Fertigstellung Verdrahtung VDO Compact Tempostat

Oktober 2014.

Vor längerer Zeit verbaute ich den VDO Compact Tempostaten in meinem Polo.
Die Montage kann man hier sehen, die Funktionsweise hier.
Die Verdrahtung geschah einige Jahre zuvor beim Umbau des Motorraumkabelbaums auf einen mit werkseitiger Klimaanlagenverdrahtung und anderen Sachen die ab Werk nicht im Polo verbaut waren.
Die Verbindungen zum Tachosignal, zur Masse, zum Brems- und Kupplungspedalschalter wurden noch im Motorraumkabelbaum hergestellt, alle anderen gingen als Einzelleitungen zur (alten) Zentralelektrik.
Den Kabelbaumlänge zur GRA schätzte ich damals nur grob, nach dieser Länge verbaute ich die GRA letztendlich.

Was nun die letzten Jahre fehlte, und was mich tierisch nervte, behob ich heute nach vielen Jahren endlich. Die frei liegenden Leitungen vom Wasserkasten zur GRA unter Einbeziehung aller bereits vorhandenen Leitungen anderer Systeme.
Das ganze mit originalem Material.
Nicht wirklich der Rede wert, aber für mich wieder ein Detail.

So sah es jetzt viele Jahre aus. Nicht schön.
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Das Suchen und Finden einer Quelle für die ganzen Schläuche (mit Zubehör wie T- und Y- Verteilern, Endkappen, Haltern für Gewindebolzen und Löcher) nahm dabei ein vielfaches an Zeit in Anspruch als das Verbauen der Teile im Polo.
Nun habe ich auch erst mal genug Teile für die Zukunft, sollte ich noch mal in einem Motorraum etwas verdrahten oder eine Verdrahtung ändern.
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So sieht nun das Ergebnis aus, wesentlich ordentlicher und sauberer als vorher.
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Was passiert nach 25 Erdumrundungen mit dem Tacho ?

Oktober 2014.

Beim Polo 6N1 Tacho alter ZE weiß man ja, dass dieser nach 299999 km wieder bei 0 km anfängt.
Nur was passiert beim Tacho bei neuer ZE? Na der macht bei 300000 km weiter, was sonst?
Aber wann fängt der wieder bei 0 km an?
Na ich bin mal in meinen Alltagspolo (neue ZE) gestiegen, und insgesamt 25 mal um die Erde gefahren, das Ergebnis sieht so aus:


Tilt, Error, Override.
Das erinnert mich etwas an den Golf2 Digifiztacho nach dem ersten Leben von 299999 km, der Polo 6N1 Tacho der neuen ZE hält hier drei mal so lang.

Pimp my Flipkey / Klappschlüsselumbau (2)

September 2014.

Da ich ja am schwarzen Polo die seit 1997 verbauten originalen britischen Revolution Wheels fahre, dessen Emblem ich ja schon in einer besonderen Art und Weise auf den Felgendeckeln habe, kam ich nun auf die Idee das Revolution Wheels Emblem auf den VW Klappschlüssel des Polo zu bringen. Am liebsten mit 3D Effekt wie bei den originalen VW Klappschlüsselemblemen.

Einen originalen Felgendeckelaufkleber gescannt und einfach mit Paint Kratzer und Macken entfernt.
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Dann zum Aufklebermacher mit der Datei.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Mit einer transparenten Schutzschicht versehen und somit gegen Kratzer geschützt, trudelten die Aufkleber kurz darauf bei mir ein.
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Vorher und Nachher.
Fertig ist ein Einzelstück von Klappschlüsselemblem.
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Link zum Klappschlüsselumbau Nummer 1.

Happy Birthday – Jetzt ist er volljährig

Happy Birthday!

Heute (18.09.2014) vor genau 18 Jahren rollte mein Polo aus der Produktion in Wolfsburg.
Eine Woche später wurde er vom Händler auf mich erstzugelassen, am Folgetag holte ich ihn als Neuwagen ab und war stolz wie Oskar.
In 18 Jahren und 193 tkm hat mich der Polo nicht wirklich oft im Stich gelassen, wenn, dann wegen dem üblichen was als Polo6N-Krankheit bezeichnet werden kann, Brücke vorm Thermostat weggebrochen, Zündtrafo N152 defekt, Kühlmitteltemperaturgeber G62 defekt.
Mittlerweile habe ich sehr viele Sachen nachgerüstet, die ich entweder nicht ab Werk bestellen konnte oder wollte, oder die es beim Polo einfach nicht gab.
Ich lege viel Wert darauf dass er so aussieht wie er schon in den 90ern aussah, und dass das Zubehör auch aus dieser Zeit und OEM oder OEM+ ist.
Viel von dem was ich dem Polo angetan habe (legales und illegales) habe ich schon wieder rückgängig gemacht, das waren Dummheiten aus Unwissenheit und jugendlichem Leichtsinn.
Mal sehen ob das Benzin noch weiterhin so halbwegs bezahlbar bleibt, dass ich mit diesem Polo noch ein H-Kennzeichen ergattern kann. 🙂
Ich habe es nie bereut diesen Kleinwagen gekauft zu haben.
Auf Grund dieses Polo haben sich meine Schwester und meine Eltern ja auch einen 6N gekauft.
Auf die nächsten 18 Jahre.

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Schon wieder nen Schnapper (wieder bei ebay)

Schon wieder ein Schnapper bei ebay.
Bei 35 Euro Sofortkaufpreis konnte ich nicht widerstehen.
Das Lenkrad ist neu, keinerlei Gebrauchsspuren, die Feder (die heruntergedrückt wird von der großen Mutter auf der Lenksäule um die Wickelfeder frei zu geben) hat keinerlei Spuren dass jemals auf Ihr eine Mutter festgezogen wurde. Die passende ABE wurde natürlich mitgeliefert.
Das kommt erstmal gut verpackt in den Keller, die Preise steigen ja aktuell ganz gut für solche Lenkräder.

Originaltext vom Verkäufer auf meine Nachfrage zur Herkunft:
„Ich habe es vor vielen Jahren als „Reststück“ erworben und dann in den Keller gepackt. Nun wieder gefunden, aber keine Verwendung mehr. Es ist in der Tat unbenutzt und war bisher niemals verbaut.
Ich habe damals im VW Autohaus gearbeitet und es dort erworben. Genaues weiß ich leider nicht mehr. Gekauft hab ich es zwischen 1996-1999. soweit ich mich erinnere war es damals für einen Golf 3 als Zubehör angeboten. Es muss aber Originalzubehör sein, da es eine Original-Ersatzteilnummer hat.“

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Schiebedachtest blauer Polo

Juli 2014

Das 6N2 Schiebedach ist erfolgreich in meinem blauen Alltagspolo eingebaut.
Bei eingeschalteter Zündung lässt es sich prima über den Drehschalter bedienen.
Komme ich an meinem Fahrziel an und schalte den Motor und somit die Zündung aus, ist das Schiebedach nicht mehr bedienbar, und somit nicht mehr elektrisch zu schließen.
Im 6N2 mit elektrischen Fensterhebern lässt sich das Schiebedach über die Türschlösser beim Abschließen durch längeres Halten des Schlüssels in ZU-Stellung aus allen Stellungen heraus schließen. Das funktioniert weil die Türschlösser +12V auf die ZU-Leitung (und AUF-Leitung) der Zentralverriegeung schalten, an dem im 6N2 auch die Fensterheber hängen für Öffnen und Schließen per Schlüssel.
Und über zwei Leitungen ist das elektrische Schiebedach mit dem Beifahrerfensterheber verbunden, das bei Schließen der Fenster durch Schlüsseldreh im Türschloss auch das Schiebedach mit schließt.
In meinem blauen Alltags 6N1 habe ich zwar diese beiden AUF- und ZU-Leitungen der ZV wie im 6N2 Polo, aber ich habe in diesem Polo keine 6N2 Fensterheber die mit dem Schiebedach verbunden werden könnten. Das habe ich nur im schwarzen Polo.
Somit musste ich mir etwas einfallen lassen, wie ich das 6N2 Schiebedach nach Ausschalten der Zündung doch noch schließen kann.
Ich fand heraus dass sich das Schiebedach vollständig schließt, wenn Pin 2 des Schiebedachs keine Zündung mehr hat, aber dafür auf Pin 3 Masse anliegt. Dann fährt es so lange zu, bis man diese Masse weg nimmt.
Wie bekomme ich es nun hin dass dort an Pin 3 Masse geschaltet wird, wenn ich am Klappschlüssel die ZU-Taste drücke, und das solange ich die ZU-Taste drücke, und wenn ich ein Türschloss nach ZU drehe, und das solange ich es nach ZU drehe…. hmmmmmmm mal überlegen.

Mein Funkempfänger gibt nur ca. ein Sekunden lange Impulse auf die ZU- und AUF-Leitungen der ZV. Und diese Leitungen haben keinerlei Verbindungen zum 6N2 Schiebedach.
Im Empfänger habe ich aber diese beiden Leitungen ankommend, also wenn ich die Türschlösser nach ZU drehe, habe ich auf einem PIN +12V Rückspannung solange ich den Schlüssel drehe.
Zusätzlich habe ich noch inoffizielle Transistorausgänge die nicht benötigt werden im Spenderfahrzeug meiner Funkfernbedienung. Diese zwei Ausgänge geben +12V heraus solange ich die ZU- oder AUF-Taste am Klappschlüssel gedrückt halte.
Diese Transistorausgänge, so nenne ich diese mal, können nur einige wenige mA aufbringen, daran kann ich also keine Last anschließen.
Also nahm ich ein kleines Reed-Relais welches sich durch die geringe Leitungsaufnahme durch hohen Spulenwiderstand und eine eingebaute Freilaufdiode auszeichnet.
Am besten auf den freien Platz der Sendeplatine damit.
Schnell eine Bohrschablone auf selbstklebendem Etikettenpapier gedruckt und mit 0,8 mm und 1,0 mm Bohrern die Löcher für das Relais und die beiden Trenndioden gebohrt. Nur doof wenn kein Bohrfutter des Billigdrehelnachbaus solch kleine Bohrer halten kann.

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Danach die Bauteile mit ein paar Tropfen 2-Kompo-Kleber fixiert,

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und auf der Lötseite direkt verbunden.

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Der Anschlußpin für den Ausgang Zentralverriegelung ZU ist nun über eine der beiden Trenndioden ebenso mit der Relaisspule verbunden, wie der inoffizielle Transistorausgang der nur leicht belastbare Spannung bereitstellt so lange man die ZU Taste am Klappschlüssel gedrückt hält.
Der Arbeitskontakt des Relais bekommt Masse, und schaltet diese Masse an einen potentialfreien Anschlusspin des Empfängers. Eine weitere Leitung vom Anschlußstecker des Funkempfängers zum Schiebedach Pin 3, und das Ergebnis kann sich sehen lassen.
So sieht das ganze dann im Betrieb aus:

MIVW 2014

3. August 2014

MIVW, Airfield Valkenburg, Katwijk, NL

Das Treffen war für meine Begriffe schon etwas zu groß. Während die ersten schon um 12 Uhr wieder nach Hause fuhren, kamen immer noch neue Autos dazu. Da hat man ja kaum eine Chance alles zu sehen und sich noch in aller Ruhe mit anderen zu unterhalten oder sich mal etwas am eigenen Auto auszuruhen. Ich war mit dem Sebastian (MailManG40 von g-lader.info) dort, und wir waren schon recht früh da und haben super Plätze bekommen. Dann ging der Stress los alle Autos sehen zu wollen. Wir haben uns wirklich dran gehalten und haben bis ca. 16 Uhr gebraucht, um komplett durch zu sein mit allen Plätzen. Dazu die unerbittlich scheinende Sonne und nirgendswo Schatten. Ich habe mich beim Fotografieren mal auf die 6N’s beschränkt.
Viele 6N waren aus 10 Metern Entfernung betrachtet Hui, von nahem leider Pfui. Verarbeitungsmäßig und auch dermaßen von Rost befallen, sowas dürfte in Deutschland nicht mehr rumfahren.

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Neue Reifen

Juli 2014

Da mir die Falken Ziex ZE912, seit dem ich sie neu gekauft hatte für meine aus England mitgebrachten Solitude Räder für den blauen Polo, tierisch auf die Nerven gingen, wollte ich eigentlich die gleichen Reifen wie auf dem zweiten Satz Solitudes haben, Reifen von Semperit.
Die Falken Ziex waren eine Empfehlung, ich muss umbedingt weniger auf Empfehlungen hören.
Da ich mit den Semperit auf dem zweiten Satz Solitudes auf dem schwarzen Polo sehr zufrieden bin, ließ ich mir den Nachfolger Semperit Speed-Life aufziehen.
Eine erste Probefahrt ergab, der Polo fährt dahin wohin ich das Lenkrad drehe, und das Lenkrad bleibt auch in der entsprechenden Position. Bei den Falken musste ich das Lenkrad immer richtig festhalten, die wollten mal nach links, mal nach rechts.
Auch am anderen Polo, verschiedene Luftdrücke brachten nichts, vielleicht liegt es an der besonderen Festigigkeitg der Flanken oder sowas. Das Kapitel Falken Ziex ist für mich nun abgeschlossen, nie wieder.

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Original Nachrüstklimaanlage VW Polo 6N1 (und 6N2/Lupo)

Juli 2014

Volkswagen bot Ende der 1990er / Anfang der 2000er Jahre eine Original Nachrüstklimaanlage für viele verschiedene Modelle die zu diesem Zeitpunkt aktuell waren, also Polo 6N1, Polo 6N2/Lupo, Golf4 etc.
Nicht als Teile zum Selbsteinbau, sondern schlüsselfertig verbaut.

Leider hat VW sich mit den in der Einbauanleitung angegebenen 8,7 Stunden Einbauzeit in sofern verrechnet, dass diese Zeitangabe niemals (nicht mal annähernd) zu schaffen war.
Alleine mit dem Auspacken der Teile war man schon eine halbe Stunde beschäftigt. Ich weiß wovon ich rede.
Der Anbieter von dem ich meine Anlagen hatte (Händler mit Werkstatt) und der diese Anlage schon vielfach verbaut hatte, meinte dass die das schon sehr schnell können, aber nicht unter 10 Stunden schaffen. Was soll dann ein VW Mechaniker machen der bei der ersten Anlage wie der Ochse vorm Berg steht?
Diese Tatsache und die Tatsache dass diese Anlage nicht der Verkaufsrenner war, in keinem Modell, brachte VW dazu diese Original Nachrüstklimaanlage in großen Mengen zu Ramschpreisen an externe Händler zu verkaufen.
Deswegen bekam man als Privatperson plötzlich ab ca. 2002 über ganz Deutschland verteilt von den verschiedensten Händlern diese Nachrüstanlagen zu unterschiedlichen Preisen zu kaufen.
Ein Kollege bei Polofans (gibts nicht mehr, den Kollegen schon, das Forum nicht) hatte damals als einer der ersten eine solche Anlage ergattern können.
Der Donato baute sich diese in seinen 95er AEE Polo ein. Kurz danach kam ich auch an „ein paar“ dieser Anlagen.

Die Kartons hatten Palettenmaß (120 cm x 80 cm) mit 70 cm Höhe. Nicht nur von der Handhabung her, sondern auch vom Gewicht her, musste ein solcher Karton von zwei Leuten getragen werden. Auf den Kartons stand als Nettogewicht immer 51,42 kg.
Im Hauptkarton waren ca. ein halbes Dutzend kleinerer Kartons um die verschiedensten Bauteile zu schützen, sogar der Schlossträger und der Lüftungskasten hatten einen eigenen Karton.

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Der Inhalt war damals für mich und für alle die ich kenne die damit zu tun hatten, der Oberhammer, einfach genial. Heute bekommt man für das Geld einen kompletten Polo mit Klimaanlage und kann die Klima da heraus nehmen.
Der Karton war voller einzeln verpackter neuer Originalteile wie z.B. :

    • kompletter Schlossträger für Klimaanlage (Öffnung hinter Wasserkühler breiter) mit bereits verbautem breitem Wasserkühler (20 cm breitere Version) und bereits davor berbautem Klimakühler und bereits verbautem Thermoschalter
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    • Klimakompressor bereits mit Klimaöl in richtiger Menge vorgefüllt, fest verschlossen (mit Vakuum im Kompressor)
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  • Lüftungskasten / Klimagerät mit Expansionsventil und Bedieneinheit
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  • alle Kältemittelleitungen inklusive Trockner mit Druckschalter
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  • Kompakthalter inklusive Servopumpe (vorhandene Lichtmaschine rutscht nur hoch, Servopumpe rutscht nicht runter, zwar schon, aber bei Klima ist eine andere Servopumpe mit anderen Anschlüssen verbaut, und somit im Nachrüstpaket mit drin)
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  • Servo-Druckleitung von Pumpe zum Lenkgetriebe (im Set für die 1 Liter Motoren mit Druckschalter für Drehzahlanhebung, im Set für die größeren Benziner Servoleitung ohne diesen Druckschalter)
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  • eine Einbauanleitung die dermaßen gut bebildert und beschrieben ist, dass jeder Laie diese Anlage einbauen kann
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  • Kennschild (Aufkleber) für Schlossträger über Füllmenge, Zusatzblatt für das Serviceheft (zum Einkleben) damit die Nachrüstklimaanlage dort neben dem Fahrzeugdatenträger auftaucht, Stromlaufplan als Faltversion, extra Version für Nachrüstklimaanlage, identisch zum Stromlaufplan Klimaanlage neue ZE
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  • mehrere verschiedene Handschuhfächer/Ablagefächer in flacher statt tiefer Version, alte ZE ohne Beifahrerairbag mit großem Handschuhfach und kleiner Ablage, alte ZE mit Airbag und kleinem Ablagefach, neue ZE mit Airbag und Handschufach mit Einlage (Deckel der Handschuhfächer waren vom alten, tiefen Handschuhfach zu übernehmen)
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  • Bohrschablone für exakte Platzierung und Form des großen eckigen Lochs für Leitungen vom Klimagerät zum Expansionsventil durch die Spritzwand
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  • Batteriewärmeschutzmantel (allerdings für die größere 61Ah Batterie die ab Werk bei Klima verbaut gewesen wäre)
  • Klima / Kühlerlüftersteuergerät, Sicherungskasten für auf Batterie wie bei neuer ZE (wurde bei der Nachrüstklima auch bei alter ZE zusätzlich verbaut, bei vorhandener neuer ZE wurden nur einige Leitungen in den vorhandenen Sicherungskasten eingesteckt)
  • alle Teile für die Umluftanlage
  • größerer Keilriemen
  • Klipse, Muttern, Schrauben, Halter, O-Ringe, Kupferdichtscheiben, alles an Kleinkram den man benötigt, es wurde nichts vergessen und nichts nicht bedacht
  • und und und
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Es wurde von den Erstellern dieser Nachrüstklimaanlage wirklich an alles, an jede Kleinigkeit und Eventualität gedacht. Schließlich wurde ja nicht nur ein einziger Typ vom Polo 6N1 gebaut.
Einige der Eventualitäten sind z.B. verschiedene Servo-Druckleitungen bei beiden Anlagen, Sicherungshalter auf der Batterie für den Fall dass man einen 6N1 mit alter ZE hat, ein kleiner Kupferring um den Sicherungskasten mit der Pluspolklemme bei alter ZE zu verbinden für größere Auflagefläche, alle möglich zu verbauenden Handschuhfächer in flacher statt tiefer Version, verschieden lange Sechskantschrauben für die Montage des Kompakthalters am Aluminium Motorblock oder am Grauguss Motorblock (Schrauben für Graugussmotorblock sind alle 5 mm kürzer als die für den Aluminium Motorblock), mitgelieferter Halter für das Klima / Kühlerlüftersteuergerät falls am Polo kein Halter ab Werk unter Batterie am Längsträger verbaut ist.
Die Original Nachrüstklimaanlage für den Polo 6N1 war damals für wirklich alle Motoren mit Ausnahme der Dieselmotoren und den GTI gedacht.
Für den 16V AFH ebenso wie für alle 8 Ventiler, sei es mit Schaltgetriebe oder Automatik.

Da es sich um Original Zubehör handelte, hatten selbst diese 0,67 m3 Pakete
eine Teilenummer.
Die der Anlage für die 1,0 Liter Motoren lautete 6N0 065 500 (mit Servo-Druckleitung mit Druckschalter für Drehzahlanhebung),

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für die größeren Benziner 6N0 065 501 (mit Servo-Druckleitung ohne Druckschalter für Drehzahlanhebung)
Die Anleitung, die ich aus urheberrechtlichen Gründen leider nicht komplett online setzen darf, ließt sich wie eine Anleitung aus einem Reparaturleitfaden aus dem ELSAWin oder vorher die Anleitungen auf gedrucktem Papier. Es wurde jeder noch so kleine Schritt beschrieben. Da was falsch zu machen war wirklich schwer.
Die Teile der Anlage die bei alter ZE und neuer ZE unterschiedlich sind, wurden hier der letzteren Version entnommen, sprich die Original Nachrüstklimaanlage ist identisch mit der Werksklimaanlage neuer ZE (Mai 97 bis Fertigungsende 6N1)

Wenn eine solche Anlage fachgerecht fertig verbaut war, konnte man nur an dem auf den Teilen (z.B. Kältemittelleitungen) aufgedruckten Datum und ein paar klitzekleinen anderen Details sehen, dass diese Anlage nachgerüstet wurde und sich nicht ab Werk im Polo befand. Weitere Merkmale waren der teilweise durch den Wasserkasten verlaufende Zusatzkabelbaum von der Lüftung in den Motorraum, der bei alter ZE ja nicht werksmäßig vorhandene Sicherungskasten auf der Batterie, das Lüftersteuergerät ist anders als bei alter ZE, der Verbindungsstecker zum Kühlerlüfter befindet sich direkt oben am Schlossträger (normal auf einem Arm des Lüfterhalters), ja selbst das Kennschild, dieser schwarz bedruckte Aluminiumfolieaufkleber trägt den Schriftzug „Original Volkswagen Nachrüstklimaanlage), obwohl die Anlage technisch gesehen letztendlich identisch war mit der werksmäßig verbauten und ebenso mit den dort aufgedruckten 700 g (+50g Klimaöl) R134a Kältemittel zu befüllen war, der Kühlerlüfter hat den Halter für 4-Punkt-Befestigung, diese 4-Punkt-Befestigung war ab Werk bei Automatikgetriebe verbaut, ist aber rückwärtskompatibel zum Schaltgetriebe, ein 3-Punkt-Halter hätte bei Automatikgetriebe nicht gepasst (ein Beispiel für eine weitere Eventualität an die gedacht wurde)

Ein Hinweis in der Anleitung: „Bei Fahrzeugen mit 44Ah-Batterie wird eine Umrüstung auf eine 60Ah-Batterie empfohlen.“.
Dieses kann ich selber auch nur empfehlen, denn sobald der AC-Schalter betätigt und die Zündung eingeschaltet ist, läuft der Kühlerlüfter bereits dauerhaft auf erster Stufe mit 60 Watt Leistung, und auch der mitgelieferte Batteriewärmeschutzmantel hat dann erst einen Sinn.
Zusätzlich empfehle ich persönlich: „Bei Fahrzeugen mit 70A-Drehstromgenerator wird eine Umrüstung auf einen 90A-Drehstromgenerator empfohlen.“.

Ein weiterer Hinweis in der Anleitung lautet: „Der Besitzer des Fahrzeuges ist darauf hinzuweisen, daß sich die Nutzlast das Fahrzeuges um ca. 20kg verringert.“
Ich schrieb ja bereits, es wurde an alles gedacht.

Eine weitere Empfehlung von mir: Wer eine Klimaanlage einbaut, sollte sich vorher ein paar ml Klimaöl besorgen, um damit alle O-Ringe kurz vor dem Einbau zu benetzen.
Das tat ich bei allen Nachrüstungen, und alle bisher von mit verbauten Anlagen funktionieren heute noch ohne Mängel.

Glücklicherweise durfte ich nach den ganzen Umbauten immer die Teile behalten.
Ruckzuck füllte sich mein Keller mit Schlossträgern mit kleinen Wasserkühlern, Kompakthaltern mit Servopumpen, verschiedenen flachen Handschuhfächern, Keilriemen, Lüftungskästen, Sicherungskästen für die Batterie, und und und…..


Diese Nachrüstklimaanlage gab es neben dem Polo 6N1, Golf4 und Co. (auch Skoda und Seat) natürlich auch für den Polo 6N2 und den VW Lupo.
Dort allerdings nicht in zwei Versionen die sich wie beim 6N1 durch einen Druckschalter an der Servo-Druckleitung unterscheiden, sondern es gab acht verschiedene Nachrüst Klimaanlagen.
Für alle Benziner (ausser Fahrzeuge mit ESP, GTI außer ARC also nicht), den TDI AMF Motor, und sogar eine extra für den TDI AMF mit Zusatzheizung PTC ab Werk, für 5 Gang Schaltgetriebe ebenso wie für 4 Gang Automatikgetriebe. Hier nur Bilder, davon gingen zwei durch meine Hände, verbaut hatte ich davon keine.

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2007

Diese Bilder hatte ich noch vom Einbau einer Original Nachrüstklimaanlage, den ich für jemand anderen in seinem Polo vorgenommen hatte.

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2008

Einer meiner Polokumpels der auch eine solche Nachrüstklimaanlage ergattern konnte, war der Christopher, Christopher’s Polo.
Er hatte den 1,4 Liter AKV Motor, hatte aber den Anlagentyp für die 1 Liter Motoren bekommen, somit ist zwar an der Servo-Druckleitung ein Druckschalter für die Drehzahlanhebung verbaut, aber der wurde einfach nach dem Einbau der Leitung vergessen, der ist da, aber er stört nicht. Das meine ich mit Aufwärtskompatibilität der Anlage zu den größeren Motoren.

Beim Einbau half ich ihm natürlich, denn Erfahrung ist hier noch einen Ticken besser als die Einbauanleitung.
Nachdem die Anlage fertig verbaut war kam sein Bruder, der Klimaanlagenmonteur ist, dazu.
Mit einer großen Flasche R134a und einer Waage die auf 10g genau anzeigt.
Und es funktionierte tatsächlich die Anlage, bei laufenden Motor und eingeschalteter Klimaanlage aus der auf den Kopf gedrehten und oberhalb des Motor gehaltenen Flasche, zu befüllen.
Es kam nach einigen Sekunden eiskalte Luft aus den Lüftungsdüsen.
Ein paar Gramm mehr hinein weil beim Abziehen des Schlauchs etwas Gas entweicht.

Wie man sieht, kommt einem beim Ausbau eine Menge Nachrüstkabelsalat entgegen, den man mit den Jahren schon aus dem Kopf verdrängt hatte.

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2008

Nachdem ich in 2008 meiner Schwester den Polo abgekauft hatte, machte ich mich daran eine gebrauchte Original Nachrüstklimaanlage einzubauen.
Das habe ich bereits auf der Homepage in der Vorstellung zum blauen Polo online.
Das ganze passierte ein paar Wochen nach dem Einbau und Befüllen von Christopher’s Polo (siehe oben), weswegen meine Anlage auch wie bei ihm aus der Flasche befüllt wurde, für Lau.


2003

Nachdem mir endlich zum Zwischenlagern aller Teile die Garage meiner Eltern zur Verfügung stand und ich Urlaub hatte, machte ich mich an den Einbau meiner ersten Original Nachrüstklimaanlage in meinen schwarzen Polo.
Das passte ganz gut vom Zeitpunkt her, meine Schwester hatte damals einen leichten Frontschaden am ihrem blauen Polo mit Beschädigung am kleinen Wasserkühler und bekam jetzt meinen alten kleinen Wasserkühler inklusive Schlossträger.

Damals hatte ich noch meine 1998 von VW für 3880 DM nachgerüstete Diavia Nachrüstklimaanlage (Waeco) verbaut.
Die kam raus und in Svens 16V (erfolgreich).

Als allererstes habe ich die Diavia Klimaanlage bei VW evakuieren lassen, dann besorgte ich mir ein paar ml Klimaöl, um die ganzen O-Ringe damit zu benetzen.
Dann gings endlich los.

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Da bei der Diavia Nachrüstklimaanlage die Klimaleitungen an einer anderen Stelle durch die Spritzwand gehen, fand 1999 der VDO Compact Tempostat seinen Platz an der Stelle wo nun das Expansionsventil sitzt. Somit musste der VDO Tempomat erst mal wieder raus 🙁

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Man sieht den Steuerkasten mit Relais und anderen Elektrikbauteilen für die Steuerung der Diavia Nachrüstklimaanlage und der elektrischen Umluftsteuerung.

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Klimakühler und Trocknerkartusche der Diavia- Nachrüstanlage.

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Den Pfusch der VW Werkstatt von 5 Jahren zuvor, sah ich erst jetzt.
Aber ich denke mal dass der Monteur auch hier schon Zeitdruck im Nacken hatte.

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Man sieht den universellen Diavia Klimakompressor mit der breiten Rolle, auf den verschieden breite Keilriemen passen.

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Einiges von dem Kabelsalat gehörte tatsächlich zur Diavia Anlage.

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Der alte Klimakasten mit dem Diavia Wärmetauscher und elektrischer Umluftbetätigung, die von unten den Pollenfilter verbeulte.
Die Löcher die dort normal nicht hin gehören, gehörten ebenfalls zur Diavia Anlage. Diese habe ich alle zugeklebt. Auch hier fand ich sehr viele Metallspäne unterm Teppich… auch das fand ich nicht toll.

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Waeco hatte sogar einen extra Kompakthalter für diese Motoren „entwickelt“, schließlich wurde dieser Motortyp noch in anderen VW Modellen verbaut.

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Der Sven legte teilweise mit Hand an, er wollte schließlich die Diavia Anlage in seinem 16V weiter betreiben.

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So sieht es doch schon viel besser aus.
Ab hier machte es auch richtig Spaß so viele Neuteile zu verbauen.

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Man sieht noch die Ausbeulung der Umluftklappenmechanik der Diavia Anlage im Pollenfilter.
Auch sieht man den Nachrüstkabelbaum der neuen VW Anlage im Wasserkasten, im Gegensatz zur Diavia Nachrüstklimaanlage wird die Original Nachrüstklimaanlage wie ab Werk u.a. zur Drehzahlanhebung mit zwei Leitungen mit dem Motorsteuergerät verbunden.

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Der mitgelieferte Sicherungskasten wie bei neuer ZE, und die Durchführung des Nachrüstkabelbaums.

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Einige Zeit später besorgte ich mir einen Motorraumkabelbaum und alle elektrischen Klimateile (z.B. auch Kühlerlüfter mit 3-Punkt Befestigung) eines Polos alter ZE mit Klima ab Werk.
Ich tauschte alles gegen die Nachrüstsachen aus, und hatte nun eine Klimaanlage an Bord wie ab Werk bei alter ZE. Der Sicherungskasten auf der Batterie flog natürlich ebenso raus wie das Klimasteuergerät an der Batterie. Ab hier gilt der Stromlaufplan für Klimaanlage alte ZE, und nicht mehr der mitgelieferte Stromlaufplan für die Nachrüstklimaanlage (identisch mit der der neuen ZE).
Der Dennis half mir damals dabei.
Das Loch des Nachrüstkabelbaums im Wasserkasten, klebte ich so gut wie möglich zu. Völlig ausreichend.

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Nun hatte ich endlich den ganzen Pfusch der VW Werkstatt 5 Jahre zuvor beim Einbau der Diavia Klimaanlage wieder rückgängig gemacht, und eine Klimaanlage bei der bei Problemen und Fehlersuche nach VW Reparaturleitfaden und Stromlaufplan vorgegangen werden kann.