Löchern, wurde noch mit transparenter Klebefolie versehen. Die 3 mm Led’s liegen nun unter den ausgestanzten 2,5 mm Löchern, aber unter transparenter Klebefolie. Die Bedienoberfläche ist somit absolut plan und glatt.
Anschließend wurden die beiden Taster und die Wippschalter eingesetzt.
Das Licht der Schreibtischlampe zeigt wie exakt die Led’s unter den ausgestanzten Löchern sitzen.

Das Innenleben ist kein Hexenwerk.
Es verbindet folgende 15 Potentiale über den 15 poligen Stecker aus dem Tester mit dem Klappschlüssel FFB Empfänger:

  • Klemme 30 (Dauerplus, hier Plus vom großen Wippschalter),
  • Klemme 15 (Zündungsplus, hier Plus vom kleinen Wippschalter),
  • Klemme 31 (Masse),
  • TK m.L. (Türkontakt mit Last, hier Masse vom kleinen Wippschalter),
  • K-Line (Diagnoseleitung zum OBD Diagnosestecker im Tester),
  • BLL und BLR (Blinker Links und Blinker Rechts) Ausgänge (von Relais geschaltet) zu den beiden gelben Led’s,
  • zwei von Relais geschaltete Ausgänge (AUF und ZU) des FFB Empfängers über Vorwiderstände zu den entsprechenden grünen Led’s.
    Die beiden Taster für AUF- und ZU der Zentralverriegelung sind mit den entsprechenden Led’s „AUF“ und „ZU“ und den Ausgängen „AUF“ und „ZU“ des FFB Empfängers verbunden, diese Ausgänge sind rücklesefähig, deswegen sind sie als Ein- und Ausgänge anzusehen.

Februar 2017.

Schon lange wollte ich die „alten“ Bananenbuchsen gegen neuere austauschen, damit ich meine neuen vollisolierten Bananenstecker auch hier nutzen kann.
Außerdem wollte ich als weitere Vereinfachung ein 12V- Steckernetzteil direkt anschließen können, wenn ich den Tester mal woanders ohne Labornetzteil nutzen möchte.

 

Ein T4 / Golf3/4Cabrio Klappschlüssel FFB Empfänger mit zwei passenden 434,42MHz Klappschlüsselsendern.

Nun funktioniert das Testen und Rumexperimentieren mit einem solchen Empfänger wesentlich einfacher als vorher.
Empfänger sowie Plus und Minus 12V- anschließen, schon kann ich auch autark ohne Diagnosegerät die meisten Funktionen testen und sogar Klappschlüsselsender anlernen (Tastenkombination laut Rep.-Leitfaden).
Für eingehendere Tests und Funktionen kann ich ruck zuck ein VCDS oder VAG 1551/1552 Diagnosegerät anschließen.


Februar 2017 (2).

Da ich zum Testen einen Klappschlüsselsender am FFB Tester brauche, wollte ich einen solchen fest im Tester verbauen.
Ich zeichnete mir also eine neue Bedienoberfläche mit integrierten Tasten und einer Led für den Klappschlüsselsender.

Beim Einbau hatte ich mit leichten Platzproblemen zu kämpfen, aber es hat noch alles soeben gepasst.
Die vier Taster und die rote 3 mm Led verlängerte ich zur 434,42 MHz Klappschlüsselplatine.

Auf dieser brauchte ich nur den smd-Wiederstand für den Paniktaster aufzulöten von einer 315 MHz Sendeplatine aus Amiland.  Ich entfernte die drei Taster für Auf, Zu und Kofferraum, ebenso kam ein neuer Batteriehalter direkt auf der Sendeplatine zum Einsatz.

Schrumpfschlauch isoliert die komplette Klappschlüsselsendeeinheit, ein Stückchen Klettband hält alles sicher an der unteren Gehäusehälfte.

Nun muss ich keinen losen Klappschlüsselsender mehr beim FFB Tester haben, ein voll funktionstüchtiger 4 Kanal Klappschlüssel mit 434,42 MHz ist voll integriert.

Das linke Bild zeigt wie ich die ZU Taste am Klappschlüssel drücke und der darauf angelernte angeschlossene FFB Empfänger auf den Ausgang für ZV ZU +12V (über Relais) und auf Pin 2 +12V (Transistorausgang, mit max. ~20 mA belastbar) schaltet.
Das rechte Bild zeigt wie nach Drücken der seitlichen „Paniktaste“ die Warnblinker 30 Sekunden lang blinken.

VW/Audi Bildschirmschoner von 1996

Februar 2017.

Beim Aufräumen fand ich einen alten Bildschirmschoner von 1996 auf Diskette wieder.
Systemvoraussetzungen waren damals:

  • IBM kompatibler 386, 486 oder Pentium mit 4 MB Hauptspeicher
  • Windows 3.1/3.11 oder Windows 95
  • VGA Auflösung 640*480 Punkte, 256 Farben
  • ca. 4 MB freier Festplattenspeicher

Es werden verschiedene kurze Geschichten vom Service aus elf verschiedenen Rubriken  (Karosserie- & Lack-Service, Originalteile-Service, Express-Service …) gezeigt, hier vom Plaketten-Service.
Die Fahrzeuge, Personen und Hintergründe variieren dabei.
Mal mit dem Polo 6N, mal mit einem Passat 35i, T4, Sharan und anderen VWs und auch Audis.
Ich habe den Plakettenservice mit dem 6N Polo abgefilmt und hier in Originalgröße eingebettet.

Aus Langeweile – Teil 3

Dezember 2016.

Aus Langeweile und weil der Beutel meines CTEK Batterieladegerätes für das Ladegerät mit allem Zubehör zu klein wurde, suchte ich eine standesgemäße Aufbewahrung für die CTEK Sachen.
Ich baute mir einen alten Verbandskasten standesgemäß um, so dass er nicht mehr wie ein Verbandskasten aussieht, und alle Sachen sicher aufnimmt.
Das CTEK Logo gabs im Internet. Selbstklebendes Etikettenpapier in A4, etwas transparente Klebefolie und ein wenig Schaumstoff, und fertig ist die Aufbewahrungsbox für meine CTEK Sachen.

aus langeweile teil 3 01 aus langeweile teil 3 02

Der Noppenschaum stellte sich als zu dick heraus, da hätte ich auch bei dem beigelegten CTEK Beutel bleiben können. Also griff ich zu glattem 10 mm dicken Schaumstoff.

aus langeweile teil 3 03 aus langeweile teil 3 04 aus langeweile teil 3 05 aus langeweile teil 3 06 aus langeweile teil 3 07 aus langeweile teil 3 08 aus langeweile teil 3 09 aus langeweile teil 3 10

Diese Aufbewahrungsmöglichkeit kann ich auch besser auf meiner großen Werkzeugwand verstauen, der Beutel ließ dieses auf Grund seiner Forum nicht zu.

aus langeweile teil 3 11

Fast hätte ich Bambi getötet

September 2016.

Nach der Mittagschicht mit dem schwarzen Polo noch einen großen Umweg nach Hause genommen… nichts ahnend springt einem dann schonmal Wild vor’s Auto.
Ich kannte das bisher nur aus Erzählungen, jetzt weiß auch ich wie schnell das gehen kann.

Tempomat für den Alltagspolo

September 2015.

Nachdem ich im schwarzen Polo bereits seit einigen Jahren einen Tempomaten verbaut habe, vermisste ich ihn immer öfter auf längeren Fahrten mit dem Alltagspolo.
Im Keller hatten sich in den letzten Jahren mehrere solche „VDO Compact Tempostaten“ mit Zubehör aus ebay und co. angesammelt. Einen davon wollte ich nun auch im blauen Polo verbauen.

tempomat_blauer_polo_51 tempomat_blauer_polo_01tempomat_blauer_polo_02 tempomat_blauer_polo_03

Ich brauchte ihn nach einem kurzen Funktionstest im schwarzen Polo nur richtig zu säubern.

tempomat_blauer_polo_04 tempomat_blauer_polo_05

Bei ebay gab’s einen neuen originalen VW T4 Blinkerhebel mit GRA-Funktion…

tempomat_blauer_polo_06

und beim VW Händler gab’s den Kupplungspedalschalter vom Polo6N1 Diesel.
Er schaltet bei Betätigung genau andersherum als der Bremspedalschalter, er hat einen Öffnerkontakt, nicht wie der Bremslichtschalter einen Schließerkontakt.

tempomat_blauer_polo_07

Der „VDO Compact Tempostat“ bietet drei Eingänge/Funktionen:

  • „Set ↑“: bei kurzer Betätigung Geschwindigkeit setzen, bei längerer Betätigung Erhöhung der Geschwindigkeit.
  • „Resume“: bei kurzer Betätigung Wiederaufnahme der zuletzt gespeicherten Geschwindigkeit nach Regelabbruch durch Betätigung des Bremspedals oder des Kupplungspedals oder durch Ausschalten der GRA seit letztem Einschalten der Zündung.
  • „Set ↓“: bei kurzer Betätigung Geschwindigkeit setzen, bei längerer Betätigung Verringerung der Geschwindigkeit.

Der VW T4 GRA Hebel bietet aber nur zwei Funktionen, einmal die „Set“-Taste am Ende des Hebels, und den „Res“-Ziehschalter.
Ich wollte die „Set ↑“-Funktion auf die „Set“-Taste am Ende des Hebels, und die „Resume“-Funktion sowie die „Set ↓“-Funktion auf den „Res“-Ziehschalter legen.
Und zwar so dass bei kurzer Betätigung  des „Res“-Ziehschalters (<1sek.) die Resume-Funktion ausgelöst, und somit die letzte gespeicherte Geschwindigkeit wieder aufgenommen wird, und bei längerer Betätigung (>1sek.) die „Set ↓“-Funktion ausgelöst, und die Geschwindigkeit verringert wird.
Das geht nur mit Hilfe eines Zeitrelais, welches bei Betätigung durch den „Res“-Ziehschalter die Spannung nach eingestellter Zeit von ca. einer Sekunde von dem „Resume“-Eingang des Tempomaten auf den „Set ↓“-Eingang umschaltet, solange man den Ziehschalter betätigt.
Somit habe ich alle drei Funktionen mit nur zwei Schaltern des GRA Hebels abgedeckt.

Bei Conrad gab’s das Zeitrelais als Bausatz…

tempomat_blauer_polo_08 tempomat_blauer_polo_09tempomat_blauer_polo_10

In einem Leergehäuse sicher verpackt und mit einem VW Stecker steckbar gemacht.

tempomat_blauer_polo_11 tempomat_blauer_polo_12

Im Keller fertigte ich anhand eines 6N1 Kabelbaums mit neuer ZE einen eigenen GRA Kabelbaum an, damit der Einbau im Polo an die ZE einfacher wird.

tempomat_blauer_polo_13 tempomat_blauer_polo_14tempomat_blauer_polo_15

Ich benötigte Zündungsplus, Masse (vom Gewindebolzen links unter dem Amaturenbrett), Geschwindigkeitssignal, zwei Sicherungen (wie von VDO vorgesehen), die Leitungen zum Bedienhebel hoch, die Leitungen zum Tempomaten hin, und die Leitungen zum Zeitrelais.
Zündungsplus griff ich unter der ZE am Gewindebolzen ab. Dort liegt Potential 503, also Klemme 75x an. Das ist die X-Klemme, also Zündungsplus außer während des Motorstarts. Diese Spannung nahm ich einfach als Zündungsplus.

tempomat_blauer_polo_16

Ich nahm einen 12poligen VW Stecker, um die Verdrahtung an der ZE vom Tempomatzuleitungskabelbaum komplett trennbar zu machen.
Ausserdem brauchte ich so nach dem Einbau des GRA Kabelbaums den von vorne kommenden Tempomatzuleitungskabelbaum ganz einfach nur mit einem 12poligen Steckergehäuse zu versehen und an dem 12poligen Steckergegenstück einzustecken, und nicht kompliziert die einzelnen Leitungen an die ZE anzuschließen.

tempomat_blauer_polo_17

Der fertige selbstgebaute GRA Kabelbaum für alle nötigen Anschlüsse im Polo, die Leitungen für Masse und zum Bedienhebel hoch wurden erst beim Einbau auf die richtige Länge gebracht.

tempomat_blauer_polo_18

Das selbstgebaute Y-Kabel für die Abgriffe vom Bremspedalschalter und Kupplungspedalschalter für schnelle und einfache Montage im Polo hinter und über der Pedalerie.
Vom Bremspedalschalter wurde der Stecker abgezogen, beide Leitungen ausgedrückt, in ein neues 2poliges Steckergehäuse eingeführt, und zwischen Bremspedalschalter und diesem Steckergehäuse kam mein Y-Kabel.
Ein Ende geht rüber zum Kupplungspedalschalter, das andere geht zum 12poligen Stecker vom GRA Kabelbaum.
Somit bekommt der „VDO Compact Tempostat“ die benötigte Spannung von vor dem Bremspedalschalter, sowie die beim Schaltwagen benötigte Bremslichtspannung von hinter dem Bremspedalschalter über den Kupplungspedalschalter geschaltet.
Mit diesen beiden Leitungen wird überwacht, ob eines der beiden Pedale betätigt wird, um die Geschwindigkeitsregelung abzubrechen.

tempomat_blauer_polo_19 tempomat_blauer_polo_20

Das Geschwindigkeitssignal wurde ebenfalls via selbstgebautem Y-Kabel vom Stecker T10b Pin 3 abgegriffen.
Alles wurde schön hinter der ZE verbaut und verstaut.

tempomat_blauer_polo_21

Aus Pappe fertigte ich eine Schablone für die Halterung des Tempomaten.

tempomat_blauer_polo_22 tempomat_blauer_polo_23

Diese baute ich aus 2mm V2A Blech nach, mit einer kleinen Verstärkung gegen Vibrationen.
Gesandstrahlt…

tempomat_blauer_polo_24 tempomat_blauer_polo_25tempomat_blauer_polo_26 tempomat_blauer_polo_27

und schwarz matt lackiert…

tempomat_blauer_polo_28 tempomat_blauer_polo_29

verbaute ich diese am Motorhalter…

tempomat_blauer_polo_30 tempomat_blauer_polo_31

mit genug Abstand zum Motorhalter.

tempomat_blauer_polo_32

Der fertig verbaute VDO Compact Tempostat.
Sitz, passt, wackelt nicht, und hat Luft…

tempomat_blauer_polo_33 tempomat_blauer_polo_34tempomat_blauer_polo_35

zu den Schläuchen…

tempomat_blauer_polo_36

und der vibrierenden Ansaugluftverrohrung.

tempomat_blauer_polo_37

Der Bowdenzug geht von der Beifahrerseite aus, von alten Bremsleitungshaltern auf nicht genutzten Gewindebolzen gehalten,…

tempomat_blauer_polo_38 tempomat_blauer_polo_39

hinter dem Motor her Richtung originalen Gaszug.

tempomat_blauer_polo_40 tempomat_blauer_polo_41

Dort parallel zum originalen Gaszug, an diesem via Doppelschelle befestigt, zur Drosselklappe.

tempomat_blauer_polo_42 tempomat_blauer_polo_43

Das VDO Klemmstück ist fest am originalen Gaszug befestigt.
Der VDO Bowdenzug gleitet durch ein Loch im Klemmstück, hinter dem Klemmstück ist der Klemmnippel (die Teile heißen in der VDO Anleitung wirklich so) fest auf dem VDO Bowdenzug befestigt.
Somit zieht der VDO Bowdenzug den originalen Gaszug, der originale Gaszug aber nicht den VDO Bowdenzug.

tempomat_blauer_polo_44

Die beiden VDO-Sicherungen mit 4 und 10 Ampere in originalen VW Sicherungssockeln auf der ZE. Die 4A Sicherung als Absicherung der Spannung von vor dem Bremslichtschalter, die 10A Sicherung als Absicherung der Spannungsversorgung des „VDO Compact Tempostaten“.

tempomat_blauer_polo_45 tempomat_blauer_polo_46

Der T4 GRA Hebel im 1997er Alltagspolo.

tempomat_blauer_polo_47 tempomat_blauer_polo_48

Beim Polo 6N1, egal ob alte oder neue ZE, müssen wegen des im Bereich des Lenkstockschalters anders geformten Blinkerhebels des T4 die Verkleidungen etwas weiter ausgeschnitten werden.

tempomat_blauer_polo_49 tempomat_blauer_polo_50

Ich denke dass ich diesen Einbau des VDO Tempomaten in meinen Alltagspolo recht clever und elegant gelöst habe.
Sogar eine spurlose Rückrüstung ist möglich, da ich keine originale Leitung beschädigt habe, sondern mit selbstgebauten Plug&Play Y-Kabeln gearbeitet habe.

Dashcams für beide Polos

Februar 2014.

Seit einem kleinen Unfall mit dem blauen Polo vor einigen Jahren, bei dem man zum Glück die Schuldfrage noch vor Ort klären konnte, dachte ich immer öfter über die Verwendung einer Dashcam nach. Auch wenn die rechtliche Frage in Deutschland nicht endgültig und eindeutig geklärt ist, so halte ich eine Dashcam zum eigenen Schutz für sinnvoll und legitim.
Nur für den Fall eines Unfalls, nicht zum Aufzeigen von Fehlverhalten anderer.
Seit einiger Zeit hatte ich mich nun im Internet schlau gemacht über Dashcams. Die Preise gehen los bei unter 20 Euro, und gehen hoch bis in den mittleren dreistelligen Bereich.
Ich wollte eine vernünftige Dashcam die ordentliche Qualität, Ausstattung und Bildqualität bietet, und sich dabei schön versteckt verbauen lässt.
Ich stieß bei meinen Recherchen u.a. auf die englische Seite techmoan.com, auf der eine Privatperson u.a. Dashcams testet, und die wirklich ausführlichen Tests als Videos auf seiner Seite online setzt.
Zum Zeitpunkt als diese Dashcam „iTracker mini0801“ dort getestet wurde, war diese die beste jemals dort getestete Dashcam.
In Deutschland bot die norddeutsche „Adam GmbH“ diese Dashcam über Amazon an.
Die Menüführung und die Bedienungsanleitug waren bei diesem Anbieter sogar in deutscher Sprache.
Da ich wechselweise zwei Polos fahre, und ich an jedem Polo eine Dashcam jeweils vorne und hinten haben wollte, musste ich also vier dieser Dashcams kaufen, dazu jeweils eine 32GB MicroSD Karte.

dashcams_01 dashcams_02

Die Ausstattung ließ bei mir keine Wünsche offen.
Die Größe ist sehr gut geeignet für den versteckten Einbau,
FullHD 1920×1080 bei 30 Bildern pro Sekunde, Aufnahmewinkel 135°, Speicherformat mp4 mit H264 Codec und und und. Viel zu viel um es hier aufzulisten.
Die aufgezeichneten mp4 Videodateien kann man sich entweder ganz normal im Videoplayer anschauen, oder mit spezieller Software weiter auswerten.
In der mp4 Datei sind zusätzlich noch die GPS Daten, die vom GPS Empfänger im Dashcamsockel während der Fahrt empfangen werden, gespeichert.
Selbst die Uhrzeit wird via GPS aktuell gehalten, man muss nur die Zeitzone einmalig einstellen (+/- 1, 2, 3, 4 Std. etc.), beim ersten GPS Empfang geht die Uhr dann sofort richtig. Somit gehen dann zwei in einem Fahrzeug verbaute Dashcams von der Zeitanzeige her direkt synchron.

dashcams_03 dashcams_04

Meine favorisierten und durch Rumprobieren für mich am besten empfundene Einstellungen sind unter anderem: Loopaufzeichnung in 5 Minutenblöcken, höchstmögliche Bildauflösung, Tonaufzeichnung deaktiviert, Anzeige der Geschwindigkeit ausgeblendet, automatischer Aufnahmebeginn bei Motorstart (bei Anlegen der Betriebsspannung) nach 10 Sekunden, Aufnahmestop bei Motorstop (bei Wegnahme der Betriebsspannung) nach 30 Sekunden, Einblendung von Datum und Uhrzeit, Displayabschaltung nach einer Minute, und diverse weitere sinnvolle Einstellungen.
Dies sind nur einige wenige von sehr vielen Einstellungen die man in der iTracker mini0801 vornehmen kann.

Da ich alle Cams fest verbauen wollte, hielt ich einen festen Anschluss für besser als den über die mitgelieferten Kabel mit wuchtigen Mini USB Steckern.
So zerlegte ich den Sockel mit der Kontaktplatine und der GSP-Platine, und führte die Anschlüsse für die 5V- Spannungsversorgung durch eine extra gebohrte Öffnung heraus.

dashcams_06 dashcams_07

Da beide Polos über die Polo 6N2 Windschutzscheibe mit Regensensor und automatisch abblendbarem Innenspiegel verfügen, liegt vom Innenhimmel zum Spiegelfuß bereits ein kleiner Kabelkanal, den ich mitnutzen konnte. Außerdem ist der Spiegelfuß beidseitig mit Abdeckungen verkleidet statt massiv ausgeführt.
An diesen Abdeckungen montierte ich kleine V2A Winklelblechstreifen zur Montage der Dashcamsockel.
Normalerweise wird der Sockel mit dem integrierten GPS Empfänger von innen an die Windschutzscheibe geklebt.
Ich wollte vermeiden dass man die Montage von außen erkennen kann. Klebt etwas von innen an der Oberfläche der Scheibe, so kann man dieses von außen leider hervorragend erkennen, außerdem bleiben Luftbläschen zwischen Doppelklebeband und Scheibe nicht aus.
Zusätzlich war das mitgelieferte Doppelklebeband hellgrau, das sähe man dann erst recht sehr gut von außen.
So ließ ich mir diese Lösung mit berührungsfreier Montage mit wenigen mm Entfernung zur Windschutzscheibe, und trotzdem weiterhin freier Sicht in den Himmel einfallen.

dashcams_08 dashcams_09

Etwas professioneller Klebstoff und ein weiteres zusätzliches Loch…

dashcams_10 dashcams_11

und der Dashcamsockel hat seinen Halter und die Spannungsversorgung von außen nicht sichtbar an der Innenspiegelfußabdeckung.

dashcams_12 dashcams_13

Beim schwarzen Polo sieht das so aus, falls man von außen auf den ersten Blick überhaupt etwas erkennen kann.

dashcams_33 dashcams_34

Und so sieht es am blauen Polo aus. Hier spiegelt die Scheibe weniger weil der Himmel weniger bewölkt ist.

dashcams_35 dashcams_36

Das Dreierpack aus Dashcam, Regensensor und dem automatisch abblendbaren Innenspiegel.
Da der Regensensor sich logischerweise im Wischbereich der Scheibenwischer befindet, hat die daran angebrachte Dashcam somit auch immer freie Sicht.

dashcams_37 dashcams_38 dashcams_39

Die Dashcams vorne sind schön vor bzw. vom Fahrersitz aus hinter dem Innenspiegel versteckt.
An der Spiegelung des Sockels in der Windschutzscheibe kann man den Abstand zwischen Sockel und Scheibe gut erkennen.

dashcams_40 dashcams_41

Die einzige Einschränkung ist dass der Innenspiegel sich nun nicht mehr großartig nach rechts einstellen lässt. Aber damit kann ich mehr als gut leben, weil außerdem der Innenspiegel auch sonst mit der rechten Sonnenblende in Berührung kommt wenn diese heruntergeklappt wird.

dashcams_42 dashcams_43

Keine herumbaumelnden Leitungen oder sichtbaren Saugnäpfe, noch nicht mal die Dashcam selber ist vom Fahrersitz aus zu sehen.

dashcams_44 dashcams_45

Für die Heckscheiben musste ich mir etwas anderes einfallen lassen.
Ich ließ mir aus schwarzer Klebefolie Streifen ausplotten die so breit sind wie der Dashcamsockel breit ist.

dashcams_46

Ich musste auch hier die Dashcam im Wischbereich des Heckscheibenwischers plazieren, von der Höhe her so, das die Kamera genau zwischen den untersten beiden Heizdrähten hindurch filmt. Das ist die niedrigste Höhe im Wischfeld, ohne einen Heizdraht direkt vor der Linse zu haben.
Da die Dashcam sich leider nur um 90 Grad drehen lässt, und zwar so dass der Sockel sich entweder genau vor oder genau über der Dachcam befindet, mit mehreren Arretierungen dawischen, kam eine direkte Klebemontage auf der oberen Fläche der Heckklappeninnenverkleidung leider nicht in Frage. Auch andere Lösungen wie z.B. ein Blech von der Heckklappeninnenverkleidung hoch bis über die Dashcam, kam aus Vibrationsgründen nicht in Frage.
So blieb mir nichts anders als diese Lösung, bei der der Sockel nun von innen auf die Scheibe geklebt wird, und die schwarze Klebefolie den Sockel und das helle Doppelklebeband verdeckt und auch die Leitungen von der Dashcam herunter bis hinter die Heckklappeninnenverkleidung verdeckt.
Diese Folie ist hier das einzige was auf der Innenseite der Scheibe klebt, und somit von außen sichtbar ist. Die Dashcam selber ist wie vorne nur sehr schwer auf den ersten Blick zu erkennen.

Hier beim schwarzen Polo.

dashcams_47 dashcams_48 dashcams_49

Viele Luftbläschen verschwanden mit der Zeit von alleine.

dashcams_50

Auch hier keine herumbaumelnden Leitungen oder sichtbaren Saugnäpfe.

dashcams_51 dashcams_52

Und hier beim blauen Polo.

dashcams_53 dashcams_54 dashcams_55 dashcams_56 dashcams_57

Die Spannungsversorgung sieht folgendermaßen aus.
Die Spannungswandlerplatine von 12V- auf 5V- im Anschlussstecker kam extern in Schrumpfschlauch. Selbstverständlich beidseitig mit VW Steckern steckbar gemacht für z.B. den Reparaturfall. In der Zuleitung zu der Spannungswandlerplatine ist eine „fliegende“ Sicherung mit 500 mA verbaut.

dashcams_05 dashcams_14

Nun wollte ich nicht nur bei eingeschalteter Zündung die Dashcams laufen lassen.
Ich wollte ebenfalls die Möglichkeit haben die Dashcams komplett aus zu schalten, sowie sie dauerhaft ohne eingeschaltete Zündung, zum Beispiel auf einem Parkplatz, laufen zu lassen.
Im Betrieb wenn das Display nach einer Minute ausgeschaltet ist, hat diese Dashcam eine Leistungsaufnahme von, von mir selbst gemessenen, 3 Watt.

Beim Polo 6N1, egal ob alte ZE oder neue ZE, befindet sich an der A-Säule auf der Fahrerseite ein 4 poliger Anschlussstecker für die Innenleuchte (alte ZE = T4d, neue ZE = T4b).
An diesem Stecker ist Dauerplus (alte ZE = 15A, neue ZE = 5A abgesichert), Zündungsplus (alte ZE = 15A, neue ZE = 5A abgesichert), Masse und Türkontakt vorhanden (nur Dauerplus, Masse und Türkontakt gehen hoch zur Innenleuchte).
An diesem 4poligen Stecker griff ich Dauerplus und Zündungsplus für die Dashcams ab.
Masse gibt’s vorne am Innenhimmel vom Schiebedach und in der Heckklappe vom Scheibenwischermotor.

Diese kleinen Wippschalter von Marquardt boten mit ihren drei Stellungen genau die Funktionen die ich wollte.

dashcams_15

Beim blauen Polo mit neuer ZE baute ich die Schalter für beide Dashcams, wie die Dashcams selber, versteckt ein.
In der Verkleidung vor der Zentralelektrik montierte ich diese, mit einem Plastikgehäuse rückseitig isoliert…

dashcams_16 dashcams_17

und mit einem VW Stecker steckbar gemacht, sieht man die Schalter erst…

dashcams_18 dashcams_19

wenn man weiß wo sie sind.

dashcams_20 dashcams_21

Trotz der Montage an diesem Ort vor der kleinen Serviceklappe zur ZE hin, kann diese Klappe ganz normal geöffnet werden, ohne damit an die Schalter zu kommen.

dashcams_22

Beim schwarzen Polo mit alter ZE sieht es im Bereich vor der Zentralelektrik komplett anders aus. Auch hier wollte ich die Schalter versteckt einbauen.
Ich nahm ein Leergehäuse, die gleichen Schalter, den gleichen VW Stecker…

dashcams_23 dashcams_24 dashcams_25 dashcams_26 dashcams_27

etwas Klettband…

dashcams_28 dashcams_29

und nun sieht man auch hier die Schalter erst wenn man weiß wo sie sind.

dashcams_30 dashcams_31 dashcams_32

Ich denke dass ich diesen Einbau der vier Dashcams in meine beiden Polos recht clever und elegant gelöst habe.
Eine spurlose Rückrüstung würde mich nur zwei neue Abdeckungen für die Innenspiegelfüße, sowie eine neue Verkleidung für vor der Zentralelektrik beim blauen Polo kosten.

Ich hoffe dass ich nie wirklich in die Situation komme, die Aufzeichnungen der Dashcams auswerten zu müssen.

Der erste Polo 6N

August 2015.

Im VW Museum in Wolfsburg steht der erste Serien-Polo 6N von 1994 mit der Fahrgestellnummer 000001, gebaut im Werk in Spanien://Navarra/Pamplona.
Mir bot sich die einmalige Gelegenheit einen exklusiven Blick in das Fahrzeug nehmen zu können.

der_erste_6N_01 der_erste_6N_02 der_erste_6N_03 der_erste_6N_04 der_erste_6N_05 der_erste_6N_06 der_erste_6N_07 der_erste_6N_08

Die Schließungsnummer des ersten Serien Polo 6N lautet 8104, aber keinem weitersagen. 😉

der_erste_6N_09 der_erste_6N_10

Da fehlt doch ein Teil, finde den Fehler.

der_erste_6N_11 der_erste_6N_12 der_erste_6N_13 der_erste_6N_14

Die Abrisskante kam ja erst 1996.

der_erste_6N_15 der_erste_6N_16 der_erste_6N_17 der_erste_6N_18 der_erste_6N_19 der_erste_6N_20 der_erste_6N_21 der_erste_6N_22

Die Werksreifen von 1994.

der_erste_6N_23 der_erste_6N_24

Die Dämmmatte serienmäßig im 8V Benziner war mir so auch noch nicht bekannt.

der_erste_6N_25 der_erste_6N_26

Der Motor ist der 1,6er AEA.
Dieser Polo hat weder eine Klimaanlage, noch ABS.

der_erste_6N_27 der_erste_6N_28 der_erste_6N_29 der_erste_6N_30

Schwarze Scheinwerfergehäuse.

der_erste_6N_31 der_erste_6N_32

Seltsam, ein Radio „alpha“, aber Lautsprecher in den Türen wie beim Radio „beta“.

der_erste_6N_33 der_erste_6N_34

Der Geruch nach dem Türöffnen ist exakt der Neuwagengeruch der mir 1996 aus meinem eigenen neuen 6N entgegen kam.
Es sind zwar nur Ausdünstungen von Kunststoffen, aber dieser Geruch ist irgendwie einmalig.

der_erste_6N_35 der_erste_6N_36 der_erste_6N_37 der_erste_6N_38 der_erste_6N_39 der_erste_6N_40der_erste_6N_41 der_erste_6N_42 der_erste_6N_43 der_erste_6N_44

Der Zustand des Polos ist sehr gut, eben original wie vor über 20 Jahren.
Ein Einsatz im vorderen Stoßfänger fehlt, und die Türpinne sehen anders aus als die späteren in Serie verbauten.
Ansonsten würde ich ihn glatt so nehmen wie er da steht.

 

VW Automuseum – 40 Jahre Polo

August 2015.

Anlässlich des 40. Geburtstages des Polos, widmet das Volkswagen Automuseum dem Polo eine Jubiläumssausstellung vom 23. Juli bis 4. Oktober 2015.
Vom Ur-Polo von 1975 bis zum aktuellen Modell sind alle Generationen vertreten.
Zwischen den Museumsexponaten befindet sich auch der ein oder andere private Umbau, ehemalige Rennsportfahrzeuge, exklusive Umbauten, Prototypen, Jubiläumsfahrzeuge und diverse kuriose Umbauten.
Neben dem ersten Polo 6N hier noch weitere Bilder mit Schwerpunkt Polo 6N

vw automuseum – 40 jahre polo_01 vw automuseum – 40 jahre polo_02 vw automuseum – 40 jahre polo_03 vw automuseum – 40 jahre polo_04 vw automuseum – 40 jahre polo_05 vw automuseum – 40 jahre polo_06 vw automuseum – 40 jahre polo_07 vw automuseum – 40 jahre polo_08 vw automuseum – 40 jahre polo_09 vw automuseum – 40 jahre polo_10 vw automuseum – 40 jahre polo_11 vw automuseum – 40 jahre polo_12 vw automuseum – 40 jahre polo_13 vw automuseum – 40 jahre polo_14 vw automuseum – 40 jahre polo_15 vw automuseum – 40 jahre polo_16 vw automuseum – 40 jahre polo_17 vw automuseum – 40 jahre polo_18 vw automuseum – 40 jahre polo_19 vw automuseum – 40 jahre polo_20 vw automuseum – 40 jahre polo_21 vw automuseum – 40 jahre polo_22 vw automuseum – 40 jahre polo_23 vw automuseum – 40 jahre polo_24 vw automuseum – 40 jahre polo_25 vw automuseum – 40 jahre polo_26 vw automuseum – 40 jahre polo_27 vw automuseum – 40 jahre polo_28 vw automuseum – 40 jahre polo_29 vw automuseum – 40 jahre polo_30 vw automuseum – 40 jahre polo_31 vw automuseum – 40 jahre polo_32 vw automuseum – 40 jahre polo_33 vw automuseum – 40 jahre polo_34 vw automuseum – 40 jahre polo_35 vw automuseum – 40 jahre polo_36 vw automuseum – 40 jahre polo_37 vw automuseum – 40 jahre polo_38 vw automuseum – 40 jahre polo_39 vw automuseum – 40 jahre polo_40 vw automuseum – 40 jahre polo_41 vw automuseum – 40 jahre polo_42 vw automuseum – 40 jahre polo_43 vw automuseum – 40 jahre polo_44 vw automuseum – 40 jahre polo_45 vw automuseum – 40 jahre polo_46 vw automuseum – 40 jahre polo_47 vw automuseum – 40 jahre polo_48 vw automuseum – 40 jahre polo_49 vw automuseum – 40 jahre polo_50 vw automuseum – 40 jahre polo_51 vw automuseum – 40 jahre polo_52 vw automuseum – 40 jahre polo_53 vw automuseum – 40 jahre polo_54 vw automuseum – 40 jahre polo_55 vw automuseum – 40 jahre polo_56 vw automuseum – 40 jahre polo_57 vw automuseum – 40 jahre polo_58 vw automuseum – 40 jahre polo_59 vw automuseum – 40 jahre polo_60 vw automuseum – 40 jahre polo_61 vw automuseum – 40 jahre polo_62 vw automuseum – 40 jahre polo_63 vw automuseum – 40 jahre polo_64 vw automuseum – 40 jahre polo_65 vw automuseum – 40 jahre polo_66 vw automuseum – 40 jahre polo_67 vw automuseum – 40 jahre polo_68 vw automuseum – 40 jahre polo_69 vw automuseum – 40 jahre polo_70 vw automuseum – 40 jahre polo_71 vw automuseum – 40 jahre polo_72 vw automuseum – 40 jahre polo_73 vw automuseum – 40 jahre polo_74

Ich war mit meinem blauen Alltagspolo dort, „HUY“ (wie er von seinen britischen Besitzern genannt wird, siehe Nummernschid) war natürlich auch anwesend.

vw automuseum – 40 jahre polo_75 vw automuseum – 40 jahre polo_76 vw automuseum – 40 jahre polo_77

Neuer Wandschmuck ;-)

Februar 2015.

Heute kam neuer Wandschmuck. 😉
Eine Funkuhr mit technischer Kontruktionszeichnung vom Polo 6N1, sowie eine A1 Zeichnung mit selbiger Zeichnung.
Beides jeweils drei mal mit den Nummern 001, 002 und 003.
Beides mit den Nummern 004 hat der Marc bekommen.
Der Satz mit der 001 kommt in die Garage, 002 in den Bastelkeller, 003… bleibt eiserne Reserve.
Die Uhr und die Zeichnung sind hier zu bekommen.

IMG_1293 IMG_1290
IMG_1949

Voltmeter für den Alltagspolo

Februar 2015.

Da ich schon länger ein fest verbautes Voltmeter für die Anzeige der Bordspannung im blauen Alltagspolo haben wollte, weil mich die Handhabung der Steckvariante für die 12V- Steckdose mit der Zeit ziemlich nervte, ging es zunächst an die Auswahl der Bauteile.
Die LED Anzeige sollte so klein wie möglich ausfallen, denn ich wollte diese in einen Blindstopfen unterm Warnblinkschalter einbauen.
Bei neuer ZE hat man dort ja mindestens einen Blindstopfen, dieser Platz ist prädestiniert für eine solche Anzeige.
Ein Fertigmodul mit sehr kleiner LED-Anzeige kam für 5,99 Euro aus China.

voltmeter_01 voltmeter_02 voltmeter_03

Nach dem Öffnen musste ich feststellen, dass auf Grund der Höhe der Platine, ich das LED-Modul von der Platine trennen musste.
Somit blieb nichts anderes übrig als die Anschlüsse des LED-Moduls mit Flachbandkabel zu verlängern.

voltmeter_04 voltmeter_05

Mit Nadelfeilen gab ich alles, um das entsprechende Loch passgenau und exakt zu feilen.
Dort hinein musste ich das LED-Modul nur noch klemmen, es hält durch die Passgenauigkeit.

voltmeter_06 voltmeter_07

Leider hatte das LED-Modul ab Werk keinen Farbfilter, die Lesbarkeit der Anzeige war somit sehr schlecht.
Aber ich hatte noch rote Durchleuchtfolie vom Tachoumbau am Anfang des Jahrtausends.
Transparentes Doppelklebeband hält nun die rote Folie flächig auf dem LED-Modul und dient somit als Farbfilter. Der Kontrast und somit die Lesbarkeit sind nun sehr gut.

voltmeter_08 voltmeter_09

Den Schalter besorgte ich mir bei Conrad für 1,69 Euro, es ist so ziemlich einer der kleinsten Wippschalter die man bekommen kann von Marquardt, die Oberflächenstruktur passt auch sehr gut zu der des Blindstopfens.
Ich denke das Ergebnis kann sich sehen lassen.

voltmeter_10 voltmeter_11 voltmeter_12

Am Netzgerät mit regelbarer Ausgangsspannung parallel zum Fluke-Multimeter angeschlossen, wollte ich wissen wie genau das China-Voltmeter ist. Dazu habe ich mehrere Spannungen eingestellt und die Anzeigen verglichen.
Ich finde die Genauigkeit ist mehr als ausreichend für meinen Zweck.

voltmeter_13 voltmeter_14 voltmeter_15


Eine fliegende Sicherung zwischen Anschlussstecker und Schalter…

voltmeter_16 voltmeter_17

… sowie Komplettisolierung aller Teile durch Schrumpfschlauch, und fertig war das Voltmeter für den Alltagspolo.
Und das komplett mit Steckkontakten, Steckkontaktgehäusen und sonstigen Ge- und Verbrauchsmaterial für um die 10 Euro.

voltmeter_18

Den Anschluss wollte ich komplett rückrüstbar gestalten.
Als geeigneten Abgriffsort der Spannung (Dauerplus) sah ich die 12V- Steckdose.
Somit baute ich mir einen Adapter für zwischen den Anschlussleitungen für die Steckdose und der Steckdose selber.
Im Keller schon mal alles vorbereitet…

voltmeter_19 voltmeter_20 voltmeter_21

… und bei 12° Grad Außentemperatur im Polo die Anschlussleitungen der Steckdose aus dem Steckergehäuse ausgepinnt, und in meinen Zwischenadapter umgeschwenkt.

voltmeter_22 voltmeter_23

Nun habe ich eine unauffällige Spannungsanzeige im Amaturenbrett, wo sonst eh nur ein Blindstopfen gewesen wäre.

voltmeter_24 voltmeter_25 voltmeter_26 voltmeter_27 voltmeter_28 voltmeter_29

Endlich weg mit dem ollen Steckervoltmeter.

voltmeter_30