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Urlaub – Mit dem Polo und dem Wohnwagen durch England und Wales

Mai bis Juli 2023.

Jetzt war ich schon so oft in England, da wollte ich auch mal eine Runde durch Wales drehen.
Bisher durchfuhr ich dieses Land nur einmal kurz in 2019 auf dem Weg zum Fährhafen Holyhead für die Überfahrt nach Irland.
Also entschloss ich mich dazu, von Ende Mai an für knapp 5 Wochen eine Rundreise durch England und Wales zu drehen.
Los ging es früh morgens in Essen…

… durch die Niederlande und Belgien…

… bis nach Frankreich zum Fährhafen von Calais,…

und von dort aus mit einer DFDS Fähre zum Fährhafen von Dover in England.

Von dort aus gings direkt nach Oxford zum Campingplatz, der nicht wirklich außerhalb lag, und wo man 24/7 den Krach und Lärm der Umgebung hörte, Sirenen von Polizei und Rettungsfahrzeugen, sowie die Beschleunigungsorgien von Autos und Motorrädern.

Na, wer kennt die 80er Jahre TV-Serie aus den USA noch?

Schönes kleines Städtchen dieses Oxford.

Nach drei Nächten gings weiter…

… zur Acorn Camping & Caravan Site an der Südküste Wales.

Sandstrände hab ich hier vergebens gesucht.

Tagesausflug ins nahe Cardiff, der Hauptstadt Wales.


Nash Point.

Nach vier Nächten mein erstes full british Breakfast überhaupt…

… vor der Weiterfahrt…

… zum Fishguard Bay Resort…

… mit Blick auf den Fishguard Fährhafen, von wo aus eine Fähre zum Rosslare-Europort in Irland pendelt.

Einige Kilometer entfernt, Rheidol.

Der Urlaubskreuzer lag mehrere Tage im Hafen von Fishguard vor Anker.

Ich meine Kupplung gerochen zu haben, als ich den Wohnwagen hier hoch zog und mehrfach neu anfahren musste.

Nach fünf Nächten ging’s bei typisch britischem Regenwetter weiter…

… zur Dafarn Rhos Campsite an der Nordküste Wales…

von wo aus man den lieben langen Tag am Horizont Schiffe beobachten kann, die nach Liverpool fahren, oder von dort kommen.

 

Ich soll doch schließlich mehr Salat essen.

Frühstück.

Nach sieben Nächten an diesem schönen Ort ging es weiter…

… raus aus Wales, rein nach England, an Liverpool und Manchester vorbei, in den Lake District National Park nach Park Cliffe.

Experimentelle Küche/Resteverwertung.

Ravenglass an der Westküste zur Irischen See.

Mit dem würde ich gerne mal tauschen.

Hier scheint die Zeit still zu stehen.

Zurück zum Lake District Nationalpark gings über bergige Landschaft.

Nach fünf Nächten ging’s weiter…

… rüber an die Westküste Englands zum kleinen Ort Filey.

Typischer Ort für inländische Touristen.

Immer wieder faszinierend diese alte Technik.

Nach fünf Nächten ging’s weiter…

… southbound, u.a. auf der Humber Bridge über den Humber,…

… nach Skegness zum Campingplatz „Lazy Buzzards“.

Hier war vom Club Polo aus inoffiziell geplant, ein kleines Polosocial-Zusammenkommen zu veranstalten. Allerdings ohne Orga, wer kommen wollte, musste sich nur beim Campingplatz anmelden. Nun ja, ich war da, der Andrew und später noch der Robert mit seiner Familie…

Andrew aus Schottland, zusammen haben wir Reste verwertet, es war mein letzter Tag auf der Insel, und viele Lebensmittel mussten einfach verwertet werden.

Nach vier Nächten war meine diesjährige Zeit auf der Insel auch schon wieder vorüber,…

… und ich machte mich wieder northbound auf, wieder über den Humber,…

… um auf die am Humber im Fährhafen Hull wartende „Pride of Hull“ zu fahren.

Für eine Nacht ok, im meinem Eriba ist es aber gemütlicher.

Abends gegen 20:30 Uhr legte die Fähre ab…

um 12 Stunden später in Rotterdam anzulegen.
Nach weiteren 250 km auf eigenen Rädern, war ich wieder zuhause im beschaulichen Essen-Überruhr.

Das zeigte der km Zähler an als ich den Polo zuhause in die Garage stellte nach knapp fünf Wochen England und Wales.

Auf den 3480 km verbrauchte mein Polo 290,17 Liter Premium Unleaded (Super ROZ 95, teilweise 97, 98 und 99 weil 95 nur als E10 verfügbar) im Wert von 545,28 Euro.
Den Durchschnittsverbrauch von 8,34 Litern finde ich klasse, wenn man bedenkt dass das komplette Gespann mit mir, der vollen Dachbox, dem vollen Kofferraum und dem vollgepackten Wohnwagen wieder an die zwei Tonnen heran kommt.