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Teilrestaurierung Alltagspolo 2024

Warnung!
Der hier gezeigte Inhalt kann auf 6N-Fahrer verstörend wirken.
Wenn’s zu schlimm und unerträglich wird, einfach an was schöneres denken, Darmspiegelung, Wurzelbehandlung etc….

Winter/Frühling/Sommer 2024.

2023. Mein Alltagspolo wird dieses Jahr 26 Jahre alt, und von bisherigen Hauptuntersuchungen ist mir bekannt, dass ich mich so langsam auch mal um die nicht immer sichtbaren Teile kümmern muss. Das hatte ich bisher erfolgreich vor mir hergeschoben.
Nächstes Jahr im Sommer ist die 13te Hauptuntersuchung, und ich spürte, die würde er, ohne dass ich am Polo richtig was mache, nicht bestehen.
So tat ich was völlig bescheuertes, wo ich im Nachhinein froh bin, es getan zu haben.
Ich gab den Polo in die Nachbarstadt zum Eisstrahlen von unten, um eine Bestandsaufnahme zu machen, ob er löchrig ist, bzw. wie löchrig er ist.
Und das eine Woche vor meinem Urlaub mit dem anderen Polo und dem Wohnwagen in England und Wales.
Nachdem der Eisstrahlmensch sein Gerät ansetzte, dauerte es nicht lange, und er hörte auf damit, um mich herbei zu rufen.
Ich mit einem Schrauberkumpel als psychischen Beistand hin… uns fiel beiden die Kinnlade runter.
Was sich da für Löcher unter dem Schmutz und dem ausgehärteten und bröckelnden Unterbodenschutz auftaten, war jenseits meiner schlimmsten Albträume.
Nichtsdestotrotz ließ ich die Arbeiten komplett beenden, um den gesamten Unterboden, sowie die Radhäuser freizulegen.
Dann fuhr ich den Polo nach Hause, stellte ihn in die Garage, und bereitete mich auf meinen Urlaub vor, mit der Gewissheit dass bis nächstes Jahr im Sommer etwas mit dem Polo geschehen muss, ich mich kümmern muss.

Jetzt ist es so, dass wenn man bei Kleinanzeigen oft genug nach etwas wie „Schrauberhalle“ sucht, man es irgendwann öfters automatisch vorgeschlagen bekommt.
Ich saß kurze Zeit später in meinem Liegestuhl auf dem Campingplatz in Oxford, als ich einen Vorschlag zu einem Angebot „Schrauberhallenbeteiligung, Hebebühne, Schweißgerät vorhanden“ (so in etwa) angezeigt bekam.
Nach kurzer Bewerbungs- und Vorstellungsphase, konnte ich recht schnell meine Plörren in zwei für mich leer geräumte Regale einräumen, und erstmal andere Kleinigkeiten an anderen Familienautos und diverse Sachen an der Halle (Elektrik gerade ziehen) erledigen, bis ich mich endlich Anfang 2024 nur auf den Alltagspolo konzentrieren konnte.
Das ganze in einer Halle, in der ich zwischen Schrottteilen, Leergutflaschen und anderem Müll stand und stolperte, und der Vermieter mir ständig zusicherte, aufzuräumen und dann Ordnung zu halten. Von den fußgroßen Ratten, die man öfters beim Querflitzen durch das Gebäude antraf, ganz zu schweigen.

Erstmal wollte ich das offensichtliche am Schweller der Fahrerseite beheben.
Außerdem wollte ich in diesem Zuge die linke hintere Tür gegen eine in besserem Zustand in Wagenfarbe aus dem Keller tauschen.
Keine Ahnung wie man das angeht, ich bin gelernter Elektromechaniker, Metallbearbeitung ist mir bekannt, aber das hier habe ich nicht gelernt.
Einfach machen, es solle ja nicht aussehen als käme der Polo aus der Lackiererei, Hauptsache der Rost ist gestoppt. Der Polo wird dieses Jahr 27 Jahre alt und es ist mein Daily, da dürfen Patina und sichtbare Ausbesserungen ruhig dran sein.

Also erstmal mit der Drahtbürste auf dem kleinen Winkelschleifer den Rost weitestgehend entfernt, dann Brunox epoxy drüber.

Vom Spachteln und Schleifen habe ich ebenfalls Null Ahnung (und noch weniger Bock), ich wollte das direkt in LN5Y und anschließend mit Klarlack duschen.
Ich hatte noch zwei Dosen originalen (lösemittelhaltigen) VW/Audi Lack davon, in der Halle stand ein Kompressor, und ich hatte noch das Lackierzubehör mit dem mein Vater Ende der 1980er Jahre auf dem Garagenhof seine T3 Caravelle teillackierte.

Das wurde natürlich nicht glatt, und der neue Lack wirkt anders als der originale verblasste Lack.
Für mich ausreichend.

Nun ging’s ans eingemachte. Kontaktkorrosion beim Aluminiumblech.

Ich bezweifle dass ich so die HU bestanden hätte.
Das zu sehen schmerzt.

Dass die Achse raus muss war mir von Anfang an klar. Abgelegt auf einem kleinen Hocker, dann die Bühne hochgefahren.

Je mehr man guckt, umso mehr findet man.

Ich entschied mich dazu, auch den Tank komplett zu entfernen, ich verabschiedete mich ab jetzt auch immer mehr davon, dass das eine schnelle Nummer wird. Die Halle hatte ich ja unbefristet untergemietet…

Die Kraftstoffpumpe der Standheizung am 2008 selbst gebauten Halter.


In meiner Naivität kratzte ich erst nur mit einem Stechbeitel auf kleinen Flächen den teilweise noch gut aussehenden Unterbodenschutz weg, um immer mehr feststellen zu müssen, dass Wasser und Rost sich auch unter dem gut aussehenden Unterbodenschutz ihre Wege bilden.
Schnell wechselte ich auch hier zur Drahtbürste auf dem kleinen Winkelschleifer.

Das Alublech klebte ich ca. 10 Jahre zuvor da drauf.

Diese aufgepunkteten Bolzen auf Stahlblech aus dem Internet konnte ich später super gebrauchen.

Der Halter für den Tankstutzen, eine Blechschraube wollte drin bleiben.

Kein Wunder dass da Rost ist, wenn der Unterbodenschutz im Radinnenhaus hart und brüchig ist und das Spritzwasser überall hin kommt.

Überall wo ein Bolzen wie hier aus dem Unterbodenschutz heraussteht, ist es für Feuchtigkeit ein einfaches einzudringen.

2mm Stahlblech von mir selber 3D gedengelt wie vom Metallbauer. 🙂

Und mit einem kleinen 125mm Winkelschleifer und 1mm Trennscheiben kann ich ganz gut und exakt schneiden.

Den Tankstutzenhalter auszubauen war alternativlos.

Wenn man mit einer schnell rotierenden Drahtbürste Unterbodenschutz entfernt, wird dieser auch warm und bildet solche Fäden.
So vergingen Nachmittage nach der Arbeit und ganze Wochenenden.

Für runde Löcher besorgte ich mir Ronden aus Stahlblech in den richtigen Blechstärken, besser als stundenlang selber Blechstücke rund zu machen.
Ich wollte im Zuge der Teilrestaurierung auch alle, nach der Produktion nicht mehr benötigten Löcher, schließen.


1mm Stahlblech.

Der Gewindebolzen für die Befestigung des hinteren Radhausinnenkotflügels.

Das grüne ist alles Brantho-Korrux Nitrofest.

Das lilafarbene ist alles Brunox epoxy. Da wo es dunkler wird, wandelt es den Rost um und versiegelt alles unter einer Schicht epoxy. Oder so.

Für jemanden der das nicht gelernt hat, finde ich, sind die eingesetzten Bleche recht gut gelungen.

Danach begann ich mit Sikaflex 221 alles abzudichten. Erst direkt aus der Kartusche, anschließend mit einem kleinen Pinsel verstrichen.

Die Hoffnungen auf Ordnung in der Halle schwanden Tag für Tag immer mehr.
Irgendwann machte ich mir Gedanken ob ich da wirklich dauerhaft bleiben will, oder ob ich nach dieser Sache meine Plörren nehme und abzische.

Ich kam recht günstig an Restbestände von noch haltbarem Brantho Korrux 3in1 in grau und in gelb.
Da entschied ich mich dazu, als erste Schicht alles gelb zu machen, als letzte Schicht dann grau bei Teilen wie die Bleche am Tank, sowie schwarz bei der Karosserie.
Vorteil, wenn ich Steinschläge habe, sehe ich das sofort am durch die Beschädigung leuchtenden Gelbton.

Beim Anblick des Vorderbaus, entschied ich mich nun auch dazu, diesen mit zu „restaurieren“.
Die Achse abzubekommen war schwerer als gedacht, denn eine Käfigmutter drehte durch bzw. sich mit beim Drehen der Befestigungsschraube. Diese hatte 27 Jahre Zeit festzugammeln.

Einen alten Bohrer durchs Ablaufloch gesteckt, konnte die Käfigmutter festhalten.

Diese Sachen hätten mich auch die HU gekostet, also goldrichtig vorne auch dran zu gehen.

Zwischendurch trotz Urlaubs kurz in die Firma gefahren zum Sandstrahlen kleinerer Teile.

Zwei der vier Schrauben, die die Achse am Vorderbau halten. Die linke war in der Käfigmutter festgegammelt.

Nun fasste ich den Entschluss auch vorne alles neu zu machen.

Die Trennstelle Lenkstange zur Lenkung.

Nach dem ersten Durchgang mit dem gelben Brantho Korrux konnte ich sehen wie es an einigen Stellen nicht 100%ig deckte. Daher hatte ich ab hier alles 2 x gelb gestrichen, danach war alles gedeckt. Hier Bilder nach dem ersten Durchgang.
Das ist alles reine Fleißarbeit.

Weil ich durch Zufall übers Internet an originale NOS Teile kommen konnte, nutzte ich dieses Angebot, und bestellte für beide Polos neue/NOS Anlasser, Lichtmaschinen (90A), Servopumpen und diverse andere Teile.
Der Anlasser war wirklich original neu, kein aufgearbeitetes Teil.
Manchmal muss man Glück haben.

Der Tank bekam auch eine ausführliche Reinigung.

Der Kraftstofffilter ab Werk wurde erneuert.

Die 2008 bei Einbau der Standheizung ausgebaute originale Kraftstoffpumpe kam, wegen geringerer Laufleistung, wieder in den Polo. Von der damals vom Schlachtfahrzeug mit übernommenen Kraftstoffpumpe demontierte ich das dünne Ansaugröhrchen, und montierte es in die originale Kraftstoffpumpe.


SIFF AHOI !!!

Die beiden neuen/NOS 90A Lima’s für beide Polos.

Direkt eine Sammelbestellung getätigt.

Ne das muss alles neu, sonst wäre das eine der nächsten Baustellen.

Eine versteckte und mir unbekannte Nummer auf dem Längsträger vorne links.
Inzwischen nutze ich auch neben der Drahtbürste auf Winkelschleifer einen Bandschleifer für Einhandbedienung.

Auch hier wieder alles abgedichtet.

Eine Dreckshalle, inzwischen hatte ich mich dazu entschlossen, nach dieser Sache mit dem Polo, die Halle aufzugeben.
Das ganze bis Ende August, bis dahin sollte er fertig und mit neuer HU versehen sein.

Jetzt ging es los mit Brantho Korrux 3in1 in schwarz, auch mindestens zwei Schichten übereinander, denn nach einer Schicht schien der Gelbton noch minimal durch.

Zwei von vier Stopfen, die ich nur erneuert hatte, statt deren Löcher zu zu schweißen.

Nicht überall war Rost, so wurde es 1997 in Pamplona Spanien ausgeliefert.

Die anderen beiden der oben erwähnten vier Stopfen.

Die brachen beim Ausbau weg wie Knäckebrot.

Die runden und wirklich sehr stabilen Verstärkungsbleche für korrodierte Löcher im Alublech gibt’s im Internet.

Was auch Aufmerksamkeit brauchte, waren die Bremsleitungen.

Der Halter für den Tankstutzen wurde wieder angeschweißt und versiegelt.

Die Antriebswellen waren nun auch dran.

Vieles was neu musste weil vergammelt.

Nach der Brunox epoxy Behandlung nutzte ich einen Acryllack für die Antriebswellen, dieser ist sehr widerstandsfähig.

Die Achsschenkel/Radlagergehäuse wurden auch komplett überarbeitet.

Die Achse wurde gesandstrahlt, wo der originale Lack beim Strahlen hielt, durfte er nun auch drauf bleiben. Auch hier kam anschließend der schwarze Acryllack drauf und hinein.

Neue Radlager dank hydraulischer Presse eines netten Hallennachbarn.

Manchmal sind ausrangierte Teile doch noch nützlich.

Ebenfalls widmete ich mich der Servolenkung.

Brunox epoxy und danach der schwarze Acryllack.

Servopumpe alt und neu/NOS. Die Riemenscheibe musste ich übernehmen.

Inzwischen waren alle Bremsleitungen entrostet und mehrfach neu lackiert, und wurden dann endlich fertig verbaut.

Ich habe die guten alten Rep.-Leitfäden auf Papier noch im Keller gefunden, zum Glück kann ich schlecht was wegschmeißen.


Jetzt gings ans Lackieren.
Vollschutz angezogen, also der Polo und ich, alles schön vorbereitet um den lösemittelbasierten LN5Y Originallack aufzutragen, was auch recht gut gelang.
Irgendwer sagte mir dass man auf Brantho Korrux 3in1 direkt lackieren kann, man es quasi als Grundierung und Füller nutzen kann.

Das Lackieren funktionierte super.
Das mit dem direkt auf Brantho Korrux 3in1 zu lackieren mag ja stimmen, aber ich hatte nicht bedacht, dass mein LN5Y Lack lösemittelbasiert ist, die Lösemittel also das Brantho Korrux angreifen, und diesen so reagieren lassen.

Also alles wieder komplett runter da wo es hinterher blau sein soll, ich besorg mir dafür was anderes als Grundierung.

Die Längsträger bekamen eine neue Schicht Wachs.
Die Kotflügel ebenfalls. Ich hatte mir eine Dose Brantho Korrux 3in1 in einer Farbe bestellt, die sehr ähnlich der Farbe des Polos ist, damit konnte ich einige sichtbare Stellen ausbessern, wo es sich nicht lohnt zu lackieren.

Dann wurden die Kotflügel montiert und innen vervollständigt.

Zweiter Versuch mit einer anderen Grundierung mit Füller.

Das lief schon besser.

Das Auspuffhitzeschutzblech am Tank wurde 2 x mit grauem Brantho Korrux 3in1 lackiert.

Die Schraube am Halter des Tankstutzens muss Fahrzeugmassepotential haben, damit es beim Tanken nicht zu einem Funken durch statische Aufladung kommen kann.

Weiter geht’s mit dem Zusammenbau.

Die alte Achse war knusprig wie ein Crossaint, bei ebay fand ich einen Anbieter aus Polen, der Achsen verschiedenster Fahrzeugtypen überholt, sandstrahlt und neu lackiert.

Da ist wirklich sehr dick Lack drauf, nur weil ich nicht weiß was für ein Lack, wollte ich auf Nummer sicher gehen, und schliff den Lack mit Schleifvlies an. Nachher tauchte ich die Achse ebenfalls in schwarzen Acryllack wie die Vorderachse und die Antriebswellen.

Die taugte nur noch für den Schrott.

Von der Hinterachsbremse wollte ich die Trommeln selber noch weiter verwenden.

Die Achszapfen, die Bremshauptbleche sowie die Trommeln wurden gesandstrahlt.

Der schwarze Acryllack kam auch auf den äußeren Rand der Trommeln.

Die beiden Bremsleitungen für die Hinterachse wurden komplett mit Schleifvlies blank gemacht, und hinterher auch mehrfach gestrichen. Ebenfalls kam der Acryllack in der Trommelbremse wieder zum Einsatz.

Tschö Hinterachse, danke für die letzten 26 Jahre.

Er wird immer kompletter.

Viel Wachs aus der Spraydose wurde in die noch so kleinsten Lücken und Ritzen gesprüht.

Da ich mit dem Bremsenentlüftungsgerät Pech hatte, musste ich noch mehr Bremsflüssigkeit kaufen.
Und da über viele Wochen das Bremssystem mit dem ABS Block leer gelaufen ist, musste ich mit Hilfe eines Schrauberkumpels das ABS mit Hilfe von VCDS sehr aufwendig entlüften.
Ich saß hinterm Lenkrad oben auf der Bühne mit dem Laptop auf dem Schoß, mein Kumpel sprang unterm Polo mit dem Schraubenschlüssel und Bremsflüssigkeitsauffangbehälter ständig hin und her, ich musste auf die Bremse treten wenn VCDS mir das sagte.
Am Ende hats das wirklich gebracht, und die Bremswirkung ist wieder voll da.

Die vier Stellen, auf denen der Polo auf den Hebebühnenarmen stand, wurden nun nachgeholt:
Abdichtung, Brantho Korrux 3in1 2 x gelb, dann 2 x schwarz.

Dann leerte ich weitere Dosen Wachs in den von unten zugänglichen Hohlräumen und diversen Ritzen und Lücken, ebenso bekamen die Bremsleitungen nach hinten eine Wachsbehandlung.

Da mir auffiel, dass die Manschette vom Schaltseilzug zum Getriebe hin gerissen war, und Ersatz nicht lieferbar ist, bestellte ich im Internet aus flexiblem Kunststoff 3D gedruckte Manschetten, eine für jetzt, die andere für den anderen Polo für den Fall der Fälle.
Der Gummiball war im normalen Ersatzteilhandel erhältlich.

Ja das funktioniert. Aber das Schaltgestänge war dadurch wirklich sehr schwergängig.
Kurze Zeit später kam ich über Kleinanzeigen an eine gebrauchte originale Manschette aus Gummi, die kam dann da drauf, und das Schalten ging wieder normal.
Ich kann da aus eigener Erfahrung leider nur von abraten.

Wenn man eine Anhängerkupplung hat, dann hängt der ESD hinten etwas tiefer.
Da muss man dann alle Aufhängungen ab MSD anpassen. Sobald die Auspuffanlage heiß war, klapperte sie. Etwas vom Halter weggenommen, das half.

Und zu guter Letzt bekam ich vom TT die Wagenheberaufnahmen.
Ich hoffe die Bilder mal nachreichen zu können, leider habe ich keine im montierten Zustand.
Aber unauffällig ist anders.

Mitte August war ich mit dem Polo fertig, mit bestandener HU.
Ein paar Tage später füllte ich mit meinen Plörren aus der Werkstatt einen kompletten Ford Transit, Schlüsselrückgabe, fertig aus.
Genug aufgeregt über ständig neuen rumfliegenden Müll und Schrott, umherlaufende Ratten und eine Toilette wie im Film „Desperado“.
Thema Poloteilrestaurierung und Schrauberhalle hinter mich gebracht, schade wenn man sich ne Halle teilt, und der andere zwar nen netter Typ ist, aber ne Pottsau. Dann lieber keine Halle und keine Aufregung.

Kosten der ganzen Schose vom Eisstrahlen bis HU… ne lieber nicht.

Vom Begriff Restaurierung möchte ich mich etwas distanzieren.
Anfangsidee war dass er nochmal TÜV bekommt und dann noch ein paar Jahre weiter gefahren werden kann.
Ich wollte ihm 10 bis 15 Jahre schenken, nicht in Neuzustand versetzen,
Ich bin Bj. 76, das heißt ich werde dieses Jahr 50 Jahre alt, der Polo soll nur noch ein paar Jahre seinen Dienst versehen.
Ich glaube nicht, dass ich in 15 Jahren noch Polo fahren werde.

Revolution Modern Line Wanduhr – Langeweilelangzeitprojekt

2007 – 2025.

2007, also vor 18 Jahren, hatte ich mit dieser Sache begonnen. Ich hatte nach jedem Schritt die ganze Sache ruhen lassen und Jahre später immer Stück für Stück weiter gemacht. Ich weiß nur nicht wieso ich das nicht direkt fertig gestellt habe.

Damals, also 2007, bekam ich eine 7x15er Revolution Modern Line Felge… woher auch immer, ich weiß es nicht mehr.
Da ich diese Felge selber in 8×15 auf meinem 6N fahre, wollte ich aus dieser Felge bzw. dessen Stern eine Uhr basteln.
Als erstes drehte mir der Polokumpel und Zerspanungsmechaniker Sascha das Felgenbett soweit ab, dass es mit der Felgenauflagefläche fluchtet.
Dann geriet die Sache in Vergessenheit.

2014 versuchte ich mich darin den Lack abzuschleifen… woraufhin ich dann doch die Methode des Sandstrahlens bevorzugte.

Selbst dieser Methode widerstand der originale Lack auf der Felge, darauf hin brachte ich die Felge zu einem Felgenaufbereitungsbetrieb, der diese chemisch entlackte, und anschließend lackierte oder pulverbeschichtete, ich weiß es nicht mehr.
Dann geriet die Sache wieder in Vergessenheit.

Zehn Jahre später, 2024, fand ich die Sachen im Keller wieder, und weiter ging es. Domingaufkleber in der richtigen Größe bestellt, ein kleines Quarzuhrwerk, welches kleiner als die Mittelbohrung ist, und ein aus Aluminium gedrehter Adapter, der in die Mittelbohrung der Felge passt, und das kleine Uhrwerk aufnimmt.
Ebenso besorgte ich verchromte Radmuttern und ein glänzendes Metallventil.

Ein Jahr später, 2025, klebte ich kleine 6Kant-Schrauben in die Radmuttern, diese dann in die vier Löcher der Felge.

Der Domingaufkleber bekam das Mittelloch mit Hilfe einer Aderendhülse, die ich drehend hineindrückte.

Das Quarzuhrwerk passt saugend in den Alu Adapter.

Erst wird der Nabendeckel montiert, dann kommt von hinten der Alu Adapter, der den Nabendeckel am Herausfallen hindert.
Dieser wurde von hinten mit acht Klebepunkten gesichert.

Die Halterung für die Wandbefestigung.

Nach 18 Jahren ist die Uhr endlich fertig geworden.

Hupentastenentlastungsrelais Polo 6N1 alte und neue ZE

April 2021.

Den Polo 6N1 gab es meines Wissens in Deutschland nie mit einer anderen Hupe ab Werk zu bestellen, als mit der üblichen eintönigen Hupe.

Ausnahmen bestätigen die Regel, an Donato’s Polo, jetzt Marc’s Polo, war ab Werk eine Doppeltonhupe von VW verbaut, mit Hilfe eines Y-Kabels.
Wie auch immer, die Hupe im Polo 6N1, sei es bei alter oder neuer ZE, wird immer direkt von den Hupentasten geschaltet.
Das heißt dass die Hupe Plus (alte und neue ZE = Klemme 15 Zündungsplus) direkt erhält, und Klemme 31 Masse über die Hupentasten geschaltet bekommt.
Bei Umrüstung auf Doppeltonhupe oder eine andere höherwertigere Hupe, ist der Strom den die Hupentasten schalten, schon größer als bei der Standardhupe.

Baut man sich, eventuell auch zusätzlich, ein anderes Lenkrad ein, dessen Hupentasten eventuell nicht so dimensioniert sind wie die VW Hupentasten, könnte man sich Gedanken machen ob man diese nicht entlasten möchte bevor diese mal kleben bleiben.

Polo 6N1 mit alter ZE (bis April 1997):
Golf 3, Passat 35i und T4 machen es vor.
Diese drei VW Modelle haben die gleiche Zentralelektrik und die gleiche Bordnetzgrundausstattungsverdrahtung wie der Polo 6N1 mit alter ZE, und sie gab es mit Doppeltonhupe ab Werk.
Daher kann man sich das wunderbar einfach bei diesen Fahrzeugen abgucken.
Einfach beim Polo mit alter ZE die 90 Grad gewinkelte Steckbrücke auf Relaissteckplatz Nr. 11 ziehen, und ein einfaches Schaltrelais, zum Beispiel das mit der Steuerungsnummer 53, in diesen Steckplatz stecken. Fertig.

Die Hupentasten schalten jetzt nur noch den geringen Strom des Relais, und das Relais mit seinem groß dimensionierten Kontakt den Strom der Hupe.


Polo 6N1 mit neuer ZE (ab Mai 1997):
Hier gibt es auf der Zentralelektrik leider keinen solchen Relaissteckplatz, denn diese ZE kam nur im Polo 6N1 zum Einsatz, meines Wissens in keinem anderen VAG Fahrzeug.
Hier muss man sich etwas basteln um ein solches Entlastungsrelais zu verbauen.

Der völlig spurlos rückrüstbare Anschluss in meinem Alltagspolo:
Da ich gerne Sachen spurlos rückrüstbar verbaue, machte ich mir auch hierbei Gedanken wie ich ein solches Entlastungsrelais am besten verkabele.
Weil auf der Zentralelektrik noch Plätze für externe Relaissockel frei waren, und ein solcher bei mir im Keller noch rumflog, baute ich mir einen kleines Adapterkabelbäumchen um genau wie bei alter ZE mit den Hupentasten ein Relais zu schalten, welches dann die Hupe schaltet.


Der Sockel fand Platz zwischen den Relaissockeln für den Heckwischer und das Regensensorrelais.

Der Stecker „T10“ innenraumseitig …

… mit der schwarz/gelben 1,5 qmm Leitung in Kammer 5 für Klemme 15 Zündungsplus raus zur Hupe und der braun/schwarzen 1,5 qmm Leitung in Kammer 1 für Klemme 31 Masse von der Hupentaste raus zur Hupe.
Hier bereits ausgepinnt …

… und in das neue zweipolige Leergehäuse eingepinnt, sowie die beiden neuen Leitungsenden vom Relaissockel in den Stecker „T10“ eingepinnt.
Schon ist das Adapterkabelbäumchen fertig im Hupenstromkreis integriert …

… und das neue Relais hat seinen eigenen Steckplatz.

Die einzelne braune 1,5 qmm Leitung vom Relaissockel führte ich zum Massepunkt unterm Amaturenbrett links von der Zentralelektrik unterhalb der A-Säule.
Dort fand diese Leitung Anschluss mit einem 6 mm Ringkabelschuh.

Auch hier schalten die Hupentasten jetzt nur noch den geringen Strom des Relais, und das Relais mit seinem groß dimensionierten Kontakt die Masse vom oben genannten Massepunkt zur Hupe durch.


Ein paar Bilder aus 2006, als Timbub bei Umrüstung auf VW Doppeltonhupe ein solches von mir gebautes Adapterkabelbäumchen verbaute. Die Bilder sind leider etwas unscharf.




Der Polo 6N beim Stockcar

Vielen Dank für das Zurverfügungstellen der Bilder und des Textes an Mario Wilberg vom Stockcar Team Brandenburg Ost.

„Gekauft hatten wir den Polo für einen ganz schmalen Taler.
Anfangs war uns nur der Motor wichtig. Der AEE Motor. 75 PS, geht nicht viel kaputt und ist relativ schmal gebaut. Besser als die 16V die einfach zu breit sind, weil wir viel Platz vorne brauchen. So also ging es los mit Bauen. Erstmal alles raus. Dann angefangen, Käfig, Sitz ,Tank und Kühler. Danach ging es draußen weiter. Türen zuschweißen, Front bauen und dann über alles Farbe kippen. Ganz zum Schluß die elektronische Sache und fertig war der Haufen. Der Fahrer hatte dann an seinem ersten Wochenende alles gegeben. Er ist auch gut gefahren, jedoch meinte der Fahrer dann wortwörtlich „Das ist ne Nummer zu hart für ihn“. Tja soll die Arbeit nun umsonst gewesen sein ?
Ne ne, ein neuer Fahrer war schnell gefunden. Pepe Wörpel. Da er schon gut Erfahrung mit seinem Gokart Sport hatte, war er genau der richtige für uns. Also neues Rennen, neues Glück. Und siehe da, der kleine Fahrer mit dem kleinen Polo läuft wie Sau. Immer unter den Top10 von ca. 65 Fahrern. Und so fährt er mit den Teil Rennen für Rennen. Und hätte Corona uns nicht gebremst, würde er bestimmt schon den Weg aufs Treppchen geschafft haben. In das Jahr 2021 blicken wir mit gemischten Gefühlen, es gilt abzuwarten was das Jahr für uns bereit hält. Bloß eins ist sicher, geht es wieder los, sind wir dabei. Und dann werden wir ihn auf einem der ersten drei Plätze wieder finden.“

Ab hier sprechen die Bilder und die Videos für sich selber.

Polosofas und -wanddeko

Bei der Firma „Automöbeldesign – Martin Schlund“ könnt Ihr Euren Polo, falls der TÜV Euch scheidet, zu Sofas, Wanddeko oder anderen Möbeln weiterverarbeiten lassen.
Schon öfters kreuzten diese Bilder meinen Weg im Internet, nun habe ich endlich die Ursprungsquelle gefunden.
Vielen Dank an Herrn Schlund für die Erlaubnis die Bilder hier nutzen zu dürfen.

Das ganze erinnert mich an das Polofrontrecycling von Maik Becker auf meiner Homepage in der Rubrik Recycling:

Der Polo ist tot, die Leiche muss weg

Februar 2004.

Ein guter Polokollege Eine mir völlig fremde Person hatte Ende 2003 seinen Polo 16V Umbau geschrottet.
Was tun wenn er nicht mehr durch SMART-Repair zu reparieren ist?
Klar, in Würfel zerlegen und ab in den Schrott.
Es soll tierisch gestunken haben beim Durchflexen der Windschutzscheibe, wurde mir erzählt.

Die Leichenfledderer ließen nicht lange auf sich warten.
Naja ich war ja selber solch ein Aasgeier.

As Time goes by

November 2017.

Wie es der Titel schon sagt, die Zeit läuft.
Alles altert, vieles geht alleine schon auf Grund des Alters in die Binsen.
In der elektronischen Bucht kaufte ich eine „neues“ bzw. ungebrauchtes Votex 2-Wege Lautsprecherset für den Polo 6N1 aus den 90er Jahren, um meine persönliche Ersatzteilsituation rarer Teile für meine Polos zu verbessern.
Auf den Bildern sah alles sehr gut und unbeschädigt aus.
Mir fielen die Augäpfel aus den Augenhöhlen als ich das Paket öffnete.
Der Verkäufer sendete mir statt des Geldes lieber weitere Bilder auf denen die Unversehrtheit der Teile zu sehen ist.
Man muss die Teile nur leicht berühren, und sie zerfallen.
Der Transport hatte seinen Anteil an dem Schaden.
Mal sehen was als nächstes zerfällt, dabei halte ich selber alle meine Teile in einem dunklen, kühlen und trockenen Keller.

Schade um die schönen Teile.

Klappschlüssel FFB Tester

Dezember 2013.

In vier von unserer fünf Familienautos (3 x Polo 6N1, 1 x T4) ist eine Klappschlüssel-Funkfernbedienung verbaut.
Und da ich auch an anderen Orten (z.B. Zuhause) die Klappschlüssel-Funkfernbedienung vom T4 / Golf3/4Cabrio für völlig andere Sachen zum Einsatz kommen lasse, treffen auch immer wieder mal die entsprechenden Empfänger aus Fahrzeugschlachtungen bei mir ein.
Um u.a. diese neu eingetroffenen Funkfernbedienungsempfänger ausgiebig und 100%ig komplett zu testen, fummelte ich in der Vergangenheit immer wieder mit einem 12V- Netzteil, den Messspitzen eines Multimeters und dem Multimeter selber herum, und testete so alle Ein- und Ausgänge und somit alle Funktionen.
Um einen Klappschlüssel zu testen oder über Diagnose in das Innenleben des Empfängers zu gelangen, musste zudem noch das OBD Diagnosetool provisorisch angeschlossen werden.
Das war immer ein riesiger und unübersichtlicher Versuchsaufbau im Bastelkeller.
Dem wollte ich ein Ende setzen, indem ich mir einen FFB Tester baute, speziell für das von mir präferierte FFB Empfangsteil.
Ich wollte es weiterhin im Keller an einem 12V- Netzteil betreiben, und somit autark von einem Fahrzeug. Es sollte mir auf einfache Art alle möglichen Ausgänge anzeigen, und mir auf einfache Art erlauben auch Eingänge zu setzen, im Fahrzeug wären es die AUF- und ZU- Leitungen. Außerdem wollte ich zusätzlich ohne Aufwand ein OBD Diagnosetool anschließen können.
Ich machte mir Gedanken und besorgte bei Conrad die passenden Teile.
Das waren eigentlich nur ein Leergehäuse, verschiedene Led’s und passende Widerstände, der Rest fand sich in meinem Fundus.

Dieses Leergehäuse fand ich passend für meine Zwecke.

Am Computer zeichnete ich auf, wie die Bedienoberfläche aussehen soll.
Ein erster Ausdruck auf selbstklebendem Etikettenpapier diente als Bohr- und Feilschablone.

Eine Schablone für die Aussparung der OBD Diagnosebuchse aus einem 6N. 🙂

Die Löcher waren ruckzuck angefertigt, die Schalter wurden zur Anprobe eingesteckt.

Die endgültige Bedienoberfläche aus selbstklebendem Etikettenpapier bekam nach dem Ausdruck die Löcher für die Led’s.
Dafür stanzte ich mit einer Aderendhülse auf einer Telefonzange alle Löcher mit 2,5 mm exakt aus.

Die 3 mm Led’s sind oben flach, ich wollte diese bündig mit der Gehäuseoberfläche haben.
Sie hielten schon von alleine in den exakt gebohrten Löchern, ein Tropfen Heißkleber gabt ihnen zusätzlichen Halt.

Der endgültige Ausdruck der Bedienoberfläche auf selbstklebendem Etikettenpapier mit allen gestanzten und ausgeschnittenen Löchern, wurde noch mit transparenter Klebefolie versehen. Die 3 mm Led’s liegen nun unter den ausgestanzten 2,5 mm Löchern, aber unter transparenter Klebefolie. Die Bedienoberfläche ist somit absolut plan und glatt.
Anschließend wurden die beiden Taster und die Wippschalter eingesetzt.
Das Licht der Schreibtischlampe zeigt wie exakt die Led’s unter den ausgestanzten Löchern sitzen.

Das Innenleben ist kein Hexenwerk.
Es verbindet folgende 15 Potentiale über den 15 poligen Stecker aus dem Tester mit dem Klappschlüssel FFB Empfänger:

  • Klemme 30 (Dauerplus, hier Plus vom großen Wippschalter),
  • Klemme 15 (Zündungsplus, hier Plus vom kleinen Wippschalter),
  • Klemme 31 (Masse),
  • TK m.L. (Türkontakt mit Last, hier Masse vom kleinen Wippschalter),
  • K-Line (Diagnoseleitung zum OBD Diagnosestecker im Tester),
  • BLL und BLR (Blinker Links und Blinker Rechts) Ausgänge (von Relais geschaltet) zu den beiden gelben Led’s,
  • zwei von Relais geschaltete Ausgänge (AUF und ZU) des FFB Empfängers über Vorwiderstände zu den entsprechenden grünen Led’s.
    Die beiden Taster für AUF- und ZU der Zentralverriegelung sind mit den entsprechenden Led’s „AUF“ und „ZU“ und den Ausgängen „AUF“ und „ZU“ des FFB Empfängers verbunden, diese Ausgänge sind rücklesefähig, deswegen sind sie als Ein- und Ausgänge anzusehen.

Februar 2017.

Schon lange wollte ich die „alten“ Bananenbuchsen gegen neuere austauschen, damit ich meine neuen vollisolierten Bananenstecker auch hier nutzen kann.
Außerdem wollte ich als weitere Vereinfachung ein 12V- Steckernetzteil direkt anschließen können, wenn ich den Tester mal woanders ohne Labornetzteil nutzen möchte.

 

Ein T4 / Golf3/4Cabrio Klappschlüssel FFB Empfänger mit zwei passenden 434,42MHz Klappschlüsselsendern.

Nun funktioniert das Testen und Rumexperimentieren mit einem solchen Empfänger wesentlich einfacher als vorher.
Empfänger sowie Plus und Minus 12V- anschließen, schon kann ich auch autark ohne Diagnosegerät die meisten Funktionen testen und sogar Klappschlüsselsender anlernen (Tastenkombination laut Rep.-Leitfaden).
Für eingehendere Tests und Funktionen kann ich ruck zuck ein VCDS oder VAG 1551/1552 Diagnosegerät anschließen.


Februar 2017 (2).

Da ich zum Testen einen Klappschlüsselsender am FFB Tester brauche, wollte ich einen solchen fest im Tester verbauen.
Ich zeichnete mir also eine neue Bedienoberfläche mit integrierten Tasten und einer Led für den Klappschlüsselsender.

Beim Einbau hatte ich mit leichten Platzproblemen zu kämpfen, aber es hat noch alles soeben gepasst.
Die vier Taster und die rote 3 mm Led verlängerte ich zur 434,42 MHz Klappschlüsselplatine.

Auf dieser brauchte ich nur den smd-Wiederstand für den Paniktaster aufzulöten von einer 315 MHz Sendeplatine aus Amiland.  Ich entfernte die drei Taster für Auf, Zu und Kofferraum, ebenso kam ein neuer Batteriehalter direkt auf der Sendeplatine zum Einsatz.

Schrumpfschlauch isoliert die komplette Klappschlüsselsendeeinheit, ein Stückchen Klettband hält alles sicher an der unteren Gehäusehälfte.

Nun muss ich keinen losen Klappschlüsselsender mehr beim FFB Tester haben, ein voll funktionstüchtiger 4 Kanal Klappschlüssel mit 434,42 MHz ist voll integriert.

Das linke Bild zeigt wie ich die ZU Taste am Klappschlüssel drücke und der darauf angelernte angeschlossene FFB Empfänger auf den Ausgang für ZV ZU +12V (über Relais) und auf Pin 2 +12V (Transistorausgang, mit max. ~20 mA belastbar) schaltet.
Das rechte Bild zeigt wie nach Drücken der seitlichen „Paniktaste“ die Warnblinker 30 Sekunden lang blinken.

VW/Audi Bildschirmschoner von 1996

Februar 2017.

Beim Aufräumen fand ich einen alten Bildschirmschoner von 1996 auf Diskette wieder.
Systemvoraussetzungen waren damals:

  • IBM kompatibler 386, 486 oder Pentium mit 4 MB Hauptspeicher
  • Windows 3.1/3.11 oder Windows 95
  • VGA Auflösung 640*480 Punkte, 256 Farben
  • ca. 4 MB freier Festplattenspeicher

Es werden verschiedene kurze Geschichten vom Service aus elf verschiedenen Rubriken  (Karosserie- & Lack-Service, Originalteile-Service, Express-Service …) gezeigt, hier vom Plaketten-Service.
Die Fahrzeuge, Personen und Hintergründe variieren dabei.
Mal mit dem Polo 6N, mal mit einem Passat 35i, T4, Sharan und anderen VWs und auch Audis.
Ich habe den Plakettenservice mit dem 6N Polo abgefilmt und hier in Originalgröße eingebettet.

Aus Langeweile – Teil 3

Dezember 2016.

Aus Langeweile und weil der Beutel meines CTEK Batterieladegerätes für das Ladegerät mit allem Zubehör zu klein wurde, suchte ich eine standesgemäße Aufbewahrung für die CTEK Sachen.
Ich baute mir einen alten Verbandskasten standesgemäß um, so dass er nicht mehr wie ein Verbandskasten aussieht, und alle Sachen sicher aufnimmt.
Das CTEK Logo gabs im Internet. Selbstklebendes Etikettenpapier in A4, etwas transparente Klebefolie und ein wenig Schaumstoff, und fertig ist die Aufbewahrungsbox für meine CTEK Sachen.

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Der Noppenschaum stellte sich als zu dick heraus, da hätte ich auch bei dem beigelegten CTEK Beutel bleiben können. Also griff ich zu glattem 10 mm dicken Schaumstoff.

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Diese Aufbewahrungsmöglichkeit kann ich auch besser auf meiner großen Werkzeugwand verstauen, der Beutel ließ dieses auf Grund seiner Forum nicht zu.

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April 2019:

Da das selbstklebende Etikettenpapier und die selbstklebende transparente Folie sich nach einer Weile lösten, ließ ich bei einem Aufklebermacher das Logo weis auf schwarz plotten.

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