vacation – thru the highlands to the islands, a roadtrip to the edge

Ach manchmal hören sich Sachen in englischer Sprache einfach besser an.
Wie ließt sich das denn, „Urlaub – Durch das Hochland zu den Inseln, ein Roadtrip an den Rand“, ne dann lass ich das lieber so in englisch stehen.

April bis Juli 2025.

Letztes Jahr war ich, bis auf die vier Wochen im Herbst auf dem üblichen Campingplatz an der Ostsee, nicht mit meinem Gespann auf Reisen.
Das lag zum größten Teil an der Teilrestaurierung meines Alltagspolos, ich berichtete.
Nun wollte ich dieses Jahr wieder raus, für mehrere Wochen raus aus dem System.
Sowas wie der WildAtlanticWay, den ich 2022 „erfahren“ durfte.
Mittlerweile hatte ich in unserem Wohnwagenforum so viel über die inneren und äußeren Hebriden gelesen, dass ich da richtig Lust drauf bekam.

Die Hebriden sind laut Wikipedia: „eine Inselgruppe, bis zu 50 Kilometer vor der Nordwestküste Schottlands gelegen. Der Archipel teilt sich morphologisch wie politisch in die Äußeren Hebriden (auch bekannt als Western Isles) und die Inneren Hebriden, getrennt durch den Little Minch und den North Minch sowie die Barrapassage.“


Lizenzhinweis: KelisiHebridesmapCC BY-SA 3.0

Da viele Inseln auch viel Wasser, und viel Wasser auch viele Fähren bedeuten, war hier noch mehr Planung notwendig, als auf allen meinen vorhergegangenen Touren.
Und wenn ich Inselhopping betreibe, muss ich auch auf jeder Insel für einen Campingplatz sorgen. Deswegen begann die Planung bereits im November 2024.
Ich nahm meinen ganzen Jahresurlaub und plünderte wieder mein Gutstundenkonto.
Heraus kamen wieder genau zehn Wochen weg von der Arbeit, etwas über neun davon, genauer gesagt 65 Tage, weg von Zuhause auf Achse.
Den zeitlichen Anfang und das Ende gab der Dienstplan vor, es gab keinen örtlichen oder zeitlichen Fixpunkt, da die PoloShow nicht mehr existent, und daher kein Ziel mehr für mich war.
Ergebnis der Planung: 13 Fähren und 17 Campingplätze insgesamt.
Für solch eine Tour ist mein Eriba-Touring genau das richtige.
Vorsorglich hatte ich für diese lange Zeit genug Werkzeug und Ersatzteile für den Polo eingepackt, Drosselklappe, Zündanlagenteile, diverse Relais und Sensoren, Fühler etc. …

Ende Mai ging es dann wie sonst auch morgens ganz früh los in Essen-Überruhr.

Im Amsterdam’er Fährterminal wurde die DFDS Fähre „Princess Seaways“ bereits für die Überfahrt nach Newcastle in England vorbereitet.

So wartete ich mit meinem Gespann zusammen mit hunderten anderer Fahrzeuge, Gespanne, Wohnmobile und LKW darauf, an Bord fahren zu dürfen.

Für eine Nacht OK, im meinem Eriba ist es aber gemütlicher.

Stunden später ging es dann raus aus dem Hafen auf die Nordsee.

Alle an Deck um einen schönen Sonnenuntergang zu beobachten.

Ankunft in Newcastle.

Die nächste Fuhre von Passagieren wartete bereits darauf nach Amsterdam zu fahren.

Und direkt wieder raus aus England, rein nach Schottland.

Mein iPad auf dem A-Brett fungierte bei diesem Roadtrip als Navi und Unterhaltungsquelle, der Ton wird über Blauzahn aufs Autoradio übertragen, und somit von den Fahrzeuglautsprechern ausgegeben.

Die „Strathclyde Campsite“ liegt bei Glasgow, auf halber Strecke in die Highlands.
Dieser „Zwischenstop“ diente rein dem Ankommen im Urlaub, der elektrischen Inbetriebnahme des Wohnwagenkühlschrankes (der braucht immer etwas) und dem Auffüllen der Vorräte, der Inbetriebnahme des Chemieklo’s… etc., einfach langsam den Urlaub starten und sich für die nächsten Wochen vorbereiten.

Und Glasgow City wollte ich auch mal erkunden…

Nach zwei Nächten ging’s weiter…

… in die Highlands,…

… die immer wieder faszinierend sind.

Glen Coe.

Die Portnadoran Caravan Site liegt an der schottischen Westküste…

… mit Blick auf die Inseln Eigg, Rum und Skye.

Einen Nachmittag ging es nochmal zurück zum Glen Coe und Glen Etive.

Pures „Fahrgnügen“.

Einer von drei Sonnenuntergängen die ich hier erleben durfte.

Erstmal frühstücken…

… um danach vom Mallaig Harbour aus mit Western Isles Cruises ein „1 Hour Wildlife Cruise “ zu erleben.

Die „Fisherman and Child“ Statue.

Meine ersten Fish&Chips seit Jahren.

Auch von hier aus steuern CalMac Fähren verschiedene Inseln an.
(CalMac = Reederei Caledonian MacBrayne)

Auch diese schöne Zeit war nach drei Nächten rum, und weiter ging’s…

… nochmal zum Mallaig Fährhafen zur gebuchten Fähre.
Ich hätte auch über die Skye-Bridge auf die Isle of Skye fahren können, aber das hätte einen Umweg von 140 km bedeutet. Dann lieber bequem auf einer Fähre in kurzer Zeit.

Na der riesige Wohnwagen vor mir ist fast so lang wie mein Gespann.

Auf diesen offenen Fähren darf man sogar im Fahrzeug sitzen bleiben.

Eine Delfinschule begleitete uns.

Die Isle of Skye, die beliebteste und meistbesuchte Insel der inneren Hebriden.

Ich musste fast über die gesamte Insel…

… um zur Kinloch Campsite, am Loch Dunvegan, zu gelangen.

Der erste Tagesausflug ging an den westlichsten Punkt der Isle of Skye.

Ein Schiff der „Mein Schiff“ Flotte.
EINE Art zu Reisen, ich hab MEINE Art zu Reisen gefunden, die Freiheit erleben zu dürfen.

Und eh man sich versieht, hat man wieder einige km zu Fuß zurückgelegt.

Blick auf Loch Pooltiel, abseits der Touristenhotspots.

Um möglichst viel von der Isle of Skye zu sehen, durfte ich mich nicht zu lange am Wohnwagen rumlümmeln.

Auch Westküste…

… nur etwas weiter südlich.

Wer Müll und Unrat am Strand findet, kann ihn hier ablegen.

Das am Horizont ist die Isle of South Uist, eine der Äußere Hebriden.
Sie ist auch Teil meines Roadtrips, dauert aber noch.

Ab und an trifft man sogar andere Menschen an diesen sonst so leeren Orten.

„Fahrgnügen“ auf dem Weg zum Old Man of Storr.

Der Old Man of Storr.

Die Cliffs der Ostküste der Isle of Skye vom Old Man of Storr aus gesehen.

Diese CalMac Fähre verlässt gerade das Fährterminal von Uig auf der Isle of Skye…

… nach Tarbert auf der Isle of Harris oder Lochmaddy auf der Isle of North Uist.

Eine persönliche Empfehlung, der ich nachgehen musste.

Ist mal was anderes.

Das Ziel, bzw. hier geht’s eben nicht weiter, Elgol Beach.

Coral Beach etwas südlich vom CP.

Loch Dunvegan.

Ein Besuch der Burg Dunvegal durfte nicht fehlen.
Auch hier hört sich Dunvegan Castle in englisch besser an.

Logischerweise auch Loch Dunvegan.

Diese beiden Bilder entstanden als ich im Ort gegenüber bei „The Misty“ auf die Fertigstellung meiner Pizza wartete.

Ich glaube die helleren Stückchen waren Haggis. War aber lecker.

Der letzte von 5 Sonnenuntergängen, denn am nächsten Morgen…

… ging’s weiter…

… über die Skye Bridge,…

… northbound, sofern Straßen vorhanden waren,…

… am Loch Broom und an Ullapool vorbei…

… am Loch Lurgainn entlang,…

… sowie an Loch Bad a‘ Ghaill, Loch Osgaig und Loch Ra vorbei, zu den Summer Isles,…

… zur Port a Bhaigh Campsite.

Erstmal frühstücken.

Dann die nähere Umgebung zu Fuß erkunden,…

… und die fernere Umgebung natürlich mit’m Polo.

Das Stoer Lighthouse kann man mieten,…

… und es gibt etwas entfernt den senkrecht stehenden Felsen „Old Man of Stoer“, nicht zu verwechseln mit dem „Old Man of Storr“ von der Isle of Skye.

Das Stoer Lighthouse aus der Ferne.

Da ich bei den Tagesausflügen recht große Entfernungen zurück lege, ist es nicht immer ganz so einfach am WW selber Mittag- oder Abendessen zu machen.
Da kam mir das „Delilah’s“ in Lochinver gerade recht. Nicht geplant und auch nicht gerade gesund, aber lecker. Im Urlaub darf das so.

Nach drei Nächten ging’s wieder weiter…

… weiter nördlich nach Scourie, ebenfalls an der Westküste, zum Scourie Caravan Park.
Von hier aus ist man schnell in Durness am Sango Sands Oasis Campingplatz, wo ich bereits 2018 auf einem kleinen vierwöchigen Schottland- und Südengland-Roadtrip war,
ich berichtete.

Drei solche Sunsets durfte ich mir anschauen.

Die Kylesku Bridge, die zwei Landarme miteinander verbindet, die vorher von einer Fähre miteinander „verbunden“ war. Ohne diese Flußüberquerung müsste man fast 200km Umweg in Kauf nehmen.

Drumbeg.

Fußläufig vom CP aus zu erreichen, Crofter’s Kitchen.

Einfach genial.

Bootsausflug mit „Kylesku Boat Tours“, neben zur „Wildlife & Wilderness“ auch zum höchsten Wasserfall des vereinigten Königreichs.

Unglaublich wo überall, von der Infrastruktur abgeschnitten, Menschen leben.

Etwas weiter weg der bereits erwähnte „Eas a’Chual Aluinn“ Wasserfall.

Auf dem Rückweg zum Pier ging’s auch an den alten Fährterminals vorbei, die bis zur Eröffnung der Kyselku Bridge die Landesarme miteinander verbunden hatten.

Und einmal unter der Brücke durch.

Der Campingplatz hat einen eigenen Supermarkt mit angeschlossenem Pub.
Die machen da auch lecker Pizza.

Nützt alles nichts, die Uhr ändert sich sekündlich und der Kalender sich täglich, nach drei Nächten ging’s wieder weiter.

Vorbei an nie fertig gestellten Prestigebauten*lol*,…

… an wunderschönen Szenerien vorbei…

… zum Ardmair Point Holiday Park nahe Ullapool.

Ein Tipp für den Besuch Ullapools, „The Seafood Shack“.

Frittierter Schellfisch im Wrap.

Vom CP aus kann man die aus- und einfahrenden CalMac Fähren vom und zum Ullapool Fährhafen sehen. Diese hier kommt gerade aus Stornoway auf der Isle of Lewis.

Das Rhue Lighthouse, hier öffnet sich Loch Broom ins offene Meer.
Hier müssen alle Schiffe vorbei, die nach Ullapool fahren.

Nach nur zwei Nächten an diesem Ort gings auch schon wieder weiter, wieder…

… nach Ullapool, dieses mal rein in den Fährhafen.

Ich konnte in aller Ruhe die Ankunft und das Einparken der „Loch Seaforth“, von Stornoway auf der Isle of Lewis kommend, mitverfolgen, denn zuerst werden alle kurzen und niedrigen Fahrzeuge geladen.

Ja was soll ich sagen, zuhause gibt’s das in dieser Form nicht, und im Urlaub kann man das ja mal machen. Bestimmt zum letzten Mal.

Am Rhue Lighthouse vorbei aufs offene Meer raus Richtung äußere Hebriden.

Einfahrt in den Hafen von Stornoway auf der Isle of Lewis.

Vom Drauffahren auf die Fähre bis zum Rausfahren waren es ziemlich genau drei Stunden.

Aus Stornoway raus, musste ich noch 55 km fahren, bis zur Ankunft an einem der schönsten Orte auf diesem Roadtrip.

Jetzt links ab, dann über den Hügel,…

… und ich war angekommen am Traigh na Beire Campsite.
Der wird, wie vieles andere in der Umgebung auch, von der Community betrieben, damit alle was davon haben, und nicht nur einzelne Personen. Hier leben alle vom Tourismus.

So sollte mir meine Wohndose die nächsten acht Nächte ein Zuhause bieten.

Leider gab es von diesem mit-Strom-Stellplatz aus keinen direkten Blick aufs Meer.

100 Meter entfernt hat man diese Sicht.

Der König der Uig-Schachmänner.

Teil der Westküste der Isle of Lewis.

Was hier alles so rumliegt.

Hier wird noch Torf gestochen.

Der CP aus der Ferne.

Die andere Seite von diesem Standort.

Frühstück.

An dem Tag ging es nach Harris.

Der Scarista Bus am Scarista Beach.

Das südliche Ende von Lewis und Harris.

Von hier aus ging es an der Ostküste Harris‘ wieder zurück.

Ab hier ist alles nur Stein und Felsen, Polo on the Rocks.

Tarbert mit seinem Fährhafen. Von hier aus fahren CalMac Fähren nach Uig auf der Isle of Skye.

Hatte tatsächlich ne Quelle für richtiges Brot gefunden.

An der Nordspitze des östlichen Nebenarms von Lewis.

Hier wird verschiedensten Dingen eine Widmung gegeben für verstorbene Personen.

Wirklich mitten auf Lewis.

Am CP fand ich meine nächste Frühstücksquelle.

eine rollende Sauna war auch vorhanden.

Am Bosta Beach ging es in eine kleine Senke, wo rundherum die Schafe auf einen schauten.

Am nördlichen Ende von Lewis.

„The Hebridean Way“. Sowas wie der „Wild Atlantic Way“ Schottlands, aber für Leute die die äußeren Hebriden einmal komplett zu Fuß oder mit dem Fahrrad von einem Ende zum anderen Ende durchqueren.

Ab und zu hatte ich auch Schmuddelwetter.

Aber mein Polo hat ja ein Dach.

Nach Stornoway selber wollte ich auch mal.

Lews Castle. (Das ist so korrekt geschrieben, da fehlt kein i)

Das Hochlandrind befreite ich aus seiner Gefangenschaft, und gab es ein neues zuhause auf meiner Hutablage.

Die haben schön still gehalten für ein Foto.

Im Nachbarort vom CP. Nur der Briefkasten ist noch in Betrieb.

Erstmal frühstücken.

Gallan Head,…

… hier hatte einst die RAF, die Royal Air Force, einen Stützpunkt.

Hier gießt und bemalt jemand kleine Chessmen Figuren, die standen wettergeschützt einfach so rum.

Ein Observationspunkt aus dem ersten Weltkrieg.

Teil der Uig Bay.

Das waren lange acht Nächte, und so machte ich mich auf, über zwei Stunden mit der Wohndose am Haken,…

… zum Leverburgh Fährhafen am südlichen Ende von Harris.

Da kommt die „Loch Portain“, im Dauerpendelverkehr zwischen Leverburgh auf der Isle of Harris und Berneray auf der Isle of North Uist. Und genau da ging es jetzt hin.

Jede Menge Radfahrer die dem „Hebridean Way“ folgen, vom Südende zum Nordende.
Dann haben die den Wind auf Ihrer Seite, von hinten statt von vorne.

Ohne Buchung wäre für mein Gespann kein Platz mehr an Bord gewesen.

Auf der Isle of North Uist angekommen, ging es direkt zum CP.

Die Balranald Hebridean Holidays Campsite am westlichen Zipfel von North Uist.

Meine neuen Nachbarn.

Erstmal auf die Isle of Berneray.

Überall stehen hier defekte und seit Jahren nicht mehr genutzte Fahrzeuge herum, ohne Achsen und Räder…

Wenn man beim Waschen mit anschließendem Trocknen erst merkt dass der Trockner ein reiner Tumbler ist, und keinerlei Hintze entwickelt, bedarf es einer pragmatischen Lösung.


Ziemlich mittig auf der Isle of North Uist gelegen, die Langass Woods.

Über diese Treppe gelangte ich ins umliegende Gebiet…

mit der besten Sicht über die Insel.

Von Lochmaddy aus kommt man mit der Fähre nach Uig auf der Isle of Skye.

Burger im Airfryer? Klappt.

Frühstück.

Hier war ich für vier Nächte, bis es bei schlechtestem Regenwetter weiterging.

Ohne Fähre über den North Ford Causeway auf die Isle of Benbecula…

… zum Otters Edge Campground, dem windigsten Ort auf dem ganzen Roadtrip.
Hier war es so windig, dass ich nachts immer, und teilweise auch tagsüber, das Dach vom WW unten hatte, denn der Wohnwagen wurde dermaßen durchgeschüttelt und -gerüttelt, dass ich kaum Schlaf fand. Und im Dachstoff macht der starke Wind laute Geräusche.
An einem Nachmittag ging ich zum 3 km entfernten Co-op um Kleinigkeiten zu kaufen.
Als ich aus dem Laden kam, fing es richtig an zu schütten und ich wurde durch die Hose nass bis auf die Haut. Es hörte schnell wieder auf zu regnen, als ich wieder am WW ankam, war die Hose wieder komplett furztrocken durch den Wind.

Und vom Wind lasse ich mir die Laune oder gar den Roadtrip nicht verderben.

Hier gibt es eine große Dichte an Destillerien.

Das östliche Benbecula.

Viel „Fahrgnügen“, und kein anderer hier außer mir.

Wie im Bilderbuch.

Mit einer eigenen kleinen Brücke.

Gebucht war eine Wildlife Cuise Bootstour, die leider wetterbedingt ausfiel, wie man mir bei Ankunft im Kallin Harbour mitteilte. Und dafür fuhr ich extra wieder zurück auf die Isle of North Uist.

Also ging es wieder auf die Isle of Benbecula und direkt weiter auf die Isle of South Uist.

Hier wird noch mit Torf geheizt.

Und ratz fatz waren weitere vier Nächte rum.

Nun ging es dauerhaft über den Causeway auf die Isle of South Uist,…

… zur Kilbride Campsite.

Von wo aus ich am Folgetag endlich an der gebuchten aber abgesagten Wildlife Cruise Bootstour in North Uist teilnehmen konnte. Wieder km schruppen. 😉
Es ging mit „Lady Anne Wildlife Cruises“ raus aus dem Kallin Harbour auf die Gewässer u.a. rund um die Insel Ronay, an zerklüfteten Klippen, unbewohnten Ufern, verborgenen Buchten und an einst bewohnten Buchten vorbei, um auf kleinsten Inseln lebende Rehe (sollen super Schwimmer sein) und frei fliegende Adler zu sehen.
Seehunde sowieso, die hat man ja überall an der Küste.

Die „Lady Anne“.

Mittagessen auf dem Heimweg auf Benbecula.

Auch mal wieder gutes Wetter gehabt zum Ausspannen.

Blick aus dem Kilbride Cafe.

Ja was soll ich sagen, zuhause gibt’s das in dieser Form nicht, und im Urlaub kann man das ja mal machen. Bestimmt zum letzten Mal.

Die etwas andere Art einer Honesty Box, die auf Ehrlichkeit beim Bezahlen beruht.

Proviant für die nächsten Tagestouren.

Ja ne is klar.

Von South Lochboisdale aus sieht man die großen Fähren, die im Lochboisdale Ferryterminal stehen.

Die CalMac App hatte mir in der Zeit auf den Hebriden immer zuverlässig angezeigt, ob meine Fähren fahren oder komplett ausfallen.
Ich hatte Glück dass alle meine gebuchten Fähren auch fuhren.
Meine klare Empfehlung bei jeglicher Art der CalMac Fährnutzung.

Der Causeway von North Uist zur Isle of Eriskay.

Das Fußballfeld des Eriskay Football Club.

Die Flug- und Rollrichtung beim Schießen zu bestimmen, wird nicht so einfach sein.

Im Eriskay Community Shop fand ich Leckereien für den Airfryer.

Ja was soll ich sagen, zuhause gibt’s das in dieser Form nicht, und im Urlaub kann man das ja mal machen. Bestimmt zum letzten Mal.

So gestärkt ging es nach vier Nächten…

… zum Eriskay Fährhafen, um zur letzten äußeren Hebride auf diesem Roadtrip überzusetzen.

Ankunft am Aird Mhor Barra Ferry Terminal auf der Isle of Barra.

Angekommen auf der Insel hätte ich nur 10 km entgegen dem Uhrzeigersinn auf der Ringstraße zum CP gehabt, aber auf Grund einer Baustelle, musste ich die Ringstraße rund um die Insel im Uhrzeigersinn mit 7 Mehr-km fahren. Es gibt schlimmeres. 😉

Castlebay, Hauptort der Insel.
Castle = Burg, Bay = Bucht, Castlebay = Burg in der Bucht.
Das ist mir nachher so aufgefallen.

Die Wavecreast Campsite liegt an der Westküste der Insel, und ist relativ neu.
Wer an solch einem Ort lebt, kann ganz einfach Geld verdienen, indem man eine Wiese am Meer in Parzellen aufteilt, Strom und Steckdosen verlegt und für Facilities sorgt, ruckzuck steht ein Campingplatz. Die Camper kommen ganz von alleine.

Bei Ankunft Fishburger.

Was hier an Schrott rumliegt, erzählt Geschichten.

Die A888 führt einmal komplett rund um den Mittelteil der Insel.

Die nehmen das sehr genau, hier wird nicht gerundet.

Tagestour auf die Isle of Vatersay, südlich von Barra.

Ein kleiner Hügel mit Stränden auf beiden Seiten.

An der Honesty Box konnte ich meine Vorräte an Leckereien wieder auffüllen.

Kühe am Strand?

Ja, Kühe am Strand, die wollen auch mal Sonnenbaden.

Zurück auf der Isle of Barra.

that’s dedication.

An meinem Ankunftsfährhafen durfte ich miterleben, wie ein zu langer LKW nicht mitgenommen werden konnte, weil er für den verbliebenen Platz einfach zu lang war.

Auf dem Weg zur Nordspitze der Insel kommt man unweigerlich am Barra Airport vorbei.
Die Landebahn ist dessen Strand bei Niedrigwasser, weswegen sich der Flugplan täglich ändert.

Vom Cafe Kisimul in Castlebay gab es Organic Barra Lamb in Dansak mit Garlic Naan.
(Bio-Barra-Lamm mit Linsen geschmort für dickere Soße mit Knoblauch Fladenbrot)
Man kann es dem Essen leider nicht ansehen wie lecker es war.

Die für Castlebay namensgebende Burg, zu der man sich mehrfach täglich kostenlos mit einem kleinen Boot übersetzen lassen kann.

Hatte mal geschaut wie das am Hafen von Castlebay so abläuft, von hier aus verlasse ich die äußeren Hebriden wieder.

Dieser kleine Eriba Touring wird 20 bis 30 Jahre älter sein als mein 96er Eriba.

Die Fähre geht jetzt in den Schlafmodus, erst morgen früh wird sie den Hafen wieder verlassen.

Inzwischen kam ich an einen Flugplan des Barra Airport, und schaffte es, einem Start beizuwohnen.
Die Propeller laufen mit maximaler Leistung bei Stillstand der des Flugzeuges, wenn der Pilot die Bremsen löst, hebt die Maschine nach gefühlt 100 Metern ab. Der verursachte „Sand Blast“ wehte auf die sich hinter der Düne befindliche Straße. Da sollte man in diesem Moment besser nicht herfahren.

Castlebay Town.

Bin wieder an vernünftiges Brot gekommen.

Unterwegs bei Greim at Grinn.

Hier ging es nach fünf Nächten weiter, der Check-In in Castlebay endet um 6:10 Uhr.
Das Foto entstand um 5:22 Uhr.

Während die Fähre aufgeweckt wird, füllen sich die Wartespuren im Fährhafen von Castlebay.

Um 6:30 Uhr rollte mein Gespann auf die „Isle of Lewis“.

Langsam verschwand die Isle of Barra im Nebel.

Ja was soll ich sagen, zuhause gibt’s das in dieser Form nicht, und im Urlaub kann man das ja mal machen. Bestimmt zum letzten Mal.

Drei 3/4 Stunden nach dem Befahren der Fähre, kam diese im Sound of Mull, der Meerenge zwischen der Isle of Mull und dem schottischen Festland, an.
Weitere mehr als anderthalb Stunden fuhr die Fähre durch den Sound of Mull,…

… dem Loch Linnhe,…

… dem Firth of Lorn,…

… den Sound of Kerrera,…

… bis in die Oban Bay,…

… zum Oban Ferry Terminal.

Hier wollte ich direkt auf die nächste Fähre Richtung Isle of Mull, dafür plante ich den Fährhafen zu verlassen, draußen in einem Roundabout zu drehen, und zurück in den Hafen zu kommen.
Aber auf Anfrage stellte man mich netterweise in eine Stand-by Lane. Denn eine Fähre früher zur Isle of Mull kam gerade an und löschte ihre Ladung. Man versuchte mich auf diese frühere Fähre zu bekomme. Da rief ein netter CalMac Mitarbeiter von der Fähre rüber und frug nach der Länge meines Gespanns. Als ich mit „7,30 Meter“ antwortete, wurde tatsächlich mit einem Maßband der verbleibende Platz hinten auf der Fähre gemessen, leider kamen die nicht mehr auf 7,30 Meter, und die Fähre fuhr ohne mich.

30 Minuten später konnte ich in die reguläre Lane für meine gebuchte Fähre wechseln, und man teilte mir mit dass ich jetzt 90 Minuten Zeit hätte, den Hafen verlassen und den Ort Oban besuchen könnte. Das tat ich dann auch.

Endlich stand mein Gespann auf der Fähre.
Wieder aus der Oban Bay heraus…

… durch den Sound of Kerrera, den Firth of Lorn, den Loch Linnhe und den Sound of Mull…

… zum Craignure Mull Ferry Terminal auf der Isle of Mull.

Mein gebuchter CP war natürlich wieder am andere Ende der Insel.
Das bedeutete fast 60 weitere km über diese…

… wunderschöne Insel. Nur Single-Track-Roads. Keine zweite Spur, alle paar hundert Meter ein „Passing Place“ um andere vorbei zu lassen, das schraubt die Fahrzeit hoch.

Die Fidden Farm Campsite am Westende der Insel bietet sehr viele Stellplätze die nicht parzelliert sind, man soll nur aus Feuerschutzgründen selber auf 6 Meter Abstand zwischen den Fahrzeugen achten.

Bei meiner frühabendlichen Ankunft war die erste Reihe zum Wasser schon voll, so parkte ich mein Gespann eben auf der weiten Wiese,…

… bis ich am nächsten Vormittag in die erste Reihe umziehen konnte.

Auf dem Zufahrtsweg zum CP lagen die beiden am Straßenrand rum.

Fionnphort, der Hauptort an diesem Inselende, mit Pier für Fähren zur gegenüberliegenden Isle of Iona, Ausflugsbootsfahrten zur Isle of Staffa und diversen anderen Ausflugsbootsfahrten.

Fingal’s Rock am Fionnphort Beach.

Die Isle of Iona gegenüber, durch den Sound of Iona getrennt.

Auf der einzigen Straße zum Hauptteil der Isle of Mull, der A849, ging es Richtung Osten, um dann den nördlichen Teil erkunden zu können.

Ja ne is klar.

Zum Defibrillator-Stützpunkt umfunktioniert.

Der Eas Fors Waterfall.

Die Sicht auf die Isle of Ulva aus dem Croft3 bei einem Stück Schokokuchen und einer heißen Schokolade.

Tobermory, der Hauptort der Insel.

Seine farbenprächtige Häuserzeile am Hafen kann man vom Sound of Mull aus erkennen, siehe Bilder weiter oben von der Fährfahrt von der Isle of Barra nach Oban.

Eine ganze Kirche umfunktioniert zum Restaurant „The Gallery“.

Was manche so hinterm Haus rumstehen haben…

Ich hatte es geahnt,…

Die Hörner sind als Touristenattraktion nur aufgesteckt, der eine hatte sich verdreht.
So fällt das auf. 🙂

Zelten mit dem Aston Martin heißt Zelten mit Stil.

Dieser Bock määäähte den halben Tag.

Auf diesem Roadtrip ist dieser CP der einzige CP ohne Strom, mit dem ich den WW heizen, den Kühlschrank kühlen und alles andere mit runtergesetzten 12V betreiben würde.
Also Licht, USB-Steckdosen und Lüftung.
Da ich das bei der Planung ab Nov. 24 bereits wusste, schleppte ich vorne im Gaskasten extra eine 5 kg Gasflasche mit, die hier endlich zum Heizen des WW und Kühlen des KS zum Einsatz kam. Da die 12 V  Batterie des WW nach einigen Tagen auch an Ihre Kapazitätsgrenzen kommt, lud ich diese vorsorglich zwischendurch nach.
Beim Verkabeln der AHK am Polo, verdrahtete ich auch Klemme 30 (Dauerplus) sowie 15 (Zündung) und jeweils eine dazugehörige 31 (Masse)(also 2 mal) jeweils in 4 qmm von der Starterbatterie über Sicherungen und einem Relais (für Klemme 15) zur 13 poligen Dose an der AHK.
Im Wohnwagen verdrahtete ich diese vier Leitungen vom 13 poligen Stecker zur WW-Elektrik ebenfalls in 2,5 qmm.
Sobald ich nun im Polo die Zündung eingeschaltet habe, bekommt die WW Elektrik die Spannung der Batterie/Lichtmaschine über zwei Leitungen mit jeweils zwei mal Masse.
Damit bekommt der Kühlschrank 12 V fürs Kühlen während der Fahrt, und ein Ladebooster hebt die ankommende Spannung auf 13,8 V an, und lädt damit mit bis zu 8 A Strom die Wohnwagenbatterie nach.
Deswegen brauchte ich nur den WW am Polo anschließen und die Zündung einschalten (und den 12 V Modus des Kühlschranks ausschalten, denn der lief ja auf Gas) und die WW-Batterie wurde nachgeladen. Für eine Stunde am Tag kann man das machen, ich fahre hier jeden Tag so viel, die Starterbatterie ist immer voll.

Die Parkplatzwächter von Fionnphort, wer nicht zahlt, bekommt Löcher in die Stoßstange. 😉

Ein Grund für die Wahl dieses Campingplatzes war der Hafen von Fionnphort nebenan.
Ich wollte schon seit längerem zur Isle of Staffa mit ihrem Fingal’s Cave.
Die erste gebuchte Tour mit Staffa Trips fiel aus, auf Grund eines Seils in der Schraube. Man wurde umgebucht zur Konkurrenz Staffa Tours, die fast dieselbe Tour macht.

Mit Vollgas ging es raus, durch dem Sound of Iona auf den offenen Atlantik.

Zuerst war auch alles schön und gut, aber dann schlug die Seekrankheit bei mir zu.

Als wir vor Ort ankamen, war mir bereits dermaßen schlecht und übel, dass ich gerade noch ein paar Bilder und Videos machen konnte, um mich dann in die Horizontale zu begeben…. während alle anderen Gäste an Bord ihren Spaß hatten. Das hatte ich mir anders vorgestellt.
Normalerweise wird auch an einem Pier angelegt und man kann die Insel zu Fuß erkunden, und auch in die Höhle gehen. Da dieser Pier gerade ausgebessert wurde, fiel das Anlegen aus.
Gerne hätte ich mich auf der Insel im Gras liegend erholt, so wimmerte ich weiter von meiner Jacke bedeckt an Bord des auf und ab schaukelnden Ausflugbootes.

Dieser Anbieter auf den ich umgebucht wurde, fuhr auf dem Rückweg nicht zum Pier Fionnphort auf der Isle of Mull, sondern zum Pier der Isle of Iona, also nicht auf Mull.
Kotzübel dort angekommen, schaffte ich es, mir ein Ticket für über den Sound of Iona zu kaufen. Beim Laufen von Fionnphort zurück zum WW gings mir schon wieder besser, weil das Schaukeln ja weg war.

Am nächsten Tag waren vier Nächte rum, und es ging weiter.

Wieder fast 60 km zum Craignure Fährhafen über Single-Track-Roads. Die Fähre hat einen Fahrplan an den sie sich hält, und ich komme kaum vorwärts, vor allem wegen des häufigen Aussteigens zum Fotos schießen. 😉

Als der Zahlmeister im Hafen dann bei meiner leicht verspäteten Ankunft meinte „You are late“, erwiderte ich nur „I blame it on your Single-Track-Roads“. Da musste er grinsen, und das Thema war abgehakt. Die Fähre war dabei bereits beim Entladen.

Also wieder durch den Sound of Mull, den Loch Linnhe, den Firth of Lorn,…

… durch den Sound of Kerrera bis in die Oban Bay zum Oban Ferry Terminal.

Dann auf eigener Achse 120 km zur Killegruer Caravan Site auf der Halbinsel Kintyre.

Mein schnell gemachtes Essen nach Ankunft und Aufbau mit Nudeln vom Vortag.

Bei meiner Planung dieses Roadtrips ließ ich den schottischen Polokollegen Andrew dieses wissen. Weil ausser dem CP bei Glasgow kein anderer CP näher war, unternahm er an diesem Tag zusammen mit seinem über 80 Jahre alten Vater ebenfalls einen Roadtrip, um mich auf der Kintyre peninsula (Halbinsel) besuchen zu kommen. Vielen Dank dafür Euch beiden.

Am nächsten Tag wollte ich die 1978 von den Wings besungene Mull of Kintyre besichtigen.
Was ein Ritt dahin zu kommen.

An diesem Parkplatz endete die öffentliche Zufahrt zum Mull of Kintyre Lighthouse.
Den restlichen 2 km geht es zu Fuß weiter.

Am Horizont kann man Rathlin Island (Nordirland) sehen, wo ich 2019 bereits war, und von wo aus ich diese Halbinsel, auf der ich hier bin, sehen konnte. Ich berichtete.

Rechts von der Mitte Rathlin Island, links daneben nordirisches Festland.

Das Nebelhorn.

Das ist die südöstliche Seite der schottischen Isle of Islay.
Sie ist auch Teil meines Roadtrips, dauert aber noch.

Erstmal frühstücken.

Dann auf dem Weg zur Burg Skipness, oder besser Skipness Castle, am Claonaig Ferry Terminal eine Fähre von der Isle of Arran (im Hintergrund) kommend beobachtet, wie sie über das absolut ruhige Wasser tuckert.

Der Scheißhausturm, zumindest um 1300 herum.

Durch das „Gateway“ ist die Isle of Arran zu sehen.
Sie ist auch Teil meines Roadtrips, dauert aber noch.

Das Pförtnerhäuschen.

Der letzte Tag auf dieser Halbinsel neigt sich dem Ende zu.

Hier blieb ich auch vier Nächte bevor es weiterging,…

… zum Kennacraig Ferry Terminal am West Loch Tarbert.

Was für eine alte Gurke, der typische Seelenverkäufer. Eine der älteren CalMac Fähren.

Ja was soll ich sagen, zuhause gibt’s das in dieser Form nicht, und im Urlaub kann man das ja mal machen. Bestimmt zum letzten Mal.

Die Isle of Islay voraus.

Mc Arthurs Head.

Zur Rechten die Isle of Jura.

Beinn an Oir, der höchste Gipfel auf der Isle of Jura.

Auf der anderen Seite der Insel liegt die Port Mòr Campsite.
Naja es ist eine große Wiese mit einem riesigen Football Feld, neben dem eine große Wiese für Camping ohne Strom, und hinter dem einige sehr enge vorgegebene Schotterstellplätze (Schotterkorngröße 6-8 cm) für Camping mit Strom aber ohne wirklichen Platz vorhanden sind.
Nachdem ich dort zwischen die großen Wohnmobile gequetscht wurde und aus Platzmangel nicht mal meinen Tisch neben dem WW aufbauen konnte, einigte ich mich nach einer Beschwerde mit der Empfangsperson darauf, dass ich auf einer anderen freien Wiese ohne Strom stehe und meine dreißig Pfund oder so für den Strom wieder bekomme. Es war noch Restgas in der Gasflasche. Der Rest dann wieder wie auf Mull.

Das Südende der Westseite der Isle of Islay.

Auch hier findet man so manche Widmung.

An der Westküste.

Dunyvaig Castle. Da der Zugang bereits eingefallen war, gibt es keine weiteren Bilder.

Die fast östlichste Stelle von Islay, rechts im Hintergrund die Isle of Jura.

Jura View Point. Auf der anderen Seite des Sound of Mull wieder die Insel Jura.

Gas war alle, jetzt alles schnell essen bevor es vergammelt. 🙂

Nach drei Nächten verließ ich bei nassestem Regenwetter auch diese Insel.

Allerdings über Port Ellen im Süden der Insel.

Da kommt der selbe Seelenverkäufer wie auf der Hinfahrt.

Noch auf dem West Loch Tarbert kurz vor dem Anlegen der Fähre am Kennacraig Ferry Terminal entstand dieses Bild um 12:09 Uhr.

Dieses Bild im 9,2 km entfernten Claonaig Ferry Terminal entstand exakt 20 Minuten später.
Ich wusste wann ich hier sein müsste und dass es knapp wird.
9 km Berge hoch und runter, mehrfach in Passing Places gewartet, und das mit der Wohndose am Haken, ich war minimal stolz denn die Fähre kam gerade an.

Mr. Bean war auch an Bord.

Die Isle of Arran. Das Sylt Großbritanniens.

Das Lochranza Ferry Terminal im Norden der Insel,…

… was bedeuten muss, dass ich einen CP am anderen Ende der Insel gebucht hatte.
Wo ich erstmal hin musste.

Angekommen am Seal Shore Campsite mit deutscher CP-Empfangsdame.

Brodick am Firth of Clyde, größere Geschäfte, Supermärkte, Fährhafen usw…

Natürlich fuhr ich auch einmal um die Insel.

Hab’s auch mal vegetarisch versucht.

In dem Ort in dem ich ankam, in Lochranza, steht auch eine Burg, also ein Castle,
Lochranza Castle, am Loch Ranza. Das hängt doch bestimmt miteinander zusammen…

Eine pragmatische Lösung der fehlenden Sitzmöglichkeiten am Bus Stop.

Einfach mal so am Straßenrand.

Wortspiel,
hedgehog = Igel
hug = Umarmung

Schwupps sind vier Nächte rum. Auf zum Brodick Ferry Terminal…

… zur letzten CalMac Fähre auf diesem Roadtrip.

Die sehr moderne Glen Sannox, benannt nach dem nördlichen Tal auf der Isle of Arran welches ich auf der Hinfahrt durchfahren hatte, verschlang sehr viele Fahrzeuge.
Denn von hier aus geht’s zum Festland südlich, und somit außerhalb der Highlands, sogar südlich von Glasgow, mit richtig ausgebauten Straßen.

Auf einer Seite war die zweite Etage für niedrige Fahrzeuge fast voll, und wurde hochgefahren.

Ja was soll ich sagen, zuhause gibt’s das in dieser Form nicht, und im Urlaub kann man das ja mal machen. Bestimmt zum letzten Mal.

Die Inselzeit war hiermit vorbei, jetzt kommt nur noch Festland.
Mein Trost, Großbritannien ist ja auch eine Insel. 😉

Das MV (Motorvessel=Motorschiff) Alfred der Pentland Ferries.
Die schippert eigentlich oben bei den Orkneyinseln rum.

Troon Ferry Terminal, der letzte britische Fährhafen an dem ich auf diesem Roadtrip anlege.

120 km entfernt liegt die New England Bay Campsite.
Hab mir einen schönen Stellplatz ergattert.

Als Abendessen gabs nen Salat.

Fast nebenan das Museum.

Das wollte ich in den 1990ern auch mit VDO Instrumenten im Polo machen.
mir gingen aber die zu messenden Größen aus.

Auf geht’s zum südlichsten Punkt Schottlands…

… der Mull of Galloway,…

… mit ihrem Mull of Galloway Lighthouse.

Der Ehrenamtliche erklärte mir die Anlage zur Drucklufterzeugung für das Nebelhorn.
Drei Luftpresser (zwei laufen, einer als Reserve) pressen die Luft zusammen zu Pressluft.

Der Kühlwasserbehälter.

Die Drucklufttanks.

Das Nebelhorn viel weiter unten.
Es trötet Richtung Süden. Man sagte mir, dass wenn der Wind richtig steht, das Nebelhorn noch auf der Isle of Man zu hören sei.

Hier hängen mehrere Kameras die die Vogelwelt im Auge behalten.

Blick nach Westen, zu sehen Schottland und England.
Von diesem Ort aus kann man Schottland, England, Wales und Irland mit einem Dreh des Kopfes sehen.

Der linke Monitor zeigt Livebilder der angebrachten Kameras.

Eine Stena Line Fähre auf dem Weg nach Belfast in Nordirland.

Zurück zum CP.

Wieder drei Nächte rum, tschüss Schottland. 🙁

308 km in Richtung englische Ostküste.

Zur Lower Wansleydale Campsite, östlich vom Lake Distrikt, wo ich 2023 war,
ich berichtete.

Dieser CP diente der reinen Wiedererlangung der Fahrtüchtigkeit und der Außerbetriebnahme des Chemieklos (letzte Leerung und Reinigung), es war die letzte Nacht im Wohnwagen auf diesem Roadtrip.

Nach dieser Nacht ging es noch weitere 166 km zum P&O Hull Ferry Terminal am Humber.
Von dort beendete ich auch 2023 meinen England/Wales Urlaub, ich berichtete.

Auch hier reine Zweckmäßigkeit, die Bequemlichkeit und Gemütlichkeit vom Eriba ist nun vorbei.

Interessant zu beobachten wie in mehreren Stunden viele hunderte PKW, LKW und einzelne Container an Bord fahren und gefahren werden.

Um 20:45 Uhr legte die Pride of Hull dann ab mit Zielhafen Rotterdam.

Nun wirklich zum letzten Mal.

Gegen 14 Uhr war ich wieder zurück in Essen-Überruhr.

Der trip-Zähler zeigte 6697 km an als ich den Polo zuhause in die Garage stellte nach neun Wochen Schottland Westküste und innere und äußere Hebriden.
Neun Wochen die wunderschön waren, und keinerlei gesundheitliche Ausfälle meinerseits, oder pannenbedingte Ausfälle seitens des Gespanns hatten.

Auf den 6697 km verbrauchte mein Polo 545,74 Liter Premium Unleaded (Super ROZ 95, teilweise 97 weil 95 nur als E10 verfügbar) im Wert von 930,30 Euro.
Der Durchschnittsverbrauch von 8,15 Litern ist nur in der zweiten Nachkommastelle niedriger als beim letzten Urlaub mit dem Gespann 2023.
Ich finde den Wert klasse, wenn man bedenkt dass das komplette Gespann mit mir, der vollen Dachbox, dem vollen Kofferraum und dem vollgepackten Wohnwagen wieder an die zwei Tonnen heran kommt, und ich mein Zuhause über neun Wochen durch Schottland und über die inneren und äußeren Hebriden gezogen hatte.

Das war meine 2025er „vacation – thru the highlands to the islands, a roadtrip to the edge“.
Danke für’s Durchhalten.