Wozu man eine originale VW Funkfernbedienung alles mißbrauchen kann…
Ölwechsel mit dem „Bochumer Stopfen“
Letztes Jahr beim Ölwechsel schraubte ich nicht wieder die normale Ölablassschraube in die Ölwanne, sondern einen „Bochumer Stopfen“. Dieser Bochumer Stopfen sorgt, gerade bei Platzproblemen unterm PKW, für einen einfachen und sauberen Ölablass.
Das Ventil wird dauerhaft anstelle der Ölablassschraube in die Ölwanne geschraubt, und mit einer Schutzkappe versehen.
Schraubt man das Ablassschnüffelstück auf das Gewinde, so öffnet das innen liegende Ventil nach den ersten paar Gewindegängen, und das Öl fließt sauber durch den Schlauch ab.
Da ich meine Ölwechsel in bzw. vor einer normalen DIN-Garage vornehme (an allen unseren drei 6N Polos), und es so unter den nicht aufgebockten Polos eh schon eng ist, und dazu die Tieferlegung am schwarzen Polo es noch schwieriger macht, bin ich umso erleichterter, dass das so prima funktioniert. Das durfte ich die Tage bei den ersten Ölwechseln mit diesem Ablasssystem erfahren.
Den Bochumer Stopfen baute ich 2012 in meine beiden Polos ein:
So sah der diesjährige Ölwechsel am tiefergelegten schwarzen Polo aus, enger geht’s wohl kaum 🙂 :
Und so funktioniert das ganze (Video entstand am blauen Polo mit Originalfahrwerk und somit mit mehr Platz unter der Ölwanne):
Suche Videos, wer hat diese?
Neue Stoßdämpfer im Alltagspolo
Es ist schon von Vorteil, wenn man beim Einbau eines anderen Fahrwerks das originale Fahrwerk zur Seite legt, für den Fall dass man es noch gebrauchen könnte….. irgendwann mal.
Im April 1998 nach dem Einbau des Koni Fahrwerkes, reinigte ich das nach anderthalb Jahren gut 20tkm gelaufene Fahrwerk, und beseitigte mit schwarzer Farbe fein säuberlich durch Steinschlag entstandene Lackplatzer. So kamen alle vier originalen Federbeine meines schwarzen Polos erst mal in den Keller….. für ca. 13 1/2 Jahre. Sie wurden dort senkrecht, trocken und kühl gelagert, bis im September 2011 am blauen Polo bei 112tkm das originale Fahrwerk am Ende war.
Komplettfederbeine zu tauschen geht ja recht fix, und kann von jedem bewerkstelligt werden.
Ein halbes Jahr später passierte der gleiche Tausch mit den vorderen Federbeinen. So kommt man kostengünstig an ein „neues“ Fahrwerk. 😉
MotorScene 1999 – Polo SM
Mann bei mir kommt aber auch nichts weg.
Ich habe eine alte AMS vom November 1999 wiedergefunden. Darin ein Bericht über die Motorscene 1999 in den Dortmunder Westfalenhallen. Unser Poloclub, der PDTE (Polo Derby Team-Essen), war selbstverständlich wieder mit einem Stand vertreten. 😉
Das ganze ist mittlerweise 14 Jahre her.
Ölreste sammeln
So sah es früher aus wenn ich nach einigen Ölwechseln die Ölreste hab zusammen laufen lassen, da kam schon der ein oder andere Liter besten Öls zusammen. Heutzutage gibt es schöne (jaja die gab’s sicherlich damals auch schon) 20 Liter Kanister von Opaplette bei ebay für einen unübertroffenen Kurs, da spart man Geld und sich eine solche Arbeit.
Einzelanfertigung Einstiegsleisten
2003: Irgendwie hatte mich damals ein Thorsten Noll (oder so ähnlich, kennt den jemand?) angemailt, ob ich seine gekauften gebürsteten Edelstahleinstiegsleisten ähnlich wie meine Einstiegsleisten sandstrahlen, und somit veredeln kann, aber nach seinen Vorgaben.
Er klebte alles ab, ich habs kurz in der Firma gesandstrahlt, und so sieht das Ergebnis aus:
Polo Handyhintergrundbild anno 2002
Austausch OpenAir Dach (2004)
Mutter’s Polo kauften wir 2004 in Bestzustand…. dachten wir. Kurze Zeit später funktionierte die Zentralverriegelung nicht mehr. Die ZV-Pumpe stand unter Wasser, und dadurch waren in ihr Leiterbahnen wegoxidiert. Ursache: Leckendes OpenAir Dach. Die äußere Dachhaut hatte schon leichte, für dieses Dach mit der Zeit aber durchaus übliche, Gebrauchsspuren in Form von Rissen links und rechts ganz hinten wo sich die Dachhaut aufstaut beim Auffahren. Zusätzlich ist die Dichtung rund um den Dachrahmen auch nicht mehr 100%ig gewesen. Vermutlich kam diese Leckage erst durch das Demontieren und die erneute Montage zustande. Was sicher ist, ist dass wir bei VW eine Dachhaut in Flashrot (eigentlich für den 6N2/Lupo OpenAir bestimmt) für über 600Euro + eine neue Rundumdichtung kauften. Somit ist nun die Lackfarbe gleich der Dachfarbe. Das ist wohl eher selten beim 6N1 OpenAir.
12V Umschaltpult gebaut
Das hier hat nur indirekt mit dem Polo zu tun, es ist aber trotzdem einen Beitrag hier wert.
Weil wenn der schwarze Polo wieder wochenlang in der Garage steht, hängt dessen Batterie schonmal an der Photovoltaik auf dem Garagendach und wird so frisch gehalten. Seit den 90ern fummelte ich immer mit Bananensteckern herum um die verschiedenen Verbraucher anzuschließen. Batterie im Regal, Batterie im Polo, Garagenlampe, Akkuhandlampe mit Ladestation, Laptop an 12V–>19V Wandler, 12V Steckdose, Radio etc. Das alles hat nun ein Ende.
Denn neulich heulte sich ein Arbeitskollege bei mir aus, dass sein Lautsprecherumschaltpult den Geist aufgab. Klar, bei µm dicken Leiterbahnen aber mehreren 10 Watt Leistung für die Boxen erscheint mir das einfach nur logisch. Da habe ich ihm was anderes gebaut mit Aufputzschaltern und 2,5qmm Verdrahtung, und nun ist er glücklich. Sein altes Leutsprecherunschaltpult schlachtete ich, um es zu einem Umschaltpult für meine 12V Stromversorgung in meiner Garage umzubauen.
Von den originalen Leiterbahnen und Schaltern befreit, und mit weiteren Löchern für Spannungsmesser + Schalter sowie acht KFZ-Sicherungshaltern versehen, sandstrahlte ich das Blech und ließ es dann mit Klarlack versiegeln. Doppelschalter verdoppelten die Anzahl der Schließkontakte.
Mit 1,5qmm H07V-K Leitung verdrahtet, und mit ausgeplotteter Beschriftung versehen, ist das Board recht gut geworden. Leider wird es in der Garage im Regal verschwinden und dort dient es mir zum schnellen, einfachen und sicheren Umschalten der Solarladereglerspannung auf die verschiedenen Batterien und Verbraucher.
So sah es original aus:
Und so sieht es jetzt aus:
Die kleine Votovoltaik auf der Gagare hat zwar nicht viel Power, aber sie reicht völlig aus um eine angeschlossene Autobatterie langsam zu laden und frisch zu halten.
Der Laderegler und das Pult in Betrieb, normal sind die Solarzellen immer über das Pult mit einer Batterie verbunden. Benötige ich mal richtig Strom, wie z.B. für einen Laptop oder eine 12V Bohrmaschine, so habe ich einen Abgriff in Form einer 12V Steckdose, und der Strom kommt dann aus der zugeschalteten Batterie.
Eine sehr gute Stromversorgungsnotlösung wenn man keine 230V Stromversorgung zur Verfügung hat.

















































































