Ab heute fahre ich einen Oldtimer – kurzer Rückblick nach 30 Jahren

26. September 2026.

Ab heute fahre ich einen Oldtimer.
Nun ja, ich fahre den Polo bereits seit 30 Jahren, aber erst ab heute, 30 Jahre nach Erstzulassung auf mich, ist es ein Oldtimer.
Und ich bin stolz darauf, ihn selbst von neu zum Oldtimer gefahren zu haben.
Km-Stand nach 30 Jahren: ~256 tkm.


Fahrgnügen

In den ersten Jahren wurde Freitags nach der Handwäsche sehr oft einfach nur drauf los gefahren, ohne Ziel, nur des Fahrens wegen.
Rumcruisen halt, als junger Mensch die Freiheit spüren.
Navi? Das war noch nicht massentauglich.
Alleine da kamen schon einige 10tkm zusammen.

Treffeninfos gab’s in den einschlägigen Tuningzeitschriften, von denen ich monatlich eine Menge kaufte.
Internet?, das hatten noch die wenigsten.
Mein erstes VW/Polo Treffen war 1998.
Ab 1999 war ich mit dem PDTE, dem Polo Derby Team-Essen, unzählige Male auf Treffen unterwegs.
Ab 2000 ging es dann insgesamt zwölf mal zum Wörthersee, zehn mal davon mit einem passenden Heckscheibenaufkleber, manchmal mit Bezug auf aktuelle Zeitgeschehnisse.

Als ich 2004 vom niederlänischen Alex und seiner Conny zum ersten mal nach England zur zweiten polo show (ab 2015 in polo social umbenannt) vom britischen ClubPolo mitgenommen wurde, fand ich das so außergewöhnlich, dass ich ab dem Folgejahr jährlich dort hin fuhr. Meistens fuhr ich alleine, ab und zu auch mit Rene (2006, 2007, 2014) oder mit MailmanG40 (2013).
Es ist eine komplett andere Welt. Von zuhause geht es durch die Niederlande und Belgien nach Frankreich in den Fährhafen, meistens Calais.
Dort angekommen schnuppert man schon Seeluft und hört die Möven sowie fast nur noch englisch und französisch sprechende Leute. Da bekommt man schon Urlaubsfeeling.
Dann die Fähre mit der Überfahrt als kleines Erlebnis, drüben dann eine andere Sprache, anderes Zahlungsmittel, andere Straßenseite zum Fahren, andere Mentalität…

(Bild: polo show 2006, England\Northampton\Billing Aquadrome)

Das Smartphone war noch garnicht erfunden, was hatten wir bloß mit der ganzen freien Zeit gemacht? Uns gelangweilt, oder uns mit anderen Leuten unterhalten? Ich habe keine Ahnung, das ist alles so lange her.
Doch, wir führten Benzingespräche mit gleichgesinnten.
Wir hatten entweder direkt Strom vom Platz bekommen, oder der ClubPolo hatte einen Generator organisiert, damit wir unsere Kühlboxen und Wasserkocher betreiben konnten. Heutzutage ist Power für’s Smartphone und eine ausreichende Netzabdeckung wichtiger als alles andere.
So ändern sich die Zeiten.


Internet

(dieser Punkt gehört dazu, sofern der Polo nicht nur ein reines Fortbewegungsmittel ist)

Alte und neue ZE? Hä? Was?
Da ich im Jahr 2000 keinen eigenen Computer mit Internet hatte, saß ich anfangs oft im Internetcafe, nur um mir mit dem echten Napster Musik zu saugen, und vor Ort noch auf CD zu brennen.
Dann kam das erste eigene Postfach und das sonstige Internet dazu, kurz danach auch der erste eigene Win98 Rechner mit 56k Modem, das übliche eben.
Ich surfte auf den ersten privaten Polohomepages und den ersten Poloforen.
Da wir in der Familie meinen 6N1 mit alter ZE, und Schwesters Polo mit neuer ZE (heute mein Alltagspolo) hatten, saß ich mit „So wird’s gemacht„, „Jetzt helfe ich mir selbst“ sowie der „Reparaturanleitung“ im Internetcafe in Vorvorgängerforen von polofans, und versuchte mitzuhelfen anderer Polo 6N1 Fahrer Probleme zu lösen und Fragen zu beantworten.
Da ich bis dato schon des Öfteren bei beiden Polos an der Elektrik zu Gange war, wusste ich schon um die beiden verschiedenen Zentralelektriken und welche anderen Änderungen bzw. Unterschiede diese mit sich brachten.
Ich kann behaupten die Begrifflichkeiten „alte ZE“ und „neue ZE“ beim Polo vor über 25 Jahren in Internetforen mit aufkommen gelassen zu haben.
Erkläre das mal jemandem der damals in seinen 95er einen 98er Tacho Plug&Play einbauen will, dass das nicht so einfach geht.

Durch die ersten Foren, wie bereits erwähnt z.B. polofans, gab es auch bei uns im Ruhrgebiet eine immer weiter wachsende Community, obwohl dieser Begriff damals unbekannt war.
Für freitags abends verabredeten sich in den Foren ganze Gruppen von Polofahrern jeder Pologeneration, um sich dann meistens bei D&W in Bochum an der A40 oder auf einem Parkplatz im Ruhrpark in Bochum zu treffen.
Es gab auch das ein oder andere größere Forumstreffen, hier 2002 am Nürburgring.

Immer mehr Leute hatten ihre eigene kleine Polohomepage, wie zum Beispiel der Sven aus Dortmund, der seine eigene Homepage polo4-tuning.de auf seinem Rechner im heimischen Keller hostete.
2002 fing ich dann mit der ersten meiner heute neun Domains nnnnnn.de (=6n) an, die anderen Domains kamen mit den Jahren hinzu. Immer wenn sich jemand mit eine namenhaften Polodomain aus der Szene verabschiedete, frug ich, und musste entweder ein paar Mark, später Euro, Ablöse zahlen, oder bekam die Domain geschenkt.
So wuchs meine Homepage, die zwar grafisch zu wünschen übrig lässt, aber mir ging und geht es auch nur um den Inhalt, heutzutage sagt man Content.
Später kamen die vier Blogs für mich, Rene, Marc und den Jochi dazu.
Aktuell bleibt die statische Homepage wie sie ist, daran mache ich nichts mehr, eventuell mal aufräumen.
Neuen Inhalt bekommt nur noch dieser Blog hier.

Ich hatte durch das Internet und die Poloforen eine ganze Menge an Polofahrerbekanntschaften, aber es liegt in der Natur der Sache, dass die Menge mit den Jahren immer kleiner wird, und ich mittlerweile nur noch mit einem Bruchteil davon Kontakt habe.

Dann kam bekanntlich Facebook und Instra und das ganze Social Zeugs, aus Foren wurden Desinformationsforen, die Leute posteten und zeigten ihre vermeintlichen Schmuckstücke nur noch auf Social Media, und hörten u.a. auch auf, zu Polo- und VW-Treffen zu fahren.
So ändern sich die Zeiten.


Zugfahrzeug

Weil ich jedes Jahr immer nur einen Tag vor dem polo social anreiste, und einen Tag nach dem Treffen wieder abreiste, hatte ich spätestens beim Auf- und Abbau des Zeltes bei Wind und Regen beim polo social 2017 endgültig die Schnauze voll, so dass ich danach zuhause ersthaft über einen Wohnwagen nachdachte.

Dass der Polo sich als Zugfahrzeug für längere Strecken eignet, wusste ich bereits seit einem Forumstreffen 2002, als ich nach einem Schaden an seinem G-Lader den Polo 2F von MailManG40 mit der Abschleppstange vom Nürburgring nach Mülheim an der Ruhr zog. 😉

(Bild: 2002, grimmiger MailManG40)

Den Wohnwagen hingegen zog ich knapp einen Monat nach dem polo soial 2017 erfolgreich zum ersten von drei Polotreffen HH an die Elbe, im Folgejahr zum Polotreffen nach Dänemark, und natürlich nach England zu weiteren Polotreffen.
Und da ich jetzt ohne ein Zelt viel flexibler war, wollte ich auch mehr von England sehen als nur den Weg vom Dover Fährhafen nach Northampton und zurück.

So bereiste ich mittleweile mit dem kleinen Wohnwagen am Haken
in 2018 knapp fünf Wochen lang Schottland und Südengland um das polo social herum,

(Bild: 2018, Schottland\John o’Groats)

(Bild: 2018, Schottland\Lairg\A838)

in 2019 knapp vier Wochen lang Südengland, Nordirland und Irland um das polo social herum,

(Bild: 2019, Irland\Achill Island\Cloughmore@Wild Atlantic Way)

in 2022 neun Wochen lang den WildAtlanticWay an der Westküste Irlands und Südengland um das bereits nicht wirklich existente polo social herum,

(Bild: 2022, Irland\Stramore Upper\R254)

(Bild: 2022, Irland\Doolough Valley)

(Bild: 2022, Irland\Moveen East)

(Bild: 2022, Irland\Kinsale\R600, WildAtlanticWay südliches Ende)

sowie in 2025 neun Wochen lang Schottland’s Westküste, innere und äußere Hebriden, sowie weitere schottische Inseln.

(Bild: 2025, Schottland\A82, Highlands)

(Bild: 2025, Schottland\Isle of Skye\A851)

(Bild: 2025, Schottland\Summer Islands Viewpoint)

(Bild: 2025, Schottland\Isle of Lewis\Bhaltos)

(Bild: 2025, Schottland\Isle of Barra\Borve)

(Bild: 2025, Schottland\Isle of Mull\A849)

(Bild: 2025, Schottland\Isle of Mull\Three Lochs Viewpoint)

(Bild: 2025, Schottland\Isle of Arran\North Glen Sannox)

und zudem ziehe ich mit diesem Polo, wechselweise mit meinem Alltagspolo, den Wohnwagen jährlich im Herbst zur Ostsee.


Zuverlässigkeit

Im Stich gelassen hat er mich relativ selten… auf die Laufleistung gesehen.

Erinnern kann ich mich da z.B. an den August 2002 bei 96 tkm, als er kurz aus der Garage gefahren wurde, und für’s Wiederreinfahren der Motor nicht mehr anspringen wollte.
Am nächsten Tag kam der gelbe Engel und versuchte es mit einer Dose Starthilfe, was eine Zerstörung der Luftansaugbrücke durch Explosion nach sich zog. 

Die beiden Hälften waren miteinander verklebt.

Der Polo wurde zu VW geschleppt, dort diagnostizierte man nach dieser Reparatur einen defekten Kühlwassertemperaturgeber (G62), der dem Motorsteuergerät sibirische Temperaturen vorgegaukelt hatte, so dass viel zu fett eingespritzt wurde, und er deswegen nicht anspringen wollte. Nur ein kleines Teil, mit großer Wirkung …

… kurz danach ging auch mal der Zündtrafo kaputt …

… oder als 2003 bei 104 tkm der Motor überhitzte und Kühlwasserdampf aus dem Ausgleichsbehälter strömte, weil der große Kühlkreislauf nicht öffnete auf Grund eines defekten Themostats, bzw. die Brücke (aus Kunststoff) im Flansch, an der der Thermostat sich aufdrückt, war weggebrochen …

… 2011 wurde das Getriebe sehr laut, so mussten im Getriebe Kugellager erneuert werden …

… oder als im Oktober 2021 bei 225 tkm, vorher schon der erste Gang immer schlechter rein ging, ich aber, und ich weiß nicht mehr wieso eigentlich, die Motorlager und Drehmomentstütze, also womit der Motor im Motorraum und am Getriebe aufgehangen und befestigt ist, erneuert hatte, und plötzlich als Nebeneffekt auch der erste Gang wieder flutschte…
Klar, wenn durch gesetzte Motorlager der Motor mit den Jahren immer tiefer hängt, ein schleichender Vorgang …

… natürlich ging auch mal der Zündanlassschalter kaputt, hier der Wechsel bei meinem Alltags Polo 6N1.

… oder im Juli 2022 bei 233 tkm, als ich nach sechs Wochen Anhängerbetrieb auf dem Wild Atlantic Way in Irland, in Südengland, ebenfalls im Anhängerbetrieb, auf dem Weg von einem Campingplatz bei London zum Dorset Volksfest plötzlich auf der M3 (Autobahn, also Standstreifen links) liegen blieb, und nach ein paar Minuten mit einem wie ein Sacke Nüsse laufenen Motor über die A3 (ohne Standstreifen) zum Zielort fuhr, und wegen der niedrigeren Leerlaufdrehzahl (~500 U/min) bei allen Stops erst normal den rechten, und kurz vorm Stillstand den linken Fuß zum Bremsen nehmen musste, damit der rechte Fuß den Motor auf Drehzahl, und somit am Laufen halten konnte.

Der Chris vom britischen AA konnte nach dem Öffnen des noch nie zuvor geöffneten Drosselklappengehäuses keinen Defekt an dieser erkennen, und spannte den Gaszug etwas, damit der Motor überhaupt eine Leerlaufdrehzahl hat, statt auszugehen. Eine neue Drosselklappe war von diesem Dorset Volksfest (VW Treffen) ausrichtenden VW Händler (Breeze Volkswagen) nicht mehr lieferbar, und von Drittanbietern auch nicht auf die Schnelle zu bekommen. Naja für die letzte Woche da unten rumcruisen und dann die Wohndose nach Hause ziehen, hatte das Spannen des Gaszuges völlig ausgereicht.
Zuhause fand ich dann heraus, dass der Leerlaufsteller (ein kleiner Kontakt der dem Mstg die Leerlaufstellung mitteilte) defekt war, eine kleine Kunststoffnase war durch die Zeit und die im Motorraum herrschenden Temperaturen geschmolzen und verlaufen.
(links die geschmolzene Nase, rechts das Ersatzteil einer Spenderdrosselklappe)

Und zudem waren von dem kleinen Stellmotor in der Drosselklappe, der für die Drehzahlanhebung/Drehzahlregelung u.a. bei Kaltstart und Einschalten der Klimaanlage zuständig ist, einfach nur die beiden Kohlebürsten verschlissen. Das erklärte den sporadischen temporären unruhigen Leerlauf, und das damit verbundene Zucken der Drehzahlmessernadel in den sechs Wochen in Irland.

Ich schlachtete eine andere Drosselklappeneinheit, um den defekten Leerlaufschalter meiner originalen DK zu ersetzen, und ich erneuete den Stellmotor gegen einen flatschneuen Stellmotor, damit soviel wie möglich von der originalen Drosselklappeneinheit im Polo verbleibt …

… oder als ich 2023 nach einer nächtlichen Fahrt zur Ostsee im Anhängerbetrieb am Campingplatz ankam, und bis dahin alles gut verlief. Bis ich nach der Ankuft den Wagen erneut startete, und dieser nur auf 2 oder 3 Pötten lief. Mit begrenzen Mitteln fand ich heraus, dass wenn ich vor dem Starten nach längerem Stillstand die Zündung zwei oder drei Mal einschalte bis die Kraftstoffpumpe aufhört zu pumpen, der Motor danach super startet und läuft. So konnte ich mehrere Wochen überbrücken, bis ich wieder zuhause war.
Da fand ich dann raus, dass in den vergangenen 240 tkm eine der In-Tank Kraftstoffleitungen aus Kunststoff innerhalb der Pumpeneinheit ein Mikroloch/-riss hatte, und somit nach dem Abstellen des Motors der Kraftstoff im Kraftstoffkreislauf bis zum Motor in aller Ruhe zurück in den Tank fließen konnte.
Somit stand nach dem üblichen direkten Start nicht genug Kraftstoff zur Verfügung, und der Motor lief nicht auf allen Pötten.
Ich besorgte mir diese beiden In-Tank Kraftstoffleitungen neu, und auch die 241 tkm gelaufene Kraftstoffpumpe selber erneuerte ich innerhalb der In-Tank Pumpeneinheit, damit soviel wie möglich von der originalen Pumpeneinheit im Polo verbleibt …

Das alles oder zumindest Teile davon wird dem ein oder anderen hier lesenden 6N1 Fahrer bekannt vorkommen.
Das sind alles Ausfälle einzeler kleiner Teile, die das komplette Auto lahmlegen können.
Dagegen kann man auch nichts machen.
Ich zumindest hatte nach der dritten Wartung bei VW, alles selber gemacht.
Er bekommt jedes Jahr seinen Ölwechsel mit neuem Ölfilter, neuen Pollenfilter, neuen Luftfilter bzw. der K&N 57i wird gereinigt und neu eingeölt, die Drosselklappe wird demontiert, die Klappe beidseitig gereinigt und nach dem Einbau wieder neu adaptiert, alle auslesbaren Steuergeräte auf gespeicherte Fehler kontrolliert.
Alle paar Jahre bzw. je nach km-Stand bekommt er neue Zündkerzen/Zündtrafo/Zündleitungen, einen neuen Zahnriemen mit neuer Wassepumpe sowie neuer Spannrolle, neuen Keilriemen, neue Bremsflüsigkeit, Bremsenverschleißteile, Radlager etc..
So kann man selber dem Motor die Grundlage für ein langes Leben schaffen.
Denn selbst jetzt mit ~256 tkm schnurrt er wie ein Kätzchen und läuft super.

Es kann und es wird immer etwas kaputt gehen.
Auf Grund des Alters härten auch Dichtungen wie die Ventildeckeldichtung,

oder die Dichtung des Öleinfülldeckels (710er Deckel :-)),

oder Teile der Kurbelwellengehäuseentlüftung aus,

und verursachen Probleme.

Wenn ich nun länger mit dem Polo unterwegs bin, hab ich eine Kiste mit Ersatzteilen im Kofferraum.
Angefangen mit Sicherungen aller verbauten Werte, Relais jeden vebauten Typs, diverse Sensoren und Fühler, eine neue NOS Drosselklappe, einen neuen Zündverteiler, einen neuen Zündtrafo, neue Zündkerzen und -leitungen, einen neuen Thermostat mit Flansch (mit dieser Brücke an der der Thermostat sich aufdrückt), mein VAG 1552 und das dafür benötigte Werkzeug.


Kraftstoffverbrauch

Der Polo wurde in den
30 Jahren und
255940 km in
704 Tankvorgängen (Tankstelle sowie aus Benzinkanister) mit
20463,11 Litern Kraftstoff für
25752,54 € betankt (DM zu € mit amtlichem Wechselkurs berechnet).
Anfangs ROZ 91 („Normal“), dann überwiegend ROZ 95 („Super“) E5, im Ausland auch mal ROZ 97, 98 und darüber, weil dort ROZ 95 teilweise nur als E10 verfügbar ist, er soll möglichst kein E10 bekommen.

Alles nur Durchschnitt.
Der Gesamtdurchschnittsverbrauch* der 255940 km liegt bei 7,995 Litern auf 100 km.
Die reinen Kraftstoffkosten pro 100 km liegen bei 10,06 Euro, das sind 10 Cent pro km.
Wie gesagt alles Durchschnitt, auf den ersten Rechnungen von 1996 steht noch 1,639 DM/Liter, was umgerechnet 83 Cent entspricht.
Letztens habe ich noch für 2,72 €/Liter getankt, was umgerechnet 5,32 DM entspricht.
Früher war das Fahren eben günstiger, und es hat deswegen schon mehr Spaß gemacht.

*Dazu muss erwähnt werden, dass der Polo seit 2017 (1/3 der Zeit) viel Strecke im Anhängerbetrieb mit dem Wohnwagen hinten dran, und einer Gesamtmasse von knapp über 2 Tonnen unterwegs war.
(Polo Leermasse = 1020 kg, Fahrer = 100 kg, + voller Kofferraum und Rückbank, gepackter Wohnwagen = max. 850 kg, volle Dachbox und teilweise Fahrrad neben der Dachbox, da bin ich schnell über 2 Tonnen.)


Abschlusswort

Ich war bei Bestellung/Kauf 19 Jahre alt und frisch ausgelernt.
Seitdem begleitet mich diese damals aktuelle Technik.
Und ich bin wirklich froh darüber, Technik mit Stand von vor Jahrzehnten zu nutzen.
Kein Gepiepe, kein Blinken, kein Gegenziehen am Lenkrad, keine ungewolltes Bremsen wenn ich nicht aufs Bremspedal trete, etc. pp..
Damals Stand der Technik, heute veraltet.

Heute bin ich 49 Jahre alt, mal sehen wie lange ich den Polo noch fahren werde, und wie lange ich mit ihm den Wohnwagen noch durch die Lande ziehen werde.
Es fällt schwer mir vorzustellen, mit 60 und darüber noch diesen kleinen Wagen zu fahren.
Schaut man sich die aktuelle Preisentwicklung an den Tankstellen an, so fällt es mir noch schwerer.
Wie das wird, den Wagen abzugeben, wage ich nicht mir vorzustellen.

H-Kennzeichen?
Finanziell lohnt sich das aktuell mit 1,6 Litern bei Euro 2 nicht, da behalte ich lieber mein immer seltener werdendes DIN-Kennzeichen.

Danke für den Besuch dieser Seite.