Nun sind auch meine Bilder des PoloSocial 2015 online.

Für die Webasto Standheizung in meinem Alltagspolo wollte ich schon seit längerer Zeit neben der bereits verbauten Zeitschaltuhr 1533 und der ebenfalls bereits verbauten Funkfernbedienung T80, eine GSM Handyfernbedienung haben.
Dafür legte ich mir bereits vor längerer Zeit mein altes Siemens S35 Handy zurück, welches sich für diesen Zweck unter Zuhillfenahme von Zusatzmodulen aus dem Internet als eine Universalfernbedienung nutzen lässt, mit der man schalten kann was man will.
Das einzige was mich störte, waren die aufwendige Verdrahtung und der relativ große Platzbedarf all dieser Lösungen.
Nun habe ich mich schlau gemacht, und bei ebay den Verkäufer „spatzi0587“ mit seinen Lösungen gefunden, und diese GSM Fernbedienung für genau meinen Zweck gekauft.
Die Fernbedienung besteht nur aus dem Nötigsten, auf ein Display und eine Tastatur wird verzichtet, die Betriebsspannung beträgt bordnetzfreundliche 12 Volt. Die bereits mitgelieferte und eingesetzte SIM-Karte kann in einem normalen Handy konfiguriert werden. Dann ist mein zurückgelegtes S35 wohl doch nicht über.
In die SIM-Karte gibt man einmalig im Telefonbuch die Telefonnummern ein, die berechtigt sind die GSM Fernbedienung schalten zu lassen.
Auf einem Platz im Telefonbuch gibt man den Modi ein den man möchte.
In meinem Fall Aktivierung durch Anruf (auch durch eine SMS möglich) mit monatlicher Lebenszeichen-SMS (auch täglich, wöchentlich und zweiwöchentlich möglich)
Die Lebenszeichen-SMS hilft die SIM-Karte vor dem Deaktivieren durch den Netzbetreiber auf Grund fehlenden Umsatzes zu bewahren (ein abgelehnter Anruf zum Schalten verursacht keine Kosten).
Die GSM Fernbedienung funktioniert folgendermaßen:
Wird die GSM Fernbedienung von einem berechtigten Telefon angerufen, lehnt die GSM-Fernbedienung nach ca. zwei Mal Klingeln das Gespräch ab, und lässt für einen kurzen Moment ein Relais anziehen.
Dessen potentialfreier Kontakt schaltet dann ein Potential durch, in meinem Fall Masse zur Zeitschaltuhr, dort geht die Masse hinter den Schalter der Sofortheizen-Taste, und die Zeitschaltuhr wird aktiviert oder deaktiviert, je nachdem ob sie aus ist oder bereits läuft.
Man kann durch eine SMS in der GSM Fernbedienung auch eine Rückruffunktion aktivieren und deaktivieren. Ist sie aktiviert, ruft die GSM Fernbedienung nach jedem erfolgten Schalten kurz zurück, Guthaben vorausgesetzt. Man darf halt nur nicht dran gehen, sonst kostet der Anruf ja Geld.
Zum Lieferumfang gehörte neben der GSM Fernbedienung noch ein Y-Kabel mit
Webasto-Stecker und -Kupplung. Dieses kommt Plug&Play zwischen das vorhandene Anschlusskabel und die Zeitschaltuhr. Eine einzeln ausgeführte und ebenfalls steckbare Einzelleitung aus diesem Y-Kabel, wird in die Zeitschaltuhr geführt und an den Taster „Sofortheizen“ gelötet.
So sieht dieses Modul aus, und hier zeige ich wie ich dieses Modul in meinem Alltagspolo verbaut habe.
Die Brücke vor der Anschlussklemmleiste leitet die Betriebsspannungs-Masse zum Relais, das Masse dann durchschaltet.
Erst mal einen eigenen 3poligen VW Stecker dran gemacht nach meinen Bedürfnissen.
In meinem Fall schaltet das Relais ja nur einen kurzen Moment (1 Sekunde) die Masse durch.
Mit der GSM Fernbedienung simuliere ich einen Druck auf die Sofortheizen-Taste meiner Webasto 1533 Zeitschaltuhr. Diese Taste schaltet nämlich auch nur Masse auf der Platine durch.
Die Vorteile dieser Lösung sind u.a. dass ich mit der GSM Fernbedienung die Uhr einschalte, und die darin voreingestellte Zeit dann nach Ablauf die Standheizung wieder ausschaltet, und dass ich mit einem Druck auf die Sofortheizen-Taste eine laufende Zeit in der Uhr, und somit die Standheizung, sofort wieder ausschalten kann. Das Benutzen der GSM-Fernbedienung ist also nichts anderes als ein Druck auf die Sofortheizen-Taste der Zeitschaltuhr.
Meine Vorstellung war, die GSM Fernbedienung direkt und nur an die Zeitschaltuhr anzuschließen.
Also mit dünnen Leitungen Plus, Masse und das Potential nach der Sofortheizen-Taste nach außen verlängert, und durch einen 3poligen Stecker steckbar gemacht.
Auf der Plastikgehäuserückseite herausgeführt und durch ein Loch im Halteblech zum Stecker.
Im Handschuhfach etwas Klett an die Oberseite, auf das Anschlusssteckergehäuse ebenfalls…
… und zusammen mit einem Verlängerungskabel hat die GSM Fernbedienung ein neues Zuhause an das ich schnell heran komme, und sie schnell von der Uhr trennen und herausnehmen kann.
Das Sacklock im Stopfen für die Kabeldurchführung ist mit einem 4 mm Boher von Hand schnell durchgebohrt 🙂
Ein kurzer Anruf bei der GSM Fernbedienung schaltet nun kurz Masse zur Zeitschaltuhr, diese schaltet die Standheizung für die voreingestellte Zeit ein. 🙂
August 2015.
Im VW Museum in Wolfsburg steht der erste Serien-Polo 6N von 1994 mit der Fahrgestellnummer 000001, gebaut im Werk in Spanien://Navarra/Pamplona.
Mir bot sich die einmalige Gelegenheit einen exklusiven Blick in das Fahrzeug nehmen zu können.
Die Schließungsnummer des ersten Serien Polo 6N lautet 8104, aber keinem weitersagen. 😉
Da fehlt doch ein Teil, finde den Fehler.
Die Abrisskante kam ja erst 1996.
Die Werksreifen von 1994.
Die Dämmmatte serienmäßig im 8V Benziner war mir so auch noch nicht bekannt.
Der Motor ist der 1,6er AEA.
Dieser Polo hat weder eine Klimaanlage, noch ABS.
Schwarze Scheinwerfergehäuse.
Seltsam, ein Radio „alpha“, aber Lautsprecher in den Türen wie beim Radio „beta“.
Der Geruch nach dem Türöffnen ist exakt der Neuwagengeruch der mir 1996 aus meinem eigenen neuen 6N entgegen kam.
Es sind zwar nur Ausdünstungen von Kunststoffen, aber dieser Geruch ist irgendwie einmalig.
Der Zustand des Polos ist sehr gut, eben original wie vor über 20 Jahren.
Ein Einsatz im vorderen Stoßfänger fehlt, und die Türpinne sehen anders aus als die späteren in Serie verbauten.
Ansonsten würde ich ihn glatt so nehmen wie er da steht.
August 2015.
Anlässlich des 40. Geburtstages des Polos, widmet das Volkswagen Automuseum dem Polo eine Jubiläumssausstellung vom 23. Juli bis 4. Oktober 2015.
Vom Ur-Polo von 1975 bis zum aktuellen Modell sind alle Generationen vertreten.
Zwischen den Museumsexponaten befindet sich auch der ein oder andere private Umbau, ehemalige Rennsportfahrzeuge, exklusive Umbauten, Prototypen, Jubiläumsfahrzeuge und diverse kuriose Umbauten.
Neben dem ersten Polo 6N hier noch weitere Bilder mit Schwerpunkt Polo 6N
Ich war mit meinem blauen Alltagspolo dort, „HUY“ (wie er von seinen britischen Besitzern genannt wird, siehe Nummernschid) war natürlich auch anwesend.
Januar 2015.
Seit einer gefühlten Ewigkeit war ich auf der Suche nach einem Satz roter Gurte vom Polo 6N1 GTI limited für meinen 5 türigen Alltagspolo.
Für meinen 3 türigen Polo kaufte ich einen kompletten Satz neu bei VW. Das war im Jahr 2000, aber soviel Geld wie diese damals neu bei VW gekostet hatten, wollte ich nicht mehr ausgeben.
Man muss wissen dass die Gurtbandbefestigungen der vorderen Gurte beim 3- und 5- türer komplett unterschiedlich, und nicht umbaubar sind. Man kann also nicht aus einem 5 türer Gurt einen 3 türer Gurt machen, zumindest nicht ohne dass man es hinterher noch sieht.
Dazu kommt dass der Polo GTI schon sehr selten war, als 5 türer noch seltener, und obwohl man die roten Gurte ohne Aufpreis ordern konnte, viele Leute sich trotzdem für die schwarzen Gurte entschieden hatten. Ich persönlich habe schon gut ein Dutzend originale 5 türige GTI gesehen, aber nie mit roten Gurten.
Dann endlich dank der ebay App für das iPad (die alte, noch gut funktionierende App) fand ich plötzlich einen kompletten Satz dieser roten Gurte aus einem 5 türigen Polo GTI limited.
Hier das Originalbild der Auktion. Naja sie sehen auf den ersten Blick gut aus.
Naja nur ein Bild bei ebay und das auch recht klein…
99 Euro plus 10 Euro Versand.
Da überlegte ich nicht lange, und eine Woche später lagen die Gurte vor mir.
Bestandsaufnahme:
Die vorderen Gurte, da besonders der Fahrergurt, ließen zu Wünschen übrig.
Der Vergleich zeigt ein Stück Gurtband (unten) vom Ende der Rolle (hat quasi nie Tageslicht gesehen, somit Neuzustand) gegen ein Stück Gurtband (oben) vom ersten Meter, welchen man ja immer anfasst.
Seltsame kleine Flecken im Nylon und sehr dreckiger Allgemeinzustand.
Daher auch wohl der „günstige“ Preis.
Der Schlacht-GTI war wohl ein Baustellen-/Handwerkerfahrzeug oder ähnliches.
Außerdem fehlten zwei Knöpfe, die verhindern sollen dass die Gurtschnapper zu weit nach unten rutschen können.
Was nun? So wollte ich die Gurte keinesfalls in den Alltagspolo einbauen, bah pfui, wer weiß was sich da noch alles zwischen den Nylonfäden befindet.
Zur Reinigung habe ich die Gurtbänder erst einmal aus den Automaten entfernt um danach zu überlegen wie genau ich die Gurtbänder sauber bekommen könnte.
Nach dem Abrollen und Ausbau der Gurtbänder habe ich die Rollen mit Kabelbindern gegen Einrollen gesichert.
Nun hatte ich alle Gurtbänder ausgebaut und ich überlegte wie diese unproblematisch und schonend zu reinigen sind.
Da wie schon erwähnt ein Gurtband aus vielen kleinen hauchdünnen Nylonfäden besteht, wollte ich auf scharfe Reinigungsmittel verzichten.
Im anderen Keller nebenan steht doch eine Waschmaschine…
Ich entschied mich für 30°C und normales Vollwaschmittel im Vollwaschprogramm mit
1100 U/min Schleudern und allem PiPaPo.
Alle Metallteile wie die Haltelaschen, die Gurtschnapper und die Umlenker umwickelte ich doppelt mit Isolierband, damit diese nicht all zu viel Schaden in der Waschtrommel anrichten können.
Äh ja von Wegen. Die Waschtrommel hatte trotz des Isolierbandes arg gelitten und ist nun total verbeult. Aber da es sich um eine über 20 Jahre alte Matura mit Edelstahltrommel handelt, ist das nur halb so wild. Sie verrichtet weiterhin ihren Dienst sehr gut.
Nach zwei Tagen Trocknungszeit war das Ergebnis noch nicht zufriedenstellend, einige wenige kleine Flecken waren weiterhin im Gurtband.
Also folgte ein identischer zweiter Waschgang.
Danach war das Ergebnis mehr als zufriedenstellend.
Den hinteren mittleren Gurt reinigte ich von Hand im Spülbecken mit etwas Waschpulver in warmem Wasser aufgelöst, denn ich wollte ungerne das komplette am mittleren Gurt fest befestigte Gurtschloss mitwaschen. Ich hätte es nie 100%ig gegen Wassereinbruch abgeklebt bekommen.
Sauber waren die Gurte nun, die Knöpfe gabs für 1,99 bei ebay, und sie waren auch ruck zuck ersetzt.
Nach dem Luftdruck- und Pinselentstauben aller Gurtautomaten habe ich alle Gurte in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammengebaut.
Das ist alles sehr einfach und selbsterklärend, die Bilder zeigen eigentlich alles.
Man sollte allerdings auf den Gurtautomaten vor dem Ausbau der Gurtbänder den letzten Teil der auf den Gurtbändern aufgebrachten VW Teilenummern aufschreiben, damit hinterher auch die richtigen Gurte in die richtigen Automaten kommen.
So habe ich für relativ kleines Geld wirklich seltene rote Gurte vom 5 türigen Polo 6N1 GTI bekommen und auf Vordermann gebracht. 🙂
Februar 2015.
Heute kam neuer Wandschmuck. 😉
Eine Funkuhr mit technischer Kontruktionszeichnung vom Polo 6N1, sowie eine A1 Zeichnung mit selbiger Zeichnung.
Beides jeweils drei mal mit den Nummern 001, 002 und 003.
Beides mit den Nummern 004 hat der Marc bekommen.
Der Satz mit der 001 kommt in die Garage, 002 in den Bastelkeller, 003… bleibt eiserne Reserve.
Die Uhr und die Zeichnung sind hier zu bekommen.
Februar 2015.
Da ich schon länger ein fest verbautes Voltmeter für die Anzeige der Bordspannung im blauen Alltagspolo haben wollte, weil mich die Handhabung der Steckvariante für die 12V- Steckdose mit der Zeit ziemlich nervte, ging es zunächst an die Auswahl der Bauteile.
Die LED Anzeige sollte so klein wie möglich ausfallen, denn ich wollte diese in einen Blindstopfen unterm Warnblinkschalter einbauen.
Bei neuer ZE hat man dort ja mindestens einen Blindstopfen, dieser Platz ist prädestiniert für eine solche Anzeige.
Ein Fertigmodul mit sehr kleiner LED-Anzeige kam für 5,99 Euro aus China.
Nach dem Öffnen musste ich feststellen, dass auf Grund der Höhe der Platine, ich das LED-Modul von der Platine trennen musste.
Somit blieb nichts anderes übrig als die Anschlüsse des LED-Moduls mit Flachbandkabel zu verlängern.
Mit Nadelfeilen gab ich alles, um das entsprechende Loch passgenau und exakt zu feilen.
Dort hinein musste ich das LED-Modul nur noch klemmen, es hält durch die Passgenauigkeit.
Leider hatte das LED-Modul ab Werk keinen Farbfilter, die Lesbarkeit der Anzeige war somit sehr schlecht.
Aber ich hatte noch rote Durchleuchtfolie vom Tachoumbau am Anfang des Jahrtausends.
Transparentes Doppelklebeband hält nun die rote Folie flächig auf dem LED-Modul und dient somit als Farbfilter. Der Kontrast und somit die Lesbarkeit sind nun sehr gut.
Den Schalter besorgte ich mir bei Conrad für 1,69 Euro, es ist so ziemlich einer der kleinsten Wippschalter die man bekommen kann von Marquardt, die Oberflächenstruktur passt auch sehr gut zu der des Blindstopfens.
Ich denke das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Am Netzgerät mit regelbarer Ausgangsspannung parallel zum Fluke-Multimeter angeschlossen, wollte ich wissen wie genau das China-Voltmeter ist. Dazu habe ich mehrere Spannungen eingestellt und die Anzeigen verglichen.
Ich finde die Genauigkeit ist mehr als ausreichend für meinen Zweck.
Eine fliegende Sicherung zwischen Anschlussstecker und Schalter…
… sowie Komplettisolierung aller Teile durch Schrumpfschlauch, und fertig war das Voltmeter für den Alltagspolo.
Und das komplett mit Steckkontakten, Steckkontaktgehäusen und sonstigen Ge- und Verbrauchsmaterial für um die 10 Euro.
Den Anschluss wollte ich komplett rückrüstbar gestalten.
Als geeigneten Abgriffsort der Spannung (Dauerplus) sah ich die 12V- Steckdose.
Somit baute ich mir einen Adapter für zwischen den Anschlussleitungen für die Steckdose und der Steckdose selber.
Im Keller schon mal alles vorbereitet…
… und bei 12° Grad Außentemperatur im Polo die Anschlussleitungen der Steckdose aus dem Steckergehäuse ausgepinnt, und in meinen Zwischenadapter umgeschwenkt.
Nun habe ich eine unauffällige Spannungsanzeige im Amaturenbrett, wo sonst eh nur ein Blindstopfen gewesen wäre.
Endlich weg mit dem ollen Steckervoltmeter.
Seit vielen Jahren habe ich den in C9Z Black Magic gehüllten Herpa Polo in 1:43 in einer meiner Vitrinen.
Er bekam damals selbstgebaute Nummernschilder, naja mit Word schnell erstellt.
Letztens sah ich durch Zufall bei ebay einen Verkäufer der Nummernschilder nach Wunsch in verschiedenen Maßstäben anfertigt, auch die alten DIN Schilder.
So bestellte ich einen Satz, für drei Euro inklusive Versand.
September 2012.
Einer der beiden Schlüssel für Mutter’s Polo war verloren gegangen.
Was nun tun? Der Finder kann den Polo öffnen und auch fahren.
Und für beide Elternteile ist es nervig ohne jeweils eigenen Zündschlüssel.
Naja Glück im Unglück.
Der Polo war von 01/1997, somit alte ZE, und somit Außenbartschließung.
Im Keller hatte ich noch eine komplette 6N1 (neue ZE) Innenbahn-Schlossgarnitur mit Klappschlüsseln und Funkempfänger auf Reserve liegen für meine beiden Polos, falls dort mal eingebrochen wird oder ein Schlüssel verloren geht oder ähnliches.
Diese Reserveschlösser verbaute ich alle in Mutters Polo.

Das war der einfache und schnelle Teil.
Selbst der Austausch des Zündschlosses war, durch die Tatsache dass ich schon öfters Zündschlösser ausgebaut hatte, einfach und schnell erledigt.
Es ist ja nur der eins-zu-eins Austausch aller Schlösser.
Den Einbau bzw. elektrischen Anschluss des Funkempfängers wollte ich wie alles andere elektrische auch so gut wie möglich, ohne Lüsterklemmen oder Stromdiebe, vornehmen.
Dazu bastelte ich mir aus einem alten 6N1 Kabelbaum (alte ZE) mit ZV Leitungen einen eigenen kleinen Anschlusskabelbaum für den Funkempfänger.
Ich brauchte acht Potentiale:
Plus (von ZV),
Masse,
Zündungsplus,
Diagnose,
ZV AUF,
ZV ZU,
Blinker links,
Blinker rechts.
Dafür benutzte ich die korrekten farbigen Leitungen aus dem Schlachtkabelbaum:
1,0 qmm rot für Plus (von ZV),
1,0 qmm braun für Masse,
1,0 qmm schwarz/blau für Zündungsplus,
0,5 qmm grau/weiß für Diagnose,
0,5 qmm grau/schwarz für ZV AUF,
0,5 qmm grau/rot für ZV ZU,
1,0 qmm schwarz/weiß für Blinker links,
1,0 qmm schwarz/grün für Blinker rechts
Als Einbauort des Funkempfängers wählte ich den freien Raum direkt über der Zentralelektrik.
Drei Potentiale, Plus (von ZV) am Stecker L7, Diagnose am Diagnoseverteiler links hinter der ZE und Zündungsplus am grünen Potentialverteiler TV5, waren ja dort in der direkten Umgebung bereits vorhanden.
Die vorhandene Leitung für Zentralverriegelungsplus im Stecker L7 pinnte ich aus, schnitt den Steckkontakt ab, und crimpte einen neuen auf beide Plus Leitungen.
Die Stecker für Diagnose und Zündungsplus schnell in die entsprechenden Verteiler einrasten lassen, und fertig war die Vertrahtung dieser drei Potentiale.
Die anderen fünf Potentiale entnahm ich dem Innenraumkabelbaum links vom Fahrersitz zwischen A- und B-Säule.
Dort sind die meisten Potentiale vorhanden bzw. ist es am einfachsten zu verdrahten.
Generell empfehle ich beim Einbau einer Fernbedienung oder ähnlichem, dort neben dem Fahrersitz zwischen A- und B-Säule die Leitungen abzugreifen.
Erst mal den Kabelbaum dort auf 30 bis 40 cm vom umwickelten Gewebeband befreien, und den selbstgebauten Kabelbaum von vorne kommend parallel verlegen.
Dann die identischen Leitungen aus dem Innenraumkabelbaum raussuchen, und die neuen gleichfarbigen Leitungen aufcrimpen.

Alle blanken Abgriffstellen gut mit Isolierband umwickeln, und den Gesamtkabelbaum wieder mit Gewebeband sorgfältig umwickeln.

Dort am zukünftigen Einbauort des Funkempfängers lukt nun schon der fertig an das Bordnetz angeschlossene Anschlussstecker hervor.

und über der ZE schön bis zur Hälfte nach vorne hinein geschoben.
Dort ist er sehr gut aufgehoben und hat trotzdem noch sehr guten Empfang.

Den verbliebenen originalen Wegfahrsperrentransponder packte ich in einen Klappschlüssel.
In die drei anderen Klappschlüssel kamen neue WFS Festcode Transponder.
Einen Tag später lernte VW diese drei Klappschlüssel ebenfalls auf die Wegfahrsperre des Polos an.
Von nun an hatte Mutters Polo vier voll funktionstüchtige originale VW Klappschlüssel.
Das ganze mit kompletter originaler Innenbahnschließung.
Ein tolles, funktionstüchtiges und edles Upgrade für einen bis dato 15 1/2 Jahre alten Polo

Vollständigkeitshalber erwähne ich noch, dass die Eltern kurz darauf den verloren geglaubten Schlüssel wiederfanden.